Labels

abram terz aerztepfusch afrika agnostizismus alkohol alles anarchie arbeit archaeologie aristophanes arno schmidt asteroid atheismus atom auftrag automne Barer80 beckett bernhard bernsteinaugen bestiarium betonieren bismarck blind bluemchen bohemia böhmisch bonaparte Boris Vian brecht brechung brigitte hamann brownsche bewegung bruch buchdeckel buergi bus cafe chateaubriand clark terry cooper daemonen dehnung die fremden diotima doderer dunkle materie eichinvarianz einstein ellington erkennen erotik etym evidenzbüro explosiv faltenwurf fass fermat ferne fische fliegen fontane Form fouque franco franzblei gaensebluemchen gasli gauss gefuehl generator gewerkschaft glueck goethe gott würfelt gradient gratis guertel gurke hamiltonsches prinzip hampelmann hausmeister heimat heisenberg herbst hermite herr fischer hezekiel Himmel hoelderlin hoererin holzfaellen holzfällen hysterie ig farben ishiguro james williams jazz jean paul jungfrau Kant Karl Hagemeister käthchen kauff keilschrift kepler kierkegaard kleist Klopstock kommentar konstruktivismus kosmologie krieg kriegsdienstverweigerer kuk Kundenreaktionen laster Licht- und Schattenton liebe lilienthal lilienthal 1801 lobby logarithmus logik lyrik maennlich massenbach matrix may mehrwert menschenrechte methode der kleinsten fehlerquadrate mikroperverrs Monade mord mulgrew miller müll reden musil nachrede nackig naehe naehe ferne richtung nat king cole naumann newborn niebelschütz nivea oel oersted pedersen oetv olbers oppermann organisation orpheus paris partei party peking peter hacks pflicht philologie physik plagiat planetoid plasma pocahontas poetik positiv preussen privatier programm prolet prony prosa rathenau rechner revolution rhetorik rhythmus richtung ringelnatz rio reiser roda roda rotverschiebung schach schauerfeld schnabel schroeter schulden schwarzes loch seume simenon sirene Socialist sommerfeld sozialismus Spatz spontan sprachzerstörung standardmodell stifter störche strayhorn streik suche sucht sukultur suttner swing symmetrie technik telegrafenmast terror thermodynamik Thomas Mann timmons tortilla trance traum triage triage trivium trivium turing u-bahn unernst ungenau untergrund vega verbrecher virgen virialsatz voegelchen wahrheit wasserstraße wehner welle wieland willen windmuehlen wittgenstein wolf wollen woolf wunderchen würfel zeitfaltung zeitung zettel zettels traum zirkulär zufall zuse zweischneidig
Posts mit dem Label atheismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label atheismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

3. Oktober 2020

maigrets hefepilz


MH ii

KontrollverLust.

Hallo wie geht es dir hey das geht richtig gut scheiße scheiße scheiße scheiße bist behalten lach nicht so toll das will ich behalten lach nicht so blöd lach nicht so blöd hat er gut verstanden super super App super Heft 5 Punkte der Kommissar Maigret trifft sich mit seinem Kumpel, der hat einen kleinen goldenen kalten Klotz vor der Nas, vor sich, und sagt bei mir, Maigret, na der Dudelsack ist man bei dir, was für eine Sängerin ein Bier musst du kriegen, ein helles oder ein Weizenbier, warum? Hefen, na wenn sind die da unten im Trüben, die Subalternen, das Pack, der Menschendreck, unten das brauchen wir: frag mich warum: Für das perfekte Verbrechen, machbar! An diesem Pilz🍄.

Die Hefe ist tot, ein Mord, wir halten inne. Warum lesen wir Krimis? Der Mord, der Grund dafür, ist ein Moment des Innehaltens, des Fragens, des Warum geschah das, was geschieht? War es Mord, ein natürliches Ende, schmerzt es? Schmerzt unser Leben, wäre der Tod eine Erleichterung, was wollen wir, von dem was wir können, erreichen.

Perfekt schaffen den Mord die Logiker, Verbrechen! da wird es schwierig, meint Maigret.

Ich werde es Ihnen beweisen.

Ein perfektes Verbrechen, wie die Bloggerstatistik, schaffen Sie nicht, nuschelt Maigret in sein Bier~hallo hallo hallo wie geht’s dir du hast eine andere Stimme nicht du hast eine andere Stimme nicht woran es stehen geblieben, wieso Pause weitermachen okay wir müssen ein bisschen Geduld haben mit der App die muss runterschlucken und was Kaffeetrinken, wunderschönen Tag, Anja Zeidler ganzes Tagebuch, ihr Blog online fertig schreiben MESSER und rammt das Messer in den Hefeklotz in den Tisch, da ist kein Rot bei dir wo waren wir stehen geblieben ach nee müssen noch von vorne nein nein no no no nonononono okay fragt Maigret erschrocken abrückend, ob er sich an die Seite des Tisches sitzen darf, der andere sagt lüstern, ja das dürfen Sie.

Er schenkt mir eh Bier ein: ein helles, Andechs haben Sie nicht? keinen Pernod oder einen Wein,?

Nein heute gibt es nur Bier ein Leute 1 deutsches Google Docs Google sagen kann nö hallo ich bin Miles Davis ja ja richtig Kundenzufriedenheit von nein nein nein

Maigret grübelt.

Ich grüble1

Warum war ich begehrlich nach den Zahlen? Seltsam.

laurens1( • )

                                         ,;'   `:.
     .:'           _..._                         `:.
   .:'           ,' (_) `.                         `:.
   `:.         .'   .-.   `.                       .:'
    ::  `;.   ,'_) :   : .-.\                      ::
   .:'   ::  .;-.   `-' (   )\             `:.     `:.
 .:'    .:'  (   )    _  `-'  ;             ::       `:.
 ::     .:    `-;_   (_)   ,-'              `:.       ::
 `:.    :'        `'------'                 `::      .:'
  `:.  .:_..-"-.._ |    |                    `:.    .:'
_..-`:.:'          |    |'''''"-----.._       `:. .:'
                  /     |              `'''---.:::'_
                ,'      `.                     `:.  `'
                 `.    .MJP             }/
                   `,-'                (o))))))))«
                                        ^ " " " `
                                          

Ein Mädchen, allein, das im Wald rotbeköpfte Pilze, vielleicht am Wolf, findet, gibt Assoziationen, wie nackte Mönche bei Balzac, von hinter dem Baum ihr die Mönche hervorspringen, und kein Etym.
Da lese ich.

JAN FAKTOR das ist ein Buch, was nicht erscheinen sollte. GEORGS SORGEN UM DIE VERGANGENHEIT oder im Reich des Hodensack-Bimbams von Prag,
daraus spricht eine Art der Wertschätzung aller Prager, die ich teile, und er mag Chinesen, unser Vorbild in Staatswirtschaft, Sozialisierung von Schulden, und Indoktrinierung von Marktwirtschaft und Neoliberalismus mit DGLn := Differentialgleichungen.

Die Tschechen tun sich leicht mit ihrem Chauvinismus, sie sind unter jeder Doktrin, russisch, katholisch, kommunistisch, materialistisch, königlich kaiserlich, gute Nationalisten, aber wenig opportunistisch, jedenfalls im Großen, kontinuierlich sozusagen.

Lesepublikum noch stundenlang wartet auf Abgang,
des vom perfekten Verbrechen Betroffenen Bloggers.

Schon wieder so ein Fall ohne Abschluß, denkt Maigret, und stopft die Pfeife, …Rauch steigt auf, laminare Strömung, schön!

Weiter geht es mit Maigret, nachdem er seinem Freund zugesehen hat, wie der er=Volk=los den Hefeklotz erstochen hat, meinte Maigret, wo ist das Verbrechen, perfekt das ist es schon fotografieren ein Hund an sieht das nicht aus wie wohnt das sieht ein Klaus aus mit schlappen Hasenohren er hat eine Brille und nett und hat schlapp oder dauert das kannst du natürlich ist Jappy Schlappi Schlappohr Maigrets Freund brennt und fackelt den Hefekloß ab, meint Maigret: Unsinn, das ist Unsinn, rein thermodynamisch, sehen Sie ein Gutteil ist verbrannt, der andere Teil ist verdampft, und gut, der ist weg, dieser verdampfende Teil hat ein paar Zellen in die Raumluft geblasen, heiß geworden sind sie, das ist thermodynamisch gesichert, sie haben aber einige kältere Überlebende, wie uns die Literatur, emporgetragen, und sie setzen sich ab und schimmeln, und überall Sporen, haben sich gefunden, Der Pilz ist nicht tot, die Hefe ist nicht tot, der Mord geschieht nicht. Die Hefe wird Ihnen eine Pilzpneumonie bescheren und sie selbst in einem perfekten Verbrechen mit Hilfe der antifaschistischen Ärzte umbringen lassen. Maigrets Freund friert den Klotz ein. Ein paar Stunden später sind sie angetütert und- säuselt, Maigret hat noch einen Wein und Pernot bekommen, Freund baut den Klosz auf dem Tisch auf, der aus dem Kühlschrank, und schlägt ihn mit dem Hammer klein, er zersplittert, alle Teile fliegen in alle Ecken. Maigret: das hält 20.000 Jahre und da kommt der Russe und er verfüttert das an seine Hunde. Nein, das hat nicht funktioniert. Der Freund versucht den Kloß einzutrocknen, meine Güte das ist mumifiziert, was meinen sie wie lange das sich, TBC Jahrzehnte, möchte ich nicht wissen, wie lange das hält. Maigrets Freund macht seinen letzten Versuch, wagt es, er friert einen neuen Klos nochmal ein, packt ihn in eine Stahlkammer, Kalorimeter ein, zündet eine kleine Bombe, die Kammer ist gut isoliert und dicht, es macht nur Plopp drinnen, das war schwarz, er blickt in die Kammer, meint er: nichts übrig. Maigret erwidert: Sie haben es vorher bei der Vorbereitung überall verteilt. Der Freund will nackig wegrennen, mit der Hefe auf dem Leib. Maigret hält ihn und drückt ihn auf einen Stuhl, deckt ihn zu, knetet einen Teig, macht die Pflaumen aus dem Garten drauf, in den Ofen, und schlägt dem Freund Sahne, seinem aristokratischen Diktator in Gesellschaftserziehung, die Hefe, Schmidts Atompilz, modelliert die Menschen.

Nicht nur einen, bemerkt Maigret abschließend.

Mit 97 Jahren kam die nietzschelesende Zarathustrahefe auf die geriatrisch-physikalische Frührehabilitation, bekam zuviel Acetylsalicylsäure, Fraxiparin, Oxycodon mit Naloxon, doppeltes Schlafmittel Z-Drug, wankte nach einem häusigen Sturz mit Fraktur sowieso unsicher, ging dem Kandiaten phil. Krankenpfleger auf den Geist, der ihm die Medikamente auszureden versuchte, schließlich rannte er seltsamerweise ohne Gehilfe los, bekam den Dauerkatheter unter Zug, stürzte, schlug sich eine Platzwunde, stark blutend, am Kopf von der Wand, im CT sah man keine erste Blutung, er verschlechterte sich neurologisch innerhalb einer Stunde, ein zweites CT bestätigte die starke Hirnblutung, er kam auf die PACU Intensivstation, lehnte den entlastenden Eingriff ab, der erst als er das Bewußtsein verlor notfallindiziert zu spät durchgeführt wurde und verstarb, vermutlich unangenehm, zwei Tage später schwerst hirngeschädigt.

Wenn die Menschen mit ihren Keimdrüsen, Samen und Eiern auch so leicht zu beseitigen wären, AOK finanziert, dann hörte aus göttlicher Ferne betrachtet, deren Hefegewimmel auf, aber vielfach gibt es keine Krankenversicherung.

Sporen. Eine Supernova, die Sonne frißt die Erde. Aber wo kam der Pilz her, aus welcher Logik hat er sich entwickelt, wird es wieder tun. Ist der Entropietod dann endlich erlösend.

Man müsste Hefekrebs entwickeln. Vielleicht ist das der Sinn der Coronaviren und ihres Erbgutes. Aber Pilze sind mal, mal nicht organisiert.

Maigret stutzt, Ich habs, mein lieber Freund richten Sie sich auf und holen den Kandidaten phil. Krankenpfleger hinein.

Der Pfleger kommt. Gebeugt.

Maigret: Was machen Sie.
Kp: Ich bin für die Scheiße zuständig, Experte sozusagen, die der Patienten, die Glück bringt, und ich mache die Scheiße weg, bevor sie tötet, die meine Chefs bauen.

Maigret fragt ihn: Reicht das? Was wollen Sie in Zukunft machen?

Krankenpfleger: Meine Doktorarbeit schreiben, der erste promovierte Krankenpfleger.

Maigret: Welches Thema

Kp: Mathematische Modellierung des dynamischen Pfleger-Patienten Prozesses unter Berücksichtigung des bremsenden Effektes durch Anwesenheit von Ärzten.

M: Haben Sie da an ein Vorbild gedacht.

Kp: Wirtschaft, die Neoliberalen haben stets ein Modell, und scheitert es in einer Finanzkrise 2008, haben sie als einziges ein Folgemodell, genauso falsch, aber unerprobt, die Gegner haben nichts.

M: Weiter!

Kp: Und es ist Nobelpreistauglich.

M: Wie beurteilen sie die Geldwirtschaft.

Kp: Wachstum, Mehrwert nach Marx, auf den Menschen übertragen nennt man das Krebs.

M: Und Sie wollen Ihr liebevolles Modell im Erfolgsfall auf die menschlichen Beziehungen, oder nur sozialstaatliche gesundheitliche übertragen.
Und Ihr Modell in der nächsten Krise könnte was darstellen.

Kp: Menschenkrebs, aber sehen Sie ich kann da ein neues Modell dann darauf und …

Ein Telefon klingelte, Maigret hob ab, meldete sich, fragte und reichte den Hörer dem Krankenpfleger: Das Nobelkommitee möchte Sie sprechen.

C. pflückt im Park den Pilz.

 <0)
 (  \
  x
8===D 

--- -- -- -- C===8
8===O - - - --- -

Notizen dazu

EroberungEN

von Liebhabe=Rinnen erregen Neid

in der Mehrzahl n+1

Die Straße zählt die Hausnummer, 2 3 4

Es ist egal ob Zufall oder Determination, man kann mit beiden rechnen, wenn sie sich unterscheiden, bloß wie erkenne ich die Unterschiede.

Roda Roda beschreibt seine Eroberungen in seinem Roda Rodas Roman.

5

Eine Gelegenheitsgeliebte, die er quält, die ihn verlässt, von der er sich einbildete, dass ihm dies nichts ausmachte, dann sehnt er sie herbei, weil er ihr nichts bedeutete. Und eine idealische unerreichte Albertine.

Meine Frau ist beides.

6

Orangenbaumblüten säumen nichts, die erfrieren hier winters.

Sollte man gleichgeschlechtlich lieben können, nicht müssen, man wäre über den wenigen Unterschied von Mann und Frau erschrocken, uns so gibt es Walküren und Kampfschlampen, und frustrierte verbitterte gewaltbereite Musiklehrer.

Kann sie gleichzeitig bitch und Frau sein?

Selbstmörderische Schönheit aus der halbstarken Prollclique. Sie erinnerten mich früh an Mördercharaktere, Putin, James Bond, hatten eine reife Geliebte, die sofort dick wurde, ich war nicht deren Opfer. Vielen Dank, dass Du sie, zwei, …, in Zaum hieltst, während der blonde Engel Dich unbeachtet, ungesehen, unerwidert anhimmelte. Er sollte nicht dazwischengeraten, zierlich, zerbrechlich, wie er war.

7

Wir singen Richard Strauss zu Corona und verteilen Aerosole, da wir nicht zur Regierung gehören, ist es nicht egal, dass es die Falschen trifft und niemanden schützt, aber wir möchten einmal – EINMAL wieder an eine Statistik glauben, es dürfen auch mehr sein.

Eine Übung in Totalitarismus, von den Internetriesen umgesetzt. Demokratie ist ein aristokratisches Privileg. Die Superhubs und Superreichen entscheiden als Menschen über deren Lebensgrundlage, beschneiden nachhaltig ökologisch.

Demokratie funktioniert in einer Gesellschaft mit Sklaverei, bei den Griechen sowieso, und heute haben wir keine Maschinensklaven, sondern die industrialisierte Elite, und gehört der soziale Arme dazu?, schreibt dem Großteil, dem unterentwickelt Armen, der Welt seine dienende Rolle zu. Chinesen und Inder machen es anders. Was unten meine Statistikgläubigkeit angeht: Der Digitalisierungswahn ist amerikanisches Hegemoniestreben, es lenkt ab, mein e- mail account ist voll, soll Geld kosten, alle Hardware muss nach Vorgabe von Softwareriesen hergestellt werden. Ich werde wie systemausfall.org einen Server aufsetzen. E-mail hab ich schon.

Bei unseren Dissertationsstudien stießen wir auf das Modell des eindimensionalen Metalls, dass nur gewählt wurde, weil sich die dreidimensionalen Differentialgleichungen nicht auflösen lassen, dieses Modell wird in die anderen Dimension verallgemeinert, wunderbar, diese Pfuscherei, die wir nur Künstlern und Cezanne, wir lesen Nana/, zutrauten, einer Temperatur, die mal quadratisch mal alternativ unter einer Wurzel an dieselbe Stelle tretend vorkommt, mit dem richtigen und lapidaren Hinweis, diese um eine Viererpotenz verschiedene Abhängigkeit falle nicht ins Gewicht, da sie im Exponenten der Exponentialfunktion, mit der multipliziert wird, nochmal auftritt, s. Sommerfeld Bethe 8

Ein Experiment mir ein Alter Ego zu erschaffen. Name? Ernst? Rainer?

Als Lebensmüder, nicht als 12jähriger, Maigret, minus zwölf Jahre, Varianz 66- 88, so dass ich nicht begehre, mir aber die andere Seite der Grenze gut vorstelle.


  1. Dass ich nicht früher drauf gekommen, bin die Statistik ist gefälscht. Ich poste 3 Bilder, sehen Sie die Spitze bei den täglich n Aufrufen, das sind die Russen und die Amerikaner, die lesen meinen Blog nicht, Social Media, self publishing, ein Künstler darf sich vermarkten, hat alles in der Hand, was für ein Hohn diesen Blog liest niemand und wenn ich selbst! Hier können Sie was lernen, das ist alles falsch, die andere Statistik: 1311 Infizierte am Tag, multiplizieren Sie das mit 375, wie viel das im Jahr ist, ich kann ihnen das sagen: 500tausend in einem Jahr, eine halbe Million Infizierte. Ich sagte wir brauchen 160 Jahre, bis wir durchseucht sind, glauben wir, dass es überhaupt 0 Infizierte an einem Tag gibt, wir leben in Symbiose mit Corona, jetzt, und hat man je gesagt, wieviel Grippeinfizierte es gibt, das sind viel mehr, und darüber hab ich geblickt, habe ich vergessen, jedes Mal, wenn ich mich begeistert in die Statistik meines Blogs begebe, und mich freue, dass drei Leute vorbeikommen, dass diese ganze Statistik gefaket ist, zum Glück kann die Datenkrake Google meinen Blog nicht auswerten, weil der Inhalt absurd ist, Googl wird seine Algorithmen nicht optimieren können, ich bin hoffentlich Sand im Getriebe. Ist mir nicht aufgefallen, dass gar statt der Erkenntnis, der Blog wird nicht gelesen, er soll nicht gelesen werden, er wird nur von Robotern und Russen eingelesen, ich mich MEHRFACH für diese Statistik interessiere und immer wieder, für Klicks durch Suchmaschinen, wie dumm, wie sinnlos. Ich bin drauf reingefallen, weil Zahlen, wie, 1, 2, 11, 38 nach einer Verbindung schreien, einer Formel, einer Verbindung, aber V(L)≡0 , die Leserverbindung ist Null, identisch, außer meiner Suleika. Die Zahlen waren Staub, Krümel einer zermalenen Null im Algorithmen- und Robotergetriebe, Graphit, aus Spraydosen, Stahlabrieb. Lediglich unfähig sich aufzulösen, wie ein eingeschalteter Computer wenigstens eine Eins ergibt, singulär mit sich selbst , 1=0. Nichtexistentes ist existent. ↩︎

  2. [1,2,3,…,n/2 auf der anderen Seite rückläufig n/2 +1, n/2 +2, …., ↩︎

  3.  
                              /n gerade     
          Fallunterscheidung <
                              \u __n__ d ungerade.
    
    ↩︎
  4. Ergebnisoffen, die Summe beider ist konstant, streut mit der Häuserbreite in gausscher Verteilung, oder die Straße ist krumm und der Unterschied ist eine nichteuklidische Metrik. Ich kann ihre Wohnung verschleiern.] ↩︎

  5. Ich brauch keine Gruselgespenstergeschichten das Leben ist gruselig. ↩︎

  6. Sich schön fühlen, zu schön für jemanden, sich aufsparen, für gegenseitigen Genuss, junges Leid ansehen, Drogen, glückliche Schuld, wenn ich bis fünfzig auf die richtige, und zwanzigjährige gewartet hätte? Bis es passt? Auf die Tochter warten, auf die Liebe zu ihr, in allen Abstufungen, seelig bis … , es passt nicht. Das Kind fehlt. Du hast dich verschwendet und kannst nur auf ein zweites Leben, wie Gemüse, durch Mülltaucher hoffen. Ein Dienst an der Frau. Hurra! ↩︎

  7. Es zerfasert Schmidts deutsche Parallelkultur, während wir im Antiquariat le…Lord Hectors Reise für sieben Euro im Hardcover beiseitelegen und im sich auflösenden Fraktur Bulwer-Lytton Rienzi blättern, wir gehen zu »W« im Regal und suchen nach dem Operntext, weil sich wie Brigitte Hamann sagt, ein anderer Maysinnsucher um 1900 am letzten Volkstribun erquickte, aufbaute, alternativ, zu seinen Baustellenstudien und seinen Mappenvorlagen am Malerkonservatorium, und seiner Parlamentsstudien am wiener Parlament, wo er sich anschaut, wie die Tschechenultras jeden gesetzgeberischen Betrieb demokratisch legal virtuos mit 24stundenreden lahmlegen.
    1. Band ↩︎

  8. Elektronentheorie der Metalle, schönes Buch mit dem Virialsatz, intelligent gemauschelter Austrittsarbeit, viel Statistik, Fermistatistik, die wir nicht glauben, und greifen zu Becker Theorie der Wärme. Wir hatten das . ↩︎

11. August 2019

Pa/un stirbt

(Vorwort)

Die Formel...

Ich sollte auf 1 Zettel schreiben.

daß BERLIN nich die Knochn 1 bayerischen Mus=Getiers werth sey‹; (allerdings, im selbm Atem, ›an Kini!‹ verlangt; (& sich=selbst, ubw, dabei den li Zeugefinger an die eigne Bierbrust gesetzt : ›diese Gebärde dürfte ihn noch einijes kostn‹, hatte die SPD, deren besondere Stärke neuerdings im Aufmerken auf Adiaphora* bestand, hierzu bemerkt.)) /

[Hatte]] 1 (unnötich=›bekannter‹), führender (verführender) POEliedticker Süd=Deutschlands hatte (diesmal ausnahmsweise so falsch nicht) geäußert :

*Neutralitäten


(Ca. 7 Seiten fürs typoskript abziehen, seitenumbruch in der eba! S. 468!)

Es ist nicht mein wie Schmidts Ding alles rekursiv einzuführen. Auch nicht die Sirene im Pun auf Seite 360 mit den vielen --!!--??-!!-??-! die eine Galionsfigur ist.

Das Biografische ist kein 1 Thema, ich habe mich aus zeitgeschichtlichem Interesse darum bemüht, mich hatte interessiert warum es in der 3. Generation oder vierten Krieg und spät oder keine Kinder gibt. Hat Schmidt eine Formel? Oder ist er ehrlicher als andere, nein, er sagt es auch nicht. Er lügt nicht weniger als andere seiner Generation, er ist nicht mutiger, trotz vorgeblicher Heldengeschichte des Widerstands. Er lehnt auch von jedem persönliches Interesse an seiner Person ab. Es hat sich mir nicht erhellt. Hat er nun eine Wahrheit, vielleicht daß man festhält an irgendetwas, sei es auch nur ein anfängliches Un=thema wie der Fouqué und man hält durch und ist sich treu, was Schmidt bei sich selbst nicht gelingt.

Meine Darstellung ist das nicht, ich würde eine Formel am Anfang hin schreiben induktiv hinschreiben und sie nicht länger auswalzen als sie hergibt. Formeln geben nicht mehr her, eine knappe Seite...

Ich habe keine Zeit um die letzten 40 Punseiten durchzustehen, und habe genug zur Eigenlektüre und Auffassungsgabe meines Lesers gerade nicht wegen Neugier, sondern weil er leidlich lustig ist (Zettel=Bottom = viele Anekdoten ergeben sich beim Traum) beigetragen.

Ich will den Zettel abschließen, es bleibt die Erotik,
Der rote Badeanzug
die sich als Mittel zu seiner Absage an alle Literatur bezweckt herausstellte, es war nicht so, dass es enthemmen sollte, dazu sind die Franzisken zu liebevoll dargestellt, ich will sie aber auch nicht vor dem Internat retten, so weit nicht. Mein "Programm" ist dabei schüchtern / schamhaft fehlgelaufen, es ist ganz egal ob man durch radikale erotische Schilderung zu Liebe, Hass, Lifestyle oder Kinderpornografie kommt, Schmidt zielt nur auf die Demontage der ihn umgebenden Literatur für ihn persöhnlich (joycesch biografisch) seit Fouqué, er bleibt hinter den Erwartungen zurück überfordert seine Belege , überstrapaziert Bilder, kanonisiert, dogmatisiert und weicht mystisch erweckt aus. Man soll andere Literatur nicht mehr lesen können. So sei es. Amen. Eine Schule des Atheismus schon. Meine Lektüre kommt der Verschwörung nicht hinterher  Meine Lese nicht mehr auffasst, durchlässig ohne Boden, es fällt durch. Ich fass es nicht. Wie der Meister mich drauf hinweist. Bin gern zu blöd.
....

Ich verstehe warum er es schreiben musste, denn im vierten Band will er nur noch leidlich etymüberzeugen und der gute Poe gibt es her, hält es aus (sagt ebenso Schmidt).

Erwähnen möchte ich auch die rückwärtsgewandte, ja was ist es eigentlich, Erklärweise, rekursiv nach Fermat aus schwarze Spiegel. Ich hatte mir gewünscht einmal die Anekdoten für Schmidt teils LGs, aber sinds LGs, zu Zettels Traum zusammenzustellen.?. Eben! Träume.

Schmidt muss sein Wissen anbringen, das sei ihm gegönnt, wir folgen ihm noch, nicht weil wir auf Erklärung hoffen, sondern weil es das, der Rest ist, den wir von Schmidt haben. Ich habe den geneigten Leser genug darauf vorbereitet, wie er erkennen kann, was bei Schmidts Verfahren schief läuft, schief laufen kann.

Wenn wir etwas schreiben wollen, fällt uns mit Proust ein, dass man nur läppisch anschaulich schreiben kann, den kleinen all - und täglichen Zirkel der unwichtigen  Aktualitäten. Schaff ich das mit einer übergeordneten Handlung?, die dann nicht aufgesetzt wirkt.

Wir kommen nicht zum Ende, weil Schmidts Ego unsterblich ist, die Erotik ist gar nicht so schlimm sondern weiblich unendlich, wir erotisch wie ein Tropfen im Erotikmeer. untergehen, denn es ist unfruchtbar, kinderlos, unvermittelt, der Quichote hingegen stirbt wie ein Mensch, der er wurde.

Oder 50 Jahre für drei Bände Radioessays ist zu wenig, das lebe ich 1500 Seiten aus. Nur zu!

Rrritz fuhr ihm über den Rücken eine jener sinnreichen mechani-
schen Vorrichtungen, wie sie auf Jahrmärkten überaus im Schwange,
und dazu ersonnen sind, bei dem Opfer dem sie appliziert werden
die angenehme Überzeugung hervorzurufen, das betreffende Klei-
dungsstück sei soeben mitten durchgerissen.
Der Junge fuhr so behend herum, daß er den Arm des Missetäters
noch erwischte - ein hübsches Dorfmädchen, I oder 2 Jahre jünger
als er selbst. »Auf frischer Tat ertappt, verurteilt, abgestraft!«, rief
er; raubte ein Küßchen; und kassierte dafür einen zärtlichen
Klaps. »Und jetzt Böses mit Gutem vergolten; hier sind Bänder:
such Dir eins aus.« ( Was wird er damit machen, Bulwer Lytton )

[Ebenso  Rienzi was im Vorweltkriegs I Wien von obdachlosen abgelehnten Architekturstudenten auf Pump bei Mahler mehrmals besehen werden konnte. (Der Tristanakkord veklingt im mystischen.)]

21. August 2017

Die Pissrinne


Das Schreiben von Sylvie und Bruno:
Es stellt einen Irrgarten von Einbildungen dar, wobei
es für Carroll eine Gesundheitsübung
bedeutete, womit er seine aufgeribbelten Bestandteile zusammenstrickt.

Zur wasserstraße von Arno Schmidt

Angefertigt Dienstag 25 Juli 2017

In der Erzählung geht es um einen Spaziergang vierer Personen, Vater, Mutter, Tochter und ein Freund, an und in einem kleinen Fluß zirka 10 Kilometer von der Quelle bis zur Mündung, nachmessend, entlang, wobei der Freund mörderisch geologisch doziert. Äußerlich, innerlich bestehen Beziehungen zu Neurosen, Perversionen und Literatur und Volksgut.

...
in Zettel's Traum meint Dän, als er seine Etymtheorie durch Beispiele
einer Poe-Analyse zu belegen versucht - (Beweis per Beispiel (sic!)) - ,
man müsse "Reihen bilden" oder "Reihen sehen".

Leider habe ich mir die Zettelnummer nicht gemerkt. Kennt die Jemand?
Aber nicht, "Ja" schreiben, sondern die Nummer!

Eine schöne "Reihe" (genauer: Folge) von Bildern findet sich in der "Wasserstraße":
Ein Fernrohretui, in dem eine Schnapsflasche versteckt ist, im Gurkenblatt sind die
Wurtstullen eingeschlagen, Im Korken sind Zockerwürfel, im Ei war ein Ohrwurm (!),
dann sind die Damen und Herren gefüllt und müssen sich entleeren, und der Erzähler
schlägt sich in die Büsche und landet "rein zufällig" und "unwillkürlich" hinter der unbehosten Hel,
und zum Abschluß, sozusagen als Grenzwert der Folge, erfahren wir durch den Flyer, daß
die unbekannte Tote schwanger war.

Es gibt Andeutungen, wie "volle Büste, Füllebauch", etc.
...
Schmidt (May) war auf der Suche nach (ihn) sexuell verunsichernden Urszenen.

Zum Verhältnis des Hel-paten-namenlosen-Herings-ich zu — Felix ein Bild: Mitleid. Die Situation (im Krieg), wenn der junge todgeweihte (todkranke) Mann zu keiner Erektion fähig ist. Das ist traurig. Selbstlos wünscht der Mann, der das ansieht, dem anderen Abhilfe von dieser Impotenz (nicht Sterilität) und die nur körperliche Erfüllung der sexuellen Sehnsucht. Das wäre jenseits allem (egoistischen) arterhaltenden Interesse, eine einfache Seelenverwandtschaft (Sowas ist, was Hölderlin (zitiert in den Umsiedlern!) meinte, meinetwegen schwul.) Das Fehlen von Liebe wird festgestellt, bedauert, wäre schön, ist für diese Wunscherfüllung keine (mathematisch) notwendige, zwingende, Voraussetzung. [Diese schmidtsche Identität ist richtig.]
(Als Gegenbild, findet sich bei Schmidt gewiß inzestuöser Gruppensex. (In der Gelehrtenrepublik wird das diskutiert).)


Andere Themen werden angegangen, Nobilitierung, Fernsehprogramm öffentlich rechtlich, als GEZ Boykottvorlage, freiwillige Uniform als Gesinnung.
Kann man numerische Fantasie haben? Numerische Begabung geht anders. Man sieht Zahlenkolonnen und denkt sich wenig. Man erkennt erste Muster, vergleicht sie, kontrolliert sie, verwirft sie, erkennt neue und so weiter. Und die Kinder krabbeln auf einem herum, zum Frühstück (gessen) schreibt man mathematische Aufsätze (Euler.)
Tannen- & Föhrenfräulein, zackenröckig mannshoch grünhaarig. Meßtischblatt, m'lastisch Bett.
Des jares tiurste quarte? Frühling!
Kwott wiede. qed? "siehe auch"

und es liegt @[dauerpostenden]S. (Altes) rum:
Neudabei: Ihr Expressionismuspost ist der erste von Ihnen, den ich verstehe. Die Expressionisten sind stark im Programm nach Friedell. Und scheitern. Die Eibia-explosion ist merkwürdig und gereiht. (Schön chemisch. s.u.) Was dachte Schmidt über die romantische christliche Liebe? Dass sie mit ihren Kreuzzügen und der Minne weltgeltend werde? Die indischen Frauen werden die Zukunft bestimmen. Liebe ist Stammesangelegenheit.
Ein gusseisernes Gedächtnis, macht den wiederholten Wehrdienstverweigerer in der dudensprachigen Gelehrtenrepublik nicht richtiger, das Wort ist absurd. Zivis zum Burgschleifen abkommandiert. [Ich durfte auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände auf Staatskosten Schnee schippen. Ich habe Abitur, aber der Sinn der Aktion ist mir erst Jahre später aufgegangen. Als Lob für den Ausbilder möchte ich hinzufügen, dass er zur erotischen Ausbildung, klassisch untertanisch 1900, eine Exkursion in ein verwirrendes Nachtlokal unternahm. Verunsichernd s.o. Es gibt nur Kriegsdienstverweigerer, der Verteidigungsminister ist der Kriegsminister der heuchelfreien Zeit.]
Die Tochter fragt nach außerirdischem intelligentem Leben. Wir haben eine 0% Geschichte: alle notwendigen Wahrscheinlichkeiten zusammen, also miteinander multipliziert, ergeben die Wahrscheinlichkeit null, gerundet, (allein die Kontaktaufnahme). Zum Beispiel richtige Sonne (0,00...1), Erdgröße (0,001) und Abstand (0,001), Zusammensetzung (0,001), Umlaufzeit (0,001), (Evolution? = 0,00000000000000001), vor allem Zeitdauern, deren Zusammentreffen, ( Alte Ägypter und Amerikaner ginge nicht, auch wenn die den ersten Friedensvertrag bei sich zu hängen haben. Es geht China und Orgel nicht, die kaufen, und die Südkoreaner, aber, weil die Japaner kein Geld mehr haben (Korg = Keios Organ, der M1 war auf jedem Rockkonzert zu sehen.)), Signale senden, zusammen mit der vorhandenen Kenntnis der Masse des Universums machen eine zweite Erde unwahrscheinlich. Das kann jemand schöner vorrechnen. (1.000.000 Jahre Steinzeit sollten uns dem Mitmenschen gegenüber skeptisch werden lassen, gell?) Das Bild ist dort schön: Wohl .... zu viele Atomversuche ... (dessen Bewohner womöglich 1 entscheidende Spur zu viel Atom=Expermente an=gestellt hätten ?!) ZT S 142/3
Tochter hört: Jeder Stern ist Ausdruck zu vieler Atomversuche intelligenter Zivilisationen, die ihren Planeten zur Zündung gebracht haben. Wie sie die nötige Masse akkumuliert haben, darf problematisch bleiben. Jede interstellare Gaswolke großartiger Chemieeinsatz. Für B-Fantaisien brauch ich Unterstützung. Unfreiwillige Lithiumtherapie mittels bodenverseuchender Akkus. Die Menschheit sprengt sich bei Erweckung in krankhafte Normalität in die Luft.
Ich schaue von meiner Datscha nachts erleichtert in den Sternenhimmel. Von einem Stern zum anderen reichen sich ein Conanchetheld und Tell trotzig die Hand, sie haben es vorsehungs-vergeblich versucht, und ein Zeichen an den Himmel gemesetzt. Mit Leibniz und Schmidt schaue ich in diese besten aller Welten, und Gott tröstet. Probiern Sies aus!

3 komplexe

Angefertigt Donnerstag 17 August 2017

Für drei Komplexe sucht sich einer der 739 und arroganten Schmditleser im Original eine Antwort
Mathematik
Historisierende Leseweise/ historische Lesart
Seelenverwandtschaft oder Poetik

Mathematik:

[In noch Sympathie bunte schnipselklebe, wie jeder, ich mir meinen wissenschaftlichen Schmidt als Statiker, Brückenbau, Kettenlinie, Differentialgleichung zur Belastung der einzelnen Aufhängekabel, zusammen, Eisenbahnbau, Getriebegestänge, Logarithmentafeln, mehr hat er nicht verstanden. Seine Erzählungen haben keine Dynamik.] (Sommerfeld über Billard, Band Mechanik, ist Literatur.) [In seiner Atomwüste rührt sich nichts, keine Dynamik, als Kontrast schlingert sich ein Radfahrer mit Fouquéanhänger hindurch, und zwitschern ihm die Kugeln um die Ohren, reagiert und regt sich er nicht. [Ich fand die Arbeiterin sympathisch.]

Auf Seite 626 ZT fehlt die Laurentreihe [, die ist schön]. Für seine Generation gilt TAYLOR = McLAURIN.
Das Bild? Die cülste Wahrheit hat ein Bild? [Dass Schmidt aus nackten Mädchenpoes oder aus dem einen nackten Mädchenpo neue Schönheiten und Wahrheiten herausmeisseln, oder Schwänze heranmeisseln, will, leuchtet [kommunitär] ein. Trifft nicht das puritanisch erfolgreiche Pornoregime, "Veronikas", VDs, auf das katholische Mehrteuchdogma? Rechtfertigt Schmidt nicht nur seine romantische Sentimentalität? Wo bitte überzeugt er? Die Nonne Schmidt: Die Literatur, mein Bräutigam.]
Historisierende Leseweise/ historische Lesart bei Schmidt
Warum wird sie nicht kontrolliert?
Gut wir wissen, dass Schiller sein Tellmaterial von Müller hat und Massenbach im Athletes von Fouque verarbeitet wird.

Sein Lebnizbild kommt mittelbar nur von Voltaire, er hat ihn nie gelesen.
Die Monadologie ist deduktiv, man/er kann sie nachrechnen:

Leibniz hatte eine Inspirationsquelle für eine Mengenlogik: 

Euklids Definition "Zahl ist die aus Einheiten (μονάδων/Monaden) zusammengesetzte Menge " In dieser Arithmetik Terminologie axiomatisierte er nämlich 1714 seine Monadologie ,, Die Monade, von der wir hier sprechen werden, ist nichts anders als eine einfache Substanz, die in den zusammengesetzten [Substanzen] ist; einfach heißt ohne Teile. 2. Es muss auch einfache Substanzen geben, da es zusammengesetzte gibt, denn die zusammengesetzte [Substanz] ist nichts anderes als eine Menge oder Vereinigung aggregatum einfacher Substanzen" Da Substanz das alte Wort für DiNG ist, ... 

S.Freud: Beim Lesen gehe " der eigentliche Genuß des Dichtwerks als der Befreiung von Spannungen in unserer Seele hervor" und ermögliche uns " unserer eigenen Phantasien nunmehr ohne Vorwurf und ohne Schämen zu genießen."
Eine Erzählung Wasserstraße zieht sich als unendliche Pissrinne als Zettels Traum weiter, um auf 1500 Seiten einen freudschen Vielschreiberschmarrn, karlmaytrivial, zu widerlegen/verdrängen.

wasserstrasse nach jms interpretation

Ich beziehe mich auf G.J.s Aufsatz Die schwarzen Züge zur Wasserstraße. Zur Zeit kein Link, eigentlich GJ_Was_1.pdf auf asml.de, alternativ hier.
Kurzfassung: Der mittelmäßige Frans und Felix sind Brüder und beide in Ruth verliebt, sie wählt Felix. Als dieser im II.WK bei einem Schiffsuntergang vermisst wird, schwängert Frans Ruth mit Hel. Felix hat überlebt. Die Vier erkunden 1963 den kleinen Bach Schmales Wasser, der zwanghafte neidische Frans hänselt den depressiven Felix mit seinen Unterwasserängsten und sinnt [offensichtlich, E 605] auf Rache [ entspricht dem Geologiedozieren ], beginnend sexuell übergriffig auf Ruth und Hel. 








Angefertigt Samstag 19 August 2017



it presents a labyrinth of neuroses, whereas
to Carroll (Schmidt/ich) it may well have represented a health execercise
in which he reknitted his disintegrating elements.

Einzige Unstimmigkeit: Die Aspermie des Bruders. Wie bekomme ich das heraus? Fragen????
Mikroskop? Ihn besoffen machen und selbsthändig nachhelfen? Mich dem ärztlichem Diktum unterwerfen und glauben? Dikta Boelke! Dann hat man Sicherheit.

Glauben und Unterwerfung unter die Medizin, Mikroskop oder Voraussetzung. Nicht nachkontrollierbar. Im Gegensatz zum Schach. Prinzipielle Unklarheit der Vaterschaft, außer teutscher Weibestreue. (Verachtung käuflicher Liebe bei der deutschen Arbeiterfrau, kwott wiede Jünger.)
Als Schriftsteller kann man das unlogisch voraussetzen. Shalev Liebesleben. (Mit riefenstahlschm Pornofoto.)
Zweites Motiv: Die Unmöglichkeit des Mannes sich der Vaterschaft gewiss zu sein, es sei den man hat dynastische Nasen, Unterlippen, oder Körpergrößen.
Geht auch bei Frauen, hat dort eher den Beigeschmack der Untreue. ...

Man kann nicht wegen des Vaters den AmG vorwegnehmen, wenn man Wasserstraße liest. Schlecht für den Leser an mich.
Brocasches Zentrum: Theoretisch. Praktisch erforscht im 1. Weltkrieg durch die Hochgeschwindigkeitsgewehre, Sturmgewehre. Zu bewundern bei jeder Bundeswehrparade, die mit dem Holzschaft, von den Nazis propagandistisch missbraucht. schossen dem Großvater Auge und Ohr heraus, dass er selektiv schwerhörig war. Selektiv= wenn er wollte.
Die Kugel des Hochgeschwindigkeitgewehres bohrte sich schön durch den Schädel, danach
lag eine Bohrung vor, im Gegensatz zur langsamen Kugel, diese nicht an der Austrittsstelle den Schädel zersprengte. Man hatte zwei prima lokalisierte Schädigungsregionen im Gehirn, den Eintritt durch die Hirnrinde und den Austritt. Die neurologischen Ausfälle konnte man diesen Regionen zuordnen. Die Bohrung im tiefen Hirngewebe spielt für die Funktion nicht die Rolle. Wenn man zwei Fälle mit Läsionen an einer identischen Stelle hatte konnte man die Funktion beweisbar dieser Hirnregion zuordnen. Das Gehirn ist nicht vermessen, wie die Lifestylemode Hirnforschung und neuro.... Quatsch zeigen. (Cushing in den 20ern, sprich Kusching, erfand nicht nur einen Morbus, sondern machte die "Hirnchirurgie" durch hohe Cortisongaben möglich. Vorher Tod durch Hirnschwellung am 3-5. Tag nach Operation. Alles schön beschrieben.)
Man kennt ein Sehzentrum, interessanterweise auch im Kleinhirn (für Bewegung zuständig). Einem Seelenbinden (Ursache der Erblindung eine Läsion des Sehzentrums auf der Großhirnrinde) kann man durch den Raum laufen lassen, ihm plötzlich einen Stuhl in den Weg stellen, und er sieht ihn mit dem Kleinhirn und weicht im reflektorisch aus, ohne in wahrzunehmen, wenn man ihn fragt. Angeblich. Ich habs nicht ausprobiert.
Man kennt das Bewegungszentrum, Halbseitenlähmung bei Hirninfarkt der A. media. Man hat einen sensiblen Homunculus aufs Hirn gezeichnet (mit genitaler Hypertrophie, sowie an Händen und, Achtung erotisch, Füßen. Usw. Ohr(lappen) weiß ich nicht.)

Viele Lexikonzitate. Das macht man nicht, auch nicht aus Wikipedia.

Porst : in schlechtem Bier. Die Tschechen bekamen 1295 in Pilsen die Erlaubnis Bier zu brauen, und bis zu 260 brauten los, und das Bier war mäßig. Bis 1839 hatten sie sich das Biertrinken abgewöhnt. Die Stadt baute eine Brauerei und holte den "bekannten Grobian und anerkannten Fachmann" Braumeister Josef Groll, der auf Qualität achtete und die pilsner Brauart erfand. Heute haben die Tschechen gesenkte Steuern auf Bier. Man bekommt es bei Lidl. Noch knedlíky. kne-dlí-ky. Immer offene Silben.
Bier, weil sauber, und "Not"speisung (aus priesterlicher Bevorratung!) gab es vor 3500 Jahren bei den Hethitern
Man könnte heute daran denken Cannabis ins Bier zum machen, es stinkt wie Hopfen, vorzüglich im Becksbier. Die Pharmaindustrie weiß die Legalisierung zu verhindern. Stattdessen verlangt es Böll nach Pervetin (Amphetamin, crystal meth, billige gefährliche synthetische Droge, auf dem Vietnamesenmarkt in Tschechien. Besser als wie Prince unbeabsichtigt an Fentanyl in gefälschten Schmerzmitteln sterben.)
Freud war Kokser, während ein Kollege damit die Lokalanästhesie erfand. Zuerst wurde die Anästhesie erfunden und die ungewaschenen Ärzte konnten viel länger und gemütlicher operieren. Sie wunderten sich, dass ihre Patienten vermehrt starben, denn die Antisepsis wurde später erfunden. Thorwald, das Jahrhundert der Chirurgen.
Geilstelle war erklärt. Aktuell mit Gülleimport aus den Niederlanden. Deutschland eine Geilstelle. (globalisierter Schweineexport. Import von tödlich gifitg gestrecktem Heparin aus Schweinedarm aus China.)
Man hat Lobotomien gemacht (die Hirnhälften, ihre Verknüpfungen im Balken werden getrennt, man wusste vorher und nachher nicht, was dabei herauskommt, und lässt es heute bleiben.) , in den 1990ern Psychotherapie mit Krampftherapieanfällen gemacht.
Wie bei Hannibal Lecter, als er aus dem Hirn seines lebenden Opfers löffelt, frontal. Es ist traurig, ein sadistischer Reiz stellt sich nicht ein. (Ich bin der Meinung, das Hirn ist nicht wichtig, die Leber ist am wichtigsten (Ammoniakenzephalopathie, Blutgerinnung, Eiweißsynthese... )
Ich bin begeistert von der Parade zu Kohls Begräbnis, das hatte was, alte Akkuratesse.
Das Hirn ist kein Deutscher, weil schlecht vermessen. Man weiß nichts. Terra incognita. Egal, was sie sagen.
Das Haus am Quai Notre Dame, Simenon. Ein mittelmäßig zufriedener Erfolgsablehner mit 1. Weltkriegsvater. Adele genommen: ich konnte sie haben (Colette oder sie). Adele mit vier Liebhabern nimmt ohne Scham oder Ekel ein männliches Glied als ein männliches Glied ist ein männliches Glied ist ein männliches Glied.

Ich komme anders zu Herrn J. s Erkenntnis nicht als Vergebung, meiner Selbst oder Anderer, sondern als Vorwegnahme, sagen wir Voraussetzung. Siehe oben Seelenverwandtschaft.
knaupeln ist lautmalerisch
Aschpermatismus, Asch oder die Anarchie.
Freud und das viktorianische Enlgand? Eine Liebe!

Haben wir alle Wernicke Aphasien!
Mehr ins Unterbewusste drängen, daraus leben!
Versöhnt er sich nicht mit dem Vater? Der Vater wird die bemitleidenswerten Kameraden gekannt haben, Weihnachten 1914 insubordinierend mit dem Feind Weihnachten gefeiert haben. (Ausser den Preussen) (Eine Tochter macht sich über ihren Weltkriegsvater lustig, weil der bei Gewitter zitternd in der Ecke sitzt. Sie denkt er habe Angst vor dem Gewitter. Den Zusammenhang erkennt sie lange später.) (Haben alle geschwiegen.)
Felix ist sympathisch! Er imitiert den Vater mit seinem Tanz. Beschützt Franz vor ihm.
Hat Schmidt seinen Vater erfolgreich verarbeitet, gessen? Er schleppt ihn bis in Abend mit Goldrand.
geil =fröhlich

31. Januar 2017

Hermann und Dorothea


Boschtryptichon statt Logarithmentafel. Ist er in Abend(wolke) mit Goldrand auf der Suche nach der sinngebenden Einheit? Zum Beispiel soll man ein Bild seiner Zeit geben! Warum? Das Bild soll wahr sein. Dann weiter der Wahrheit dienen. Tut das der Schriftsteller? Der berufene sollte es. Somit ist er der Wahrheit verpflichtet.


So blockartig, könnte von Manet sein
Hermann und Dorothea in Stanzen? Hexametern. (Sechshebern und etwas mehr Senkern, Sexhebern.)
Und so kam auch zurück mit seinen Töchtern gefahren
Rasch, an die andere Seite des Markts, der begüterte Nachbar,
An sein erneuertes Haus, der erste Kaufmann des Ortes,
Im geöffneten Wagen (er war in Landau verfertigt).
Lebhaft wurden die Gassen; denn wohl war bevölkert das Städtchen,
Mancher Fabriken befliß man sich da, und manches Gewerbes.
Nachklapper, nachklapper.
Trotzdem zweimal zum Weinen schön und idyllisch.
Trotzdem schreiben wir weiter, weil es auch unser Stil ist.
Die Ablehnung der Poesie hat mit Musik zu tun.
Oder anders gefragt. Warum schreibt man eine dürre Handlung in komplizierter Form? Nebenbei hat Schmidt nicht diese Animositäten gegen Poesie in englisch. Nach Auschwitz kann man kein deutsches Gedicht mehr schreiben.
Könnte man schon mit Goethschem Antrieb. Und zwar aus folgendem Grund: Form. Man setzt sich mit einer Formtyrannei derart selbst unter Druck, dass man darunter zusammenbricht, und hemmungslos am Inhalt arbeitet. ( So gesehen ist die Sprachzerstörung ein persönlicher Sprachzusammenbruch. )
Klopstock bricht am Hexameter ohne In- und Halt zusammen.
"Wenn er sich, einen großen Tag, uns offenbarend eröffnet ...",
es reicht, könnte von mir sein.
Bei Goethe liegt die Motivation eher an den blassen Hauptcharakteren, von denen er ablenken will. Eigentlich eindringlich ist Dorothea nur, als sie von den Kundschaftern geschildert wird.
Wenn uns die Verslehre lehrt, in praktischem Gebrauch bräuche man nicht Anapäst und Daktylus auseinanderhalten, macht es Adorno falsch, mit Wiesengrün für Beethovens Sonate falsch , nicht da di di sondern di di da.
Der Autor der Verslehre meint, das käme von der Reihung : da di di da di di oder di di da di di da zerfallen gereiht innerlich beide in di da di und so weiter. Aber eben nicht in der Musik. .. da di | di da di | di .. .. bzw. .. .. di |di da di | di da ..
So schreiben auch wir, wir schreiben auch so. soso.
( Fachexkurs : — u u ist der Daktylus, u u — der Anapäst. somit
.. .. — u u — u u .. .. soll sein .. .. — u | u — u | u .. ..
.. u u — u u — .. .. soll sein .. u | u —u | u — .. ..,
( ist es bei Beethovens Arietta-Thema aber nicht, Thomas Mann und Adorno skandieren es mit Líebesgrund, Wíesengrün falsch. Eher: Er sehnt sich .... nach dem Wáld. )
Dann gleich schimpft wer:
" Götzendiener", so wettert er, "Gotteslästerer und geistige Hurer" in der Einsamkeit seiner Kammer gegen die Mönche . " Sie geben sich als Christen aus, aber der Teufel wußte", daß sie "als die bösesten und verworfensten aller Menschen gelten würden Die schlimmste Sorte Mensch, die bis zu dieser Zeit auf dem Erdboden geherrscht hat..."
... ?
Das ist der gläubige Newton, der systematisch betrachtet und den die Habgier und Ehrsucht der allgemeinen Emporkömmlichkeit wütend macht. ( Es wird niemand puritanisch angebetet. )
So wäre was Erfolg? Und jedenfalls ist der nicht schlecht. Oder habgierig.
"Es wird also offenbar, dass also nicht nur einige ungewöhnliche Personen Ansehen gewannen, sondern der ganze Klerus."
Das ist Erfolg! Ansehen!
Und Fats Waller eifert ihm, erfolgsuchend, nach, weil das verlangt wird, dabei liebt er die klassische Musik und baut sie in den Stride ein, wie CPE Bach. Nur vernachlässigt er das, was er begnadet außer seiner Clownerie, Vaudeville, nennen könnte und nur er kann. Aber alle sind heilig, das Tier der Apokalypse. Die Newton aber in der Vergangenheit um 480 und darauf verortet sowie einige Ansichten zur Erwartung des Messias Er war Arainer, der die Dreieinigkeit ablehnte.a
Womit wir vor Buch VIII zurückblättern und sehen wo Schmidt mit seinem Atheismus fehlgeht, schwächelt, er kennt wohl seinen Feuerbach. ( Die Sehnsucht nach dem Jungbrunnen, für ewig tierische Lust. Lieber Schrumpfköpfe der Ahnen ehren.)
Und wie er es falsch kompensiert. Er will wahr sein, aber wie macht er das denn nun noch?
Wir werden fündig sein. Sicher. Und wenn nicht.
Darauf ein Bier der Münche. Ach ja Franziska und der Bierkasten.

4. Mai 2016

entwuerfe

Wir schreiben den, ████████ Samstag 30 April 2016.
Versehentlich, wir waren auf dem richtigen Weg, habe ich meinen Liebling erstochen, eigentlich war er gar nicht mehr mein Liebling, ich hatte es ihm vorher gesagt, deshalb flog ja, fiel, ich weiß auch nicht wie das Messer und die spitzige Hake in, er hat gezuckt, ihn hereinkam. Jedenfalls stak es dort sehr pittoresk und erst wälzte er sich und dann lag er sehr still, sehr pittoresk, sehr grau, unter ihm mit sehr blutrotem Sud genetzt, im Schlamm und klebrig und er lag sehr dantesk, geschlachtet, schon angeknabbert. Jedenfalls fiel es mir gar nicht mehr schwer ihn kleinzukriegen, so mit Säge, bevor er stank, in seinen Sarg die große blaue Mülltüte. Ja und jetzt vermisse ich ihn doch, ich hatte ihn doch geliebt, nur verliebt war ich nie, und gehe noch mal seinen Kompjuter durch, die Unterlagen sind mir zu schimmlig und schwer, und es bleibt mir nichts anderes möglich, als seinen Nachlass, die gesammelten Würmer, sehr fragmentarisch herauszugeben, bevor ich noch eine Oktave höher weine und heule. UUiih. Ich wünsche die Nachwelt wüßte das zu schätzen. Ich werde ewig an ihn denken, und ihn empfangen.
Vale
*Es geht um den Betrag des geistigen Besitzes, weswegen der Lesevektor teils von hinten nach vorne geht.

 Zum Vegabrief an Herrn Fischer

Nein es ist durchaus nicht so. Ganz anders.
Ganz offensichtlich
Es gibt Briefe zu 20 Gramm solche zu 50 Gramm und solche zu 500. Da das Thema aber Logarithmen heißt und immer etwas mit 700 Seiten zu tun hat, kommen 12 Seiten zusammen. 70 – 80 Gramm? Es ist doch Absicht, dass es keine Briefe zu 200 Gramm gibt. Portozuschuß gibt es auch nicht aus Bargfeld.
Ich bin schon so verzweifelt, dass ich dachte, das dünne Typoskriptpapier zu bestellen, was dann unweigerlich im Drucker Papierstau auslöst.
Oh seelige Zeit er Blaupausen, die die Deutschen in die Welt schicken, damit die Türken den Müll rausbringen. So ein Trümmerfrauenmythos.
Das Ganze soll 3,70 kosten. Weil es eben nicht dahingehen soll! Hat das der BND / BVT / HNaA / AbwA / k. u. k. Evidenzbüro arrangiert?
Zur Entspannung wollten wir Bandels Warten auf Zettels Traum lesen, bevor es zu spät ist. Vergriffen. Ich soll jetzt ein junge Welt abo abschließen?
Falls es mir jemand aus der Liste leihen kann, wäre das schön.
Die Suhrkampausgabe der Wundertüte ist noch schlechter gedruckt als die Haffmannsausgabe, meine armen Logarithmen.
Vielleicht ärgert Herr Fischer seinen NPÖnachfolger in dem er ihm das mit einer Nachricht weiterreicht.
= = =
Ernsthaft, jetzt hätten Sie mich beinah verunsichert.
Falls ich doch etwas falsch gemacht habe, wird mir das sicher mitgeteilt. Ich habe immerhin dynastisch geschrieben. Und ach jetzt sind wir, ich hätte das nie gedacht, wirklich in einer Recherche schmidtscher Art.
Kann es nicht sein, dass k.k. nicht regelwidrig, sondern schlicht chauvinistisch gegen die Ungarn gerichtet war? Sozusagen ihr seids Anhängsel, nur der Druck der Zeit lies das Kaysertum zum Königtum absinken.
Glücklicherweise bewegen wir uns in massenbachschen Zeiten also 1794. Vor der Aussöhnung mit Ungarn.
( Nachsatz von mir, Heike: Hoffentlich wie ich Allianz versichert )
Allerdings hätte es mich als Kenner der Materie ausgewiesen, hätte ich sozusagen diplomatisch vorgegriffen und k. u. k. ins Jahr 1794 vorverlegt, das hätte das späterer Einknicken abgesegnet und abgemildert. (Warum ich kein Diplomat geworden bin.)
Zum Hackbrett: Mir ist einmal aufgefallen, dass unsere "südliche Heimatmusik", und wie ich weiß teilweise beeindruckend authentisch und primitiv und musikalisch, nie auf Weltmusiksamplern auftaucht.
Am 29.04.2016 um 01:45 schrieb K████-P. D████████:
> Lieber Herr W████,
>
> hier sind Sie der Schluderei und Schlamperei der k. u. k. Armee aufgesessen. Wie wir alle bei "Uns Wiki" nachlesen können passierte damals das Folgende: "Im gemeinsamen Heer war das Kürzel k. k.regelwidrig bis 1889 im Einsatz." (a.a.O.) Der Vega-Wohlgeboren hat also nicht nur bei den logischen Rhythmen gschlampat ...
>
> Gruß an Ihre Gemahlin, holdricherseits. Bei Sissy (die ja wohl eigentlich Lissy sich benamte) muß ich immer an die Szene denken, in welcher S/Lissy und Franzl durch den Wald gehen und sie plötzlich eruptierte: "Franzl, I hob an Hackbrett dobei ..." Herrlich, quasi!
>
> Gute Nacht!
> K██
>
> PS: Wenn die Mannschaften add-/subtrah-ierten, die Uffiziere multipliz- und division-ierten, wer war dann für das Potenzieren, Radizieren, Logarithmieren, Exponenzieren ... you name it ... zuständig? Fragen über Fragen!
> DO
>
> Mit freundlichem Gruss / Best regards
>
> Dr. K████-P. D███████
>
>
> ██████ iPad
> (c) 2016
>
>
> Am 29.04.2016 um 00:44 schrieb K████ W████ <r███████@f█████.de>:
>
>> Ich habs wie Schmidt gemacht und im Vega nachgeschaut. k.k. ist richtig.
>>
>> http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10942373_00016.html
>>
>> Ja, ich dachte mir auch, wenn Fischer schlau ist, verschleppt er es per Umlauf mit Empfehlungen und Bedaurn an seinen FPÖnachfolger, nur um ihn zu ärgern, oder er vermacht aus Verzweiflung Schmidt (uns) seinen ganzen Hofschatz. Österreich hat auch gut Waldheim vertragen. Und die Luconaaffaire. Kulturell ist da noch Unterweger. Außerdem bin ich mit dem Königshaus verwandt und meine Frau (HörerIn) kuckt immer Sissi.
>>
>> Natürlich war Vega nicht ganz so ein Dummkopf, wie ihn Schmidt hinstellt. Auch liess er seine Soldaten vermutlich nur addieren und subtrahieren, und die Offiziere multiplizieren .... . (Kein Scherz, alles hierarchisch organisiert.) Fehler sind da ganz natürlich. Das muss aber mit Revision organisiert werden, und das hat er geschafft, im Gegensatz zu gallisch geschwätzig oberflächlichen Logarithmen, was für ein Bild, von Callet. Ich sagte es schon die Aktion gab es unvollendet in Frankreich, die Tafeln von Prony, berechnet von den arbeitslosen Friseuren 1793 – 1796. Vega redet nicht von Fehlern, sondern von Fehlern, die zu falschen Rechnungen Anlaß geben können, wenn der Präsident schlau ist, bekommt er das heraus. Diesen Nachweis zu führen dürfte schwer sein, denn es sind nur die zehnten Stellen. Schmidt selbst sagt, man braucht für astronomische Rechnungen nur sieben Stellen, andere sagen nur fünf. Ich könnte jetzt noch diese feinen relativistischen Rechnungen anführen, und wenn da wegen der zehnten Stelle ein wenig Masse fehlt und ein Voegelchen .... (Die kommen auch bei Schmidt (Pocahontas) vor, also Beweis genug: Sperling tot von der Leitung gekippt.)
>>
>> "Möge dieser Brief Ihnen nie zu Gesicht(e) kommen." Sah ich anders.
>>
>> Eine Antwort aus dem Antichambre gibts immer. Und sind doch nicht meine Steuern.
>>
>> So, muss jetzt mal Putin und Schröder nach Kaliningrad schreiben. Westpreußen ist jetzt Ostrussland! Kant-Universität, noch ohne Jacobitradition. Ich hab den Aufhänger jetzt vergessen.
>>
>> Die Fremden: .... und [die] mit schlanken kühlen Fingern durch das Haar griff, sehnsüchtig und unentschlossen. .... Sehr schön Herr Schmidt.
>>
>> Gruß W████ completus
>>
>>
>>
>> Am 28.04.2016 um 22:05 schrieb A███████ S█████:
>>> Herrn KPD´s Einwand wiegt durchaus ein paar "Deka", siehe dazu auch
>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Gramm
>>>
>>> Auf dem Wiener Naschmarkt ist verloren, wer das dag nicht kennt, das ist
>>> (heuer) wichtiger als 1 k. u. k oder 1 k. k.
>>>
>>> Ausserdem möchte ich bemerken, dass die Eingabe, wenn´s denn unbedingt
>>> sein muss, rasch erfolgen sollte, denn sonst ham die fix 1 neuen Präsidenten,
>>> und der wird mit neuer politischer Ausrichtung die Ösi-Schillinge kaum noch gen
>>> Bargfeld zu den Piefkes expedieren wollen...
>>>
>>> Meinmalnur.
>>> A. S.
>>>
>>>
>>>
>>> Gesendet: Donnerstag, 28. April 2016 um 20:45 Uhr
>>> Von: "K████-P. D█████████" <k█████@y████.com>
>>> An: A███ <a███@g████████████.de>
>>> Betreff: Re: [ASml] Brief an Herrn Fischer
>>> So ganz einfach ist das nicht. Ein Korinthenk*cker - wie Schmidt ja wohl einer sein konnte - würde feststellen: Gehet es um das gesamte Österreich-Ungarn, dann war sehr wohl "k. u. k." gebräuchlichst und vorgeschrieben, das "k. k." wurde eher gebraucht, wenn es um den westlichen Teil (Cisleithanien bzw. Altösterreich, liebevoll auch Kakanien) ging. In diesem Zusammenhang ist auch vor Schriftstellern zu warnen (Musil ...). Man kann sich zu diesem Thema zB in der zehenbändigen "Österreichischen Geschichte", herausgegeben von Herwig Wolfram, insbesondere Band soundso: "1804 - 1914: Eine Chance für Mitteleuropa" verlieren, auf die Schnelle tuns aber auch etliche geeignete Einträge in "Uns Wiki"! Gernst sei verwiesen auf https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kaiserlich-k%C3%B6niglich
>>>
>>> Wenn Sie Ihre Geld wirklich haben wollen, wäre es vielleicht erwägenswert, die Protokollfragen nicht unbedingt des Spanischen Hofreitschulenzähremonjells aber sonstige akkuratest zu studieren und ein "k. u. k." möglicherweise vorzuziehen. Die endgültige Entscheidung ist aber natürlich Ihnen und/bzw. der Stiftung zugestanden.
>>>
>>> Habe die Ähre!
>>>
>>> Mit freundlichem Gruss / Best regards
>>>
>>> Dr. K████-P. D███████
>>>
>>>
>>> k██████ iPad
>>> (c) 2016
>>>
>>>
>>> Am 28.04.2016 um 18:23 schrieb K████ W████ <r████████@f██████.de>:
>>>
>>>
>>> Schmidt wäre das nicht entgangen:
>>>
>>> es muss k. k. statt k. u. k. heissen.
>>>
>>>
>>> Am 26.04.2016 um 17:16 schrieb M█████ M███████:
>>>
>>>
>>> … das mit Abstand PRACHTVOLLSTE an diesem Brief ist der DOPPELTE SCHLUSSPUNKT hier:
>>>
>>> ihre Beilage in der Nationalbibliothek..
>>>
>>> Großartig. Famos. Prächtig.
>>> Beim Jupiter.
>>>
>>>
>>> Beste Grüße,
>>> M██████ M██████
>>>
>>>
>>> Liebe L████,
>>> es ist mir ernst, ich schicke den Brief an Präsident Fischer ab, bevor es zu spät ist. Hat noch jemand etwas zu sagen?
>>>
>>> Gruß K. W████
>>>
----~~~~----~~~~----~~~~----~~~~----~~~~----~~~~----~~~~----~~~~
Am 28.04.2016 um 13:55 schrieb F████████ R██████:
> Moin,
>
> einen länglichen Aufsatz von Sören Heim über die "Gelehrtenrepublik" gibt's
> seit ein paar Tagen hier:
> http://postmondaen.net/2016/04/24/arno-schmidt-gelehrtenrepublik/
>
> Der Text scheint sich vornehmlich an Leute zu richten, die Schmidts Buch
> noch nicht kennen, aber vielleicht ist er trotzdem für ein paar
> Listenbezieher von Interesse.
>
> F██████ R█████
>
Recht nett.
Der Bart vor allem und dass man jung so abgeklärt sein kann.
Ich bin ideologisch oder gar nicht. Die Deutschen sind geistig tot, fehlt irgendwie.
Der Artikel ist auch nicht so elliptisch geschrieben.
Zahlen sind ja bekanntlich subjektiv. Arno Schmidt schrieb im Massenbach, glaub ich, die offizielen 10 Mio, des abwesenden Genozids, die heute auf 6 Mio reduziert sind, damit man über 4 Mio diskutieren kann. Jeder Deutscher, wir sind Soldaten, ein 1/20 Mörder.
... er eint Lächerlichkeit und Bedrohlichkeit der “Zweiten Natur”, der gesellschaftlichen, die der Mensch geschaffen hat ohne sie als gemacht noch erkennen zu können. Und die man hinnimmt, wie man eben das Auf- und Untergehen des Mondes hinnimmt.
konnte sich jedes Kind am Arsch abklavieren : ist übelster Kommisjargon, ich hatte bei der Bundeswehr gleich gesagt, dass ich Klavier spiele, weil ich Latrinen putzen wollte. Die anderen kamen auch dran: Thema Schamhaar.
kopulieren, schönes Wort: eng verbinden. Wo doch die indivdualistische Trennung thematisiert werden sollte. Gospel, Hallelujah.
Sodomie (der Aristokratie) ist sowieso staatstragend. Ohola schläft mit Pferd und Reiter. Oholiba ist noch schlimmer.
= - = - = - = - = - = - = - = - = - = - = - = - = - = - = - = - = - = - = - = -
Am 26.04.2016 um 17:14 schrieb K████-P. D█████████:
> B) Kann ich dadas auch haben?
https://www.cigarre24.de/astor-filter-box
Falls die Astor Schmidt spezial nicht lieferbar sind, mit einer Stecknadel Lücher am Filteransatz pieken. Alte Kanzlei.

Dass meine Witze plump sind habe ich schon zur Kenntnis genommen:
Ich liefere eine Dorgengenealogie meiner Familie, worin sie adelig ist.
Alkohlsüchtiger Vater, schwor auf synthetisches Opiat Dolantin.
Alkohlsüchtiger Bruder.
Zigaretten- und valiumsüchtige Mutter,
Drogensüchtiges Volk, schlafmittelabhängiger westlicher Teil.
Heroin ist eine Erfindung von Bayer. Weswegen ich nicht verstehe warum Schmidt unbezahlt beiersdorfwerbung für Nivea macht.
Bayer hatte nicht am Wirkstoff für Asprirn die Rechte inne, nur am Namen, und der Verkaufserfolg gründet sich nur darauf. Weshalb die auch Angst vor dem massenweisen Schmuggel von Aspirin nach Amerika hatte, das hatte Ausmaße, der ganzen Größe des Amerikageschäfts.
Ich ziehe meinen Gewinn aus dem Verbrennen der Zettel zu meinem Trivium, vielleicht habe ich die Produktinformation nicht gelesen, und das Kunstharz bestand zu 90 % aus Weihrauch, was auch den tiefhängenden Rauch in der Wohnung seit einer Woche erklären würde.
Einmal am Morgen eine große Arbeitsfläche mit Alkohol desinfizieren und tief einatmen bringt auch etwas. Ein Tropfen Alkohol ins Ohr habe ich nicht probiert. Cannabis stinkt so sehr, dass ich lieber Basilikum verbrenne, auch giftig wie Kamille.
Die IG-Farben wurden 2012 aus dem Handelsregister gestrichen. Auf Tabletten von Aventis prangt heute noch eine Hoechstprägung!
Sympathisch bei der Sache ist mir ausschließlich Holmes, der nach jedem gelösten Fall, drei Tage Geige spielte, und Opium raucht.
Ansonsten könnte ich den politisch tätigen Mitgliedern der Liste echtes Bundestagskoks vermitteln.
Im Osten hatten sie ja wohl nur Alkohol. Und Pilze.
Zu Morphin lässt sich sagen, dass die Dosis intrathekal einen Faktor 10 oder 100, das müsste ich wirklich nachschlagen, ausfällt, als peripher, was auch die Nebenwirkungen auf 1/100 senkt, dafür mit er Gefahr einer Meningitis/ Enzephalitis einhergeht.
An Herrn█ M███████:
Als Fachmann für Dünnschiss, le█be ich dessen Realität, er kann tödlich sein, wenn er EHEC heißt. An mir sehen sie l█eider, dass ich das aus Fachkenntnis überlebt habe: Waschen Sie sich die Hände!
Was auch die Propaganda sagt, Desinfektion ist Schmarrn.
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Weiße Intelligenz.
Ich versuche neben den Gänseblümchen österreichischen Schlafmohn anzubauen, um meinem geigespielenden Idol nachzueifern.
Es gibt Spielsucht, die ich mir nicht vorstellen kann, muss mal bei Dostojewski nachlesen, und ohne mich für einen numerischen Mathematker wie Gauß zu halten, kann ich ab und zu mit wüsten Zahlenkolonnen etwas anfangen, und mich unsinnigerweise daran festbeissen.
So finde ich die Belehrung erkenntnisreich, dass die Stirlingsche Formel für N! nicht konvergiert sondern sich N! asymptotisch annähert, also anschmiegt, wenn das nicht zärtlich ist.
Before thinking is after thinking!
Die kapitalistische Weisheit dazu lautet natürlich Nach der Krise ist vor der Krise.
Geld war für Schmidt kein Problem, er hatte keines.
Ich kenne jemanden aus der Generation, der zu materiellem Besitz, nachdem er dafür sein Leben gelten sollte, ein einfaches Verhältnis entwickelt hatte: Es bedeutete ihm nichts.
Bei Schmidt sehe ich teils dasselbe für geistigen Besitz.
Vor der Revolution ist nach der Revolution, sagt der Jakobiner, nicht Massenbach. Staatskassen leer, alle sind gleich arm.
Ich hatte einmal einem amerikanischen Geschichtsprofessor von der Revolution 1919 vorgeschwärmt. Er hörte mir zu und als ich den Bogen geschlossen hatte, erklärte er: Die Deutschen haben nie eine Revolution gemacht.
Warum ist das so? Werden Jakobiner aufgesogen?
Nun ist mir zu meinem Trivium dreierlei hinzugekommen:
Schmidts Agnostizismus passt besser zur Wissenschaft. Er sieht sich als Kopernikaner in einer ptolomäischen Wissenschaft. Vor der Wende ist nach der Wende.
Dann passt auch sein unpassender Atheismus wieder: Lutherzeit! (Ach scheiß Luther!)
Denn gegen die Bibel ist er ein Waisenknabe. Siehe nicht das Hohe Lied, sonder (H)Ezekiel 24.20/21. Jeder suche sich die bildhafteste Übersetzung.
Womit die Rolle Erotik als Mittel wieder hinfällig wird.
Mir ging es einige Zeit nach der Rechtschreibreform so, dass ich mir dachte, prima kann ich schreiben wie ich will. Seyn mit y Hülfe, mit ü und That mit h. Das versteht sogar jeder.
~ ~ ~ - - - ~ ~ ~ - - - ~ ~ ~ - - - ~ ~ ~ - - - ~ ~ ~ - - - ~ ~ ~ - - - ~ ~ ~ - - -
Sorry, alles Logik, aber .....
Muß ich 1.xxx kürzen.
Gruß K. W████
Kann die 4fachetikette nicht mehr lesen oder bieten.
Am 17.04.2016 um 20:57 schrieb K████-P. D███████:
> Obwohl quasi Urkundenfälschung, so ist doch eine gewisse Lustigkeit des Verfassers = Verfälschers festzustellen. Spielt hierbei Y eine Rolle, oder war es sogar Z?
>
> Äußern Sie sich, Herr W███! Die Gemeinde lauschet schon ...
>
> Mit freundlichem Gruss / Best regards
>
> Dr. K████-P. D████████
>
>
> Drink until you stink!
>
>
> k█████ iPad
> (c) 2016
>
>
>> Am 17.04.2016 um 20:37 schrieb K████ W████ <r█████████@f██████.de>:
>>
>>> Am 17.04.2016 um 17:25 schrieb K████-P. D████████:
>>> Drink before you print!

https://www.dropbox.com/s/wpjhsl0cryx1zcn/drink3.pdf?dl=0


----,,,----,,,----,,,----,,,----,,,----,,,----,,,----,,,----,,,----,,,----,,,----,,,----,,,----,,,

Am 16.04.2016 um 19:43 schrieb K████-P. D████████:
> Endlich mal 1 interessantes Thema! 🤓
> Lieber Herr W████,
> ich habe ja nicht behauptet, daß der Meister ein Spiegeltrinker oder Ähnliches war, aber gebechert hat er schon ganz schön. Und wenn jedes "Y" fürne Flasche "Alte Kanzlei" - so hieß doch his favourite Fusel, oder? - steht ... meiomei
>
> Mit Ihren übrigen Bemerkungen zur Kaff-Seite übereinstimme ich recht sehr, glaube ich. Toll, daß sich die D██████s, Stricks et al. dieser Mühe unterzogen haben: Lobdank! & 1 Prost dem W████! Y!
>
> Mit freundlichem Gruss / Best regards
>
> Dr. K████-P. D███████
>
>
> k██████ iPad
> (c) 2016
>
>
> Am 16.04.2016 um 15:38 schrieb K████ W████ <r█████████@f██████.de>:
>
>> Am 16.04.2016 um 11:50 schrieb G███████ D████████:
>>> Hi,
>>>
>>>> Am 16.04.2016 um 10:51 schrieb K████-P. D████████ <k██████@y████.com>:
>>>>
>>>> Abgesehen davon, daß die kaffsche Niederschrift ja ein ausgiebiges Saufgelage gewesen zu sein scheint
>>> "Sehr geläufig ist es auch im Publikum, das die starken einprägsamen Formulierungen ja liebt, von einem Dichter zu behaupten, er habe »Alles im Suff« geschrieben; oder “ um auf das einleitende Bild zurückzugreifen “ die Hebamme habe das Kind gezeugt! Das ist natürlich eine völlige Verkennung der Sachlage. Wohl ist der Alkohol für viele Autoren »ihr« Mittel gewesen; aber die, meist recht kleinen, und sorgfältigst dosierten, Gaben geistiger Getränke haben eine ganz andere Funktion. Nicht einmal die der Erhöhung der Bildkraft der Seele; sondern der Entfernung alles Hinderlichen. Scheffel, Grabbe, Hoffmann, Poe, maaßen sich ihre Ration weit mehr als »Startschu« zu; als Lockerung der Wortbremse; als Mittel, am raschesten die notwendige Naivität und Rücksichtslosigkeit gegenüber der Sprache und den Dingen herzustellen; um das störende Trümmerfeld des Alltags am schnellsten hinter die B
>>> ühne zu drehen. Zugegeben, es ist dies auf die Dauer eines der »ungesundesten
>>>
>>> « Mittel; aber was soll man tun, wenn andere nicht anschlagen? Zudem ist Alkohol eben die am leichtesten erreichbare und auch relativ billigste aller Drogen. Trakl, von Beruf Apotheker, dem die Nervengifte, auch die gesetzlich kontrollierten, unschwer zugänglich waren, erkannte diese als die für ihn geeignetste Peitsche in die Unsterblichkeit." (BA III/3, S. 224)
>>>
>>> F███████ R█████ vermerkt in seiner preisenswerten "Chronik" übrigens:
>>>
>>> "13. Mai [1954]: Schmidt erwägt, den Alkoholkonsum aufzugeben und stattdessen wieder zu rauchen in der Annahme, dies sei 'weniger schädlich'."
>>>
>>>
>>> Gruß, G██████ D████████
>> Guten Tag,
>>
>> ich hab das mal nachgerechnet. Es passt immer noch nicht zum sturzbesoffenen Pipokaremes-Herren. Im November trank er gerade mal fünf Tage von 30, bei den nächsten Monaten maximal ein Drittel der Zeit. Und dazwischen der Kommentar, das dies der Sache nicht förderlich war. Was bedeutet das Symbol? Sekt? Is gut fürn Kreislauf. Reicht für einen Dauerkater.
>>
>> ____fundamentale Selbstzweifel. Schadet dem Menschen. Nicht dem Buch. (z. ZT. Massenbach-Homburg)
>>
>> Viel schöner fand ich die Flugblätter (genau Kriegsdienstverweigerung, nicht Wehrdienstv. wie in ländl. Erz.) und die Lilienthalhinweise. Auf dem Mondseitenlink eiert der Mond, präzessiert und nutiert, so, dass er wohl bald auseinanderbricht. Die abgepauste Skizze stimmt nicht ganz, zu viel Gebirge. (zu dem etc. unten, die fehlende Masse im Land am Südpol, bei Musil, dem Asteroidengürtel, bei Schmidt, und der dunklen Materie (schwarzes LOch) bei den modernen Vögelchen (W████, D███████, Naumann, Einstein, Zeeman ...) (Thema: Verhältnis Goethes Farbenlehre - Spektralanalyse nicht bei Schmidt)
>>
>> Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn F███████ für seinen den Laien ermüdenden ausführlichsten julianische Tage Vortrag.:
http://www.vigilie.de/arno-schmidt/julianische-tage-in-lilienthal/
Die Reziproken Radien gibts in Funktionentheorie länger als 5 min. . etc. usw .... Und Singularitäten und hebbar ein
>>
>> Y und C und Gruß
>>
>> K. W█████
Ich vermute, wegen der schnellen Niederschrift, KAFF war ja schon fertig. Unter Alkohol, kann man das, was man schon kann, beliebig variieren. Allerdings kreativ sein kann man meines Erachtens nicht. Sagt schon Charlie Parker. Art Tatum hatte ne ganze Flasche aufm Klavier, mit Hampton spielt er schön, Horace Silver und das Modern Jazz Quartett waren abstinent, Art Blakey hatte trotz Heroinkonsums eine eiserne Arbeitsmoral, und Bobby Timmons, merkt man an, dass er seine Soli nicht variiert, aber auch nicht, dass er Pillen, Alkohol und Heroin alles auf einmal nahm. Acid Pot and Pills.
Schiller hatte seinen Apfel, Balzac seinen Kaffee. Und die Asketen, Marathonläufer und innererlebenden Kämpfer sind auf dem Endorphintrip. Als Schmerzmittel ist Morphin prima, wie Aspirin, das in der Rheumazeit, sicherlich viele vom betäubenden Alkohol abhielt, und es war von Anfang an eine Kapitalinvestition die sich rentieren muss und keine wissenschaftliche medizinische Forschung.
Nebenthema: Koffertragen ist keine Arbeit. Sprachschöpfung durch Reduktion in Mathematik und Physik.
Nebenthema: Der Lilienthal zieht sich als Konstante durchs Werk, soweit ich sehe erübrigt sich aber das abschließende 3500 Seitenwerk. Thema und Nebenthema, Motive, Durchführung und Variation sind Bestandteile einer Sinfonie, Sonate, Themen parallel behandeln kommt in der Fuge vor. Die geplanten Figuren zu Massenbach sind dann die Stimmen. Mit dem Vernünftigen kommt immer die Stimme gegen das Dogma vor bei der Durchführung. Genau Beethoven war auch immer besoffen.
Also wenn man sich von Schmidts Standpunkt etwas (endlich) deplaciert, kann man sich an seine Regeln der Durchführung halten. Fuge und Sinfonie kommen so oder so nicht zusammen.
75.000 à 500 S. = 50.000 à 333 S.

- - - n n n - - - n n n - - - n n n - - - n n n - - - n n n - - - n n n - - - n n n ---

E R R A T A
Natürlich nicht Druckkosten beantragen. Na wieviel wollen Sie denn Herr W████ 50 Cent, 5000,- oder gleich die ZT Kosten begleichen?
Leibniz Theorie: Abgerufen ist Internetslang, abgefordert, oder abgefragt, wäre besser.
Fuzzylogic erscheint mir als eine Kombination aus Mengenlehre, mit ihren Fehlern, Modallogik, Kombinatorik und Permutationen. Zu ENg.
Die Computerspieler wissen: Die künstlich intelligent gesteuerten Kameraden, stehen immer im Weg. "Mit der Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens."
E R R A T A S C H M I D T ' S ?
gibt es nicht.
Aber das Quadrivium:
Agnostizimus/Atheismus - Erotik (als Mittel) - Sprachzerstörung
Zerstörung abtrennen und durch die anderen durchkombinieren!
Ich glaub Friedell schimpft auf Rabelais.
L Y R I K A N T H O L O G I E (bitte ergänzen)
Ein Auto dichtet Auto abgefahren aka im Auto: Für die Damen
Es war im Wald. Die Bäume alle schliefen.\
Der Mond belauschte lächelnd ihren Traum.\
Derúmm-derúmm-dumm SCHATTEN dumm-dumm TIEFEN. Die Schatten penntn ruhig in den Tiefen.\
Die Welle küßte still des Weihers Saum.
Das mit dem STRAUSS-Preis ausgezeichnete damals gegen die Wehrdienstverweiger, "bei der Musterung zu singen":
"und der 'webel lachet rauh :
: 'Bist wohl auch kein Heldensohn?
Bist kein echter Bundesjunge?-
Feiges Herz, so fahre hin'-"
Also es heißt Kriegsdienstverweigerer! Wollwußte schon Weizsäcker nicht.
Ernsthaft:
"Ich saß im lieben, trauten Stübchen,
...grad als der Tag dem Abend wich PUNKT.....
mein kleines süßes Herzensbübchen
schlang seine Ärmchen warm um mich."
klein Schutz-Engelche
"Da strich nicht etwa von der Sonne,
an uns vorbei ein lichter Schein,
und ich gedachte voller Wonne,
Das wird des Kindes Engel sein."
~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ - ~ -
Liebe L████.
Beim Gehirntier Müller ist die sexuelle Ausrichtung unausgesprochen, die Erotik bleibt komplett draussen (Radio?): "War der Mann etwa auch noch ..... " A (ihm in die Rede fallend) "Sprechen Sie das Wort nicht aus es würde uns doch gestrichen. Natürlich war er "es"." (S. 134 Fischer)
(Nein, lieber Herr Schmidt, Sie selbst sind hier der große Zensator.)
In Brands Haide wird die Explosion als "Zitatenschatz" geschildert.
In Caliban über Setebos die Scheunenszene als Zitatexplosion, wobei unklar ist, ob er nicht besoffen irgendwo eingeschlafen ist.
Das leviathanische Zergehen passt nun gut zu urtümlicher Sexualität mit all ihren Zwecken.
(Auf die vielen Widersprüche möchte ich gar nicht eingehen. In der Kneipe in POLYHYMNIA (S.48 Fischer) als er den Brief schreibt, ist noch
1 anderer Bekannter von mir, gar kein uneb'ner Mann, berechnete in seiner Freizeit Logarithmen, Ellipsenumfänge, ja Quadratwurzeln.
der Logarithmiker, zwei Kapitel in URANIA (S. 65) später schon lobt er
KÖHLERS Logarithmisches Handbuch, (mit dem ich, zugegebm, viel gerechnet hatte; obwohl's weit bessere gibt.)
von ihm selbst viel genutzt.)
(Irgendwo anders:
"Fahrrad weit vor dem ersten Weltkrieg": Gab es nicht, jedenfalls nicht so, dass man Fouquétouren unternehmen konnte.
Wikipedia sagt:
In Europa erlangte es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine große Verbreitung, als es für Arbeiter erschwinglich wurde,
Ihr Svea-Fahrrad mit Freilauf wurde ab 1892 in Serie hergestellt und konnte sich für etwa zehn Jahre am Markt behaupten, bis die technischen Probleme bei der Herstellung von Fahrradketten überwunden waren. (Also 1902))
Vom Leviathan zum Atheismus:
Aus meiner Privatkorrespondenz mit Herrn W███████ N███████:
K.W.:
> Wo war die Stelle die darauf hinweist, dass ein Atheismusbeweis viel mehr beweisen muss als ein Gottesbeweis? Außer Pascals Wette?
W.N.:
Im Buch nirgends. Es war glaub ich in irgendeiner E-Mail.
Der Hintergrund: Eine Nichtexistenzaussage ist eine Allaussage.
Der Atheismus macht also diese Allaussage: FÜR ALLE x GILT: x IST KEIN GOTT.
Eine Existenzaussage ist beweisbar mit einem Beispiel, eine Allaussage dagegen ist für beliebige x zu beweisen .
Das geht am einfachsten in einem indirekten Beweis, indem man X IST GOTT für ein freie Variable X widerlegt.
Schopenhauer indirekter Beweis versagt aber, wegen fehlender Axiome und Definitionen.
Ein korrekter indirekter Atheismusbeweis ist der Satz von Cantor: Es gibt keine maximale Menge. Kap. II.2 (79)(81)
Man braucht aber die Mengenaxiome (Aussonderungsaxiom) , sonst liefert sein Diagonalverfahren keinen Widerspruch.
Dieses Aussonderungsaxiom ist ontologisch zu einschneidend und verhindert Maxima.
In der Peano-Mengenlehre kann man mehr Mengen bilden: Man kann alle übliche Mengenaxiome annehmen und muss nur das Aussonderungsaxiom auf Ordinalzahlen einschränken, dann bekommt man die komplette Mengenlehre samt Komplementen, die bei Cantor fehlen, darunter auch die Allmenge. Das ist eine leistungsfähigere Ontologie.
K.W.: Danke, da ist wieder der Überblick, jetzt kann ich in den E--mails suchen.
Logische Sprache lässt sich wieder unabhängig "mathematisch" lesen, wie Noten "musikalisch. Mehr hamm wir ja auch nich.
Auszug Ende.
(Aus einer gemeinsamen Vorliebe für Begriffslogik, erklärt mir Herr N██████ seit längerem Realistisch Anselm und Peano, neben Leibniz, ich nehme die inferiore Rolle des Idealsten ein. ==> Radioessay Anselm von Canterbury bis Francis Bacon)
Ich will auch mal einen lesenswerten Link, neben den beiden kürzlich von Herrn Dietz und den guten von Herrn D█████: Fremdkörper, beisteuern, dem ich in Vielem zustimme. Es geht um (nominalistische Schrift-)Sprache und nominalistische Werte und deren Absolutanspruch seit den Griechen. Einschließlich Geld. (Es gibt aber auch realistische Sprache in Form von Gebrauchsanleitungen (zu Schmidt fehlt eine) und Kochrezepten.)
Hysterie: http://www.bzw-weiterdenken.de/2007/02/das-wandelbare-gesicht-der-hysterie/
Die Verlesekunst à la Klopstock und Vorläufer, ist somit der Versuch die nominalistische Vokalschriftsprache zu realisieren.
Allerdings was sich Schmidt bei Literatur verbietet, passiert ihm bei Philosophie: Kant sah die Logik mit Aristoteles Syllogistik abgeschlossen, was sie gerade nicht war, im 19. Jh., und schließt sich Kants schwafelnder Gottesbeweiskritik an, die auf Leibniz zielt, den Schmidt und Kant aber nicht kannten, jedenfalls nicht richtig, womit die beste aller Welten das falsche Zerrbild Voltaires bleibt. Und damit kommt man nicht weiter. Nur in die Moderne. Lorenzen hat mit der modernen Logik mühsamst bewiesen, dass die Analysis nicht widersprüchlich ist. Ein Herr Gerhard Gentzen, seines Zeichens Nazi, hat dies für die Arithmetik in den 1930ern getan.
Also unterstellt er meiner Meinung nach die Logarithmen seien richtig mit einer Logik, die für Gottesbeweise nicht zuständig ist.
Also erstens schwankt Schmidt meines Erachtens ständig unzulässig zwischen Agnostizismus und Atheismus. Will er seinen Atheismus beweisen, muss er eine Allaussage treffen. Das kann er aber nicht, ich vermute, er wusste es mehr als er es ahnte. (Jedenfalls muss er eine Alles suggerierende Menge an Material, wem,? vorlegen.) (Ich könnte mal das Fragezeichen mit Komma statt Punkt vorschlagen. Ist schon 1992 us-patentiert, also wieder n Argument gegen TIPP: Stiftung Bargfeld patentiert jetzt jede Verschraibung, bevor es zu spät ist. Hat Schmidt doch bestimmt getippt, oder ? http://www.fontblog.de/vorsicht-beim-erfinden-von-zeichenkombinationen/768)
Um den schwachsinnigen Idealismus der "Klassiker" loszuwerden ist eine totale Sprachzerstörung angebracht. Nach dem link und Artikel oben zielt sie aber mehr auf die von der gelebten Sprache unabhängige vokalisierte Schriftsprache, wenn er das einhellig mit dem Leser zerliest, bringt er ihn zum eigenen Urteilen und zu Individualsprache. Die heilige Volksmünze gilt nich mehr.
Einhellig oder 2 dunkel, das ist hier die Frage.
In der Summe seiner Details und Fachsimpeleien stimme ich Schmidt (, seinem Oppermannurteil,) aber zu, also eine reale nicht widersprüchliche Menge und Klasse von Urteilen.
Womit ich mein Trivium: Atheismus - Erotik (als Mittel) - Sprachzerstörung
ein wenig motiviert und zerstört haben mag, woran mir lag. Hat das schon mal jemand anderes gemacht?
Ich meine damit, ich kann(tjünglinge) so Schmidt völlig abstrakt, weswegen ich mich über die wirklichen Erzählungsansätze in Schwänze freue, lesen, ob ich die versteckten Zitate nun entschlüssle oder nicht. Was ich aber für einen romantischen Autor für das falsche Programm halte. Warum romantisch? Na, weil wir deutsch schreiben.
Hurenkind-Note: 5 = Penta-gramma Pein & Drudenfuß
Es war im Wald. Die Bäume alle schliefen.\
Der Mond belauschte lächelnd ihren Traum.\
Die Schatten penntn ruhig in den Tiefen.\
Die Welle küßte still des Weihers Saum.
- _- _ - _- _ - _- _ - _- _ - _- _ - _- _ - _- _ - _- _ - _- _ - _- _ - _- _ - _- _ -
http://www.asml.de/index.php/der-fremdkorper/
Wie Schmidt sich die Erscheinungsform von Zettel’s Traum gewünscht und gedacht hat, lässt sich aus den Briefen Alice Schmidts an Ernst Krawehl ablesen. So war es ihm wichtig, dass der Roman als Ganzes in Form eines »Großbuches« erscheint, dies sei die »eigentliche und einzig angemessene würdige Form […], wie von meinem Mann geplant«. Was den Satz des Buches angeht, dessen Problematik sich im Fortgang der Arbeit ja immer deutlicher gezeigt haben dürfte, so scheint Krawehl vorgeschlagen zu haben, Schmidt solle als sein eigener Setzer Zettel’s Traum in eine »Composer- u. Setzmaschine« tippen, was aber wegen des doch erheblichen Zeitaufwands nicht weiter erwogen wurde:
Bedenken Sie doch aber, daß, falls sie sich für meinen Mann als praktikabel erwiese und er damit Zettel’s Traum […] ein 2. Mal ’ins Reine‘ schriebe, allein diese Zeit viele Monate dauerte.
- o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o -
Lieber Herr H█████,
das ist jetzt sophisticated und meine Gegenbeispiele mögen keine Gegengründe sein.
Ich glaube, dass Logik ihre Rechnung an anderer Stelle in der Sprache ansetzt, als Schmidt denkt. Dass sie darin ansetzt ist zweifelsfrei, sonst wäre Verständigung unmöglich. Sprache drückt dann mehr aus: Empfinden, Zufall = verschiedene Möglichkeiten. Und es gibt Programm, das sie nicht ausdrücken kann, so Bild und Klang nur teils.
Am 22.03.2016 um 14:33 schrieb W█████ H█████:
> Bulwer, Cooper oder Poe hat Schmidt in seinen Übersetzungen nicht für ein Pilzgericht verraten, diese Autoren nahm er ernst; auch wenn ihm bei seinen Übersetzungen unbeabsichtigte Fehler unterlaufen.
>
Einverstanden, wir nehmen die drei ernst.
> Was das "Nachempfinden" betrifft, macht K████ W████ mE einen Fehler in der Referenzebene.
> Der Cooper im Original Lesende kann Cooper nachempfinden. (Referenzebene 1)
> Wer eine Übersetzung liest, kann Cooper nur nach Maßgabe der Übersetzung nachempfinden - das ist immer so. (Referenzebene 2. Es sei denn, er legt das Original daneben; Referenzebene 2.1.)
> "Schmidti(n)fizierung" meint, dass Schmidt durch seine spezifische Art der Übersetzung Cooper/Poe/Bulwer... bewusst mit dem Schmidt"virus" infiziert, also eine Schmidt-Nachempfindung in die Übersetzung injiziert/einschreibt. (Referenzebene 3, nur für Schmidt existent)
> Selbstverständlich kann der Leser den von Schmidt übersetzten Text nun ebenfalls immer noch auf eigene Art nachempfinden, wie stets "nach Maßgabe der Übersetzung". (jetzt mit Schmidt-Zusatz als Referenzebene 4) Als geübter Schmidt-Leser wird er die Schmidt-Injektion vielleicht auch erkennen und gewisse Unterschiede zur Referenzebene 2 mindestens ahnen. Es handelte sich dann für solche Leser gewissermaßen um eine doppelte Nachempfindung.
Überspitzt ausgedrückt: Schon nach einigen Sätzen Satanstoe, weiß ich, dass Schmidt in seinem Sinne übersetzt: Ebene 4. Ich bin nicht bereit mich zu Ebene 2 zurückzuarbeiten. Da das die einzige Übersetzung ist, gebe ich mich mit den Lücken zufrieden. (Ich meine der alte Preusse könnte mir das befehlen: Studiere und verstehe!)
Gegenbeispiel zu Ebene 2.1: Ich kann kein russisch und weiß nicht, wer Abram Terz ist, nachdem ich dreiviertel des Buches Gute Nacht gelesen habe, und es beiseite legen muss, weil es mich traurig macht, wegen des Vaters im Totalitarismus, dämmert mir, daß der Übersetzter irgendetwas verstanden hat und richtig gemacht hat, ich schaue nach, wer es ist, und es ist Swetlana Geier. Der Übersetzer ist nicht der Feind.
Beim Trommler des Zaren: Schmidt geht soweit und zerstört Sprache, dass ich am Setzer zweifle, Ebene 2.2.
Sprache kann Widersprüchliches ausdrücken, sie ist es deshalb aber nicht. Wer legt das fest? Wer ändert das? Ja wohl nicht der "Klassiker". Ich glaube Logik ist jeder Sprache in der ein oder anderen Form zu eigen, weshalb ich auch eine gute Übersetzung erkennen kann, ohne die Sprache zu sprechen. Es hinkt dann an der Übersetzung einer Sprache in Logik. Die muss nicht gelingen. Oder wenn sie gelingt, schränkt sie die Sprache zu sehr ein (Wittgensteins Sprache ist nur noch Spiel). Und natürlich muss bei jeder Unterhaltung ein Kredit an Glaubwürdigkeit vorausgesetzt werden. Allerdings stellt sich dann heraus, ob der berechtigt war.
Ich bin kein Sprachwissenschaftler, aber kann Schmidt in Deutsch nicht weiter in die Vergangenheit zurücklesen als in anderen Sprachen. Versteht der Franzose Latein, oder der latinisierte Engländer ein niederdeutsches Gedicht? Ist das nicht eine deutsche Eigenheit?
Quijote zweiter Band Kapitel 17 mit dem Löwen, eine wunderschöne Stelle mit Hirnerweichung und Käse, aber widersprüchlich übersetzt in drei Übersetzungen, ich kontrolliere, ob man das besser machen könnte, im Original auch widersprüchlich, alle Übersetzungen haben das Beste herausgeholt. Die Verbesserung ist im Original anzusetzen, obwohl es wie ein Übersetzungproblem aussah.
>
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
>
> Zu "Irrtum - Schwindel - Wahrheit in höherem Sinne".
> Mit Prädikatenlogik kommen wir hier nicht weiter. Das Negat von Irrtum ist "kein Irrtum" und das von Schwindel "kein Schwindel". Beide Negationen ergeben nicht "Wahrheit", sondern lediglich die korrekte Wiedergabe von Zitat und Autor. Was Schmidt mit der Aktion, ob Irrtum oder Schwindel, bezweckt, das erst führt zu einer Wahrheit im höheren Sinn. Mathematik ist nicht Hort der Wahrheit, sieben mal sieben ist bekanntlich keineswegs "gleich" 49, sondern "in Wirklichkeit/Wahrheit" etwas "ganz anderes"! Die "siebenmal täglich morgens" geschluckten Herztropfen ergeben, mathematisch korrekt am Sonntag 49 mal eingenommen, womöglich einen tödlichen Cocktail.
Schiller urteilt logischer als Schmidt in seiner Rezension des Dya Na Sore. Auf so einen Fehler hereinzufallen könnte sehr ärgerlich sein.
Nur weil Schmidts Realität wirklich ist, ist sie wahr, aber sie ist keine allgemeine Wahrheit, auch nicht, wenn sie sich mit meiner deckt. Und ich unterhalte mich, Herr H█████, über meine Realität mit Ihnen in einer schmidtschen Sichtweise. Es ist immer noch nur eine Teilwahrheit. Aber ging das? Hat das weiterreichende Folgen? Dann könnte es Wahrheit werden!
Dafür wäre wichtig zu erfahren, ob Schmidt wirklich so kryptisch ist, oder ob die Lektüredeutung abgerundet werden kann. Schmidt kaschiert viel unter Erotik, wenn man das verstünde, könnte man dazu kommen. Was will er verschleiern, was wollen andere verschleiern? Schmidt beleidigt rundherum, und das massiv, verpackt er es erotisch, fällt das ob allgemeiner Entrüstung nicht auf. Das hat für ihn den Vorteil, dass es seine Gegner eint, Kapitalist und Sozialist, Internationaler und Untergrundler in einem Sack! Es ist ja wohl jetzt unverständlich, wie sich ein Volk vor Pocahontas ängstigen kann. Fachlich könnte ich sagen er geht alle Tabus an, deckt jede Initiation auf.
Was sind denn fadenscheinige Wahrheiten bei Schmidt: Bei meiner derzeitigen unvollständigen Lektüre sein Atheismus.
Der ist betont tulich. Wenn Sprache einer Logik folgt, so könnte das von Gott kommen, vielleicht nicht die Sprache selbst, aber dass er das in uns setzt, wenn schon kein Genie dafür verantwortlich gemacht werden kann. (Aus Caliban: Ein Tauromorph? Zwei Hörner des Stiers? Schmidtsche Schöpfung. Fast unverständlich.) Aus tiefster Not schrei ich zu Dir, kommt mir bei Schmidt in den Sinn. Da ich aus dynastischer Pastorenfamilie stamme kenne ich die Heuchelei und denke nicht darüber nach, aber psychologisch bemerke ich es nicht und vergebe mir ein Motiv bei Schmidt zu erkennen.
Die Erotik, wo er den Leviathan verortet und seinen Pessismisus verortet, Beispiel: die Lüstlynx-Büste. Er verortet den Lüstling beim Mädchen, das herausfordert, dabei ferkelt es nur, nicht er selbst ist es. Das ist bayrische doppelte Verneinung. Kein Wunder, dass er alle retten will.
Womit ich die drei Trivia zusammen hätte: Sprachrevolution, Erotik, Religionskritik.
Zur Wertschätzung Klopstocks
> Schmidt liest bei Klopstock etwas von der "nicht geringen anzal fererer unserer muterschprache".
> Dieses Zitat findet sich zwar bei Klopstock, aber Klopstock ZITIERT hier, wie er explizit schreibt, aus der anonym veröffentlichten Schrift "Urschprung und Fortgang des heütichen wichtichen Ferbeserungsgeschäftes der deütschen Rechtschreibung. Manheim 1780".
> Klopstock kommentiert nach einem längeren Zitat aus dem Werk die Rechtschreibvorstellungen des "Ungenanten" wie folgt (ich kann nicht alle diakritischen Zeichen Klopstocks reproduzieren):
> "Meine Freüde über di erste Nachricht hatte indes ire Wölkchen, nicht deswägen, weil dise Ortografi nicht di meinige ist; [...] sondern weil ich unwiderlägliche Gründe wider di landschaftischen Ortografien habe."
> Ob Schmidt diese Distanzierung Klopstocks gelesen hat oder nicht, wissen wir nicht. Wir wissen lediglich, dass Schmidt Texte oftmals äußerst selektiv las. Rudi Schweikert erzählte mal, ich glaube am Beispiel der "Schule der Atheisten", dass die meisten Zitate Schmidts bereits auf den ersten etwa 40 Seiten der zitierten Texte zu finden seien; somit läge der Verdacht nahe, dass Schmidt auch gar nicht weiter gelesen habe.
> In seinem Klopstock-Dialog verwendet Schmidt das "fererer"-Zitat so, dass er nicht direkt behauptet, es stamme von Klopstock, das insinuiert er lediglich. Ist das schon Irrtum, Schwindel, Wahrheit? Schwer zu entscheiden. Falsch ist Schmidts Behauptung "alles klein geschrieben", WENN sie auf Klopstock bezogen wird und nicht auf den "Ungenanten", der lediglich Satzanfänge und Namen mit großen Anfangsbuchstaben schreibt. Im fraglichen Text und auch sonst in den "Grammatischen Gesprächen" bleibt Klopstock bei der Groß- und Kleinschreibung, wie sie in seiner Zeit üblich war. (Band 9, Göschen 1855; nicht die Ausgabe Schmidts)
> In diesem Dialog von 1957 geht es Schmidt mE mehr um den Verblüffungseffekt, weniger um ein konkretes Sprechen pro domo.
> "Höhere Wahrheit" trotz ggf. Schwindel/Irrtum wäre dann, dass Klopstocks Schriften tatsächlich Verblüffendes bereithalten und dass er für eine radikale Rechtschreibreform plädiert, wenngleich nicht alle von Schmidt zur Illustration herangezogenen Beispiele "stimmen".
>
> In der Fernsehszene jedoch nutzt Schmidt das gleiche Zitat des "Ungenanten", um seiner Rechtschreibung in "Kaff" höhere Weihen zu verleihen, indem er sie durch eine Traditionslinie von Klopstock zu Schmidt zu legitimieren sucht. Der ganze Effekt wäre aber dahin, wenn Schmidt sagen müsste, dass diese Traditionslinie von einem Anonymus zu Schmidt zu ziehen ist.
> Schmidt bemächtigt sich einer Aura und eines Nimbus, den er - für das konkrete Beispiel - unzutreffend herleitet. Und gerade die "landschaftische Ortografi" in "Kaff" kann sich genau NICHT auf Klopstock berufen, sondern lediglich auf den "Ungenanten" aus Klopstocks Text.
> Die "höhere Wahrheit" in diesem Falle bestünde allerdings darin, dass die Überlegungen des Ungenannten sowie Klopstocks sich in eine umfassende Diskussion vieler Intellektueller in dieser Zeit vor und kurz nach der Jahrhundertwende 1800 über die Frage "Was ist hochteutsch?" einordnen, und Schmidts Umsetzung bestimmter (eigener) Ortografie-Regeln weitgefasst verstanden in der Tradition dieser Diskussion steht.
Genau, und der Duden, auf den Schmidt stets schimpft, schreibt die Regeln auf, er stellt sie nicht auf.
Natürlich darf Schmidt diese Wahrheit als Programm nehmen. Kann ich ihr als Leser folgen?
Hier geht es aber gleich literarisch weiter, phonetische Schreibweise gibt es bei der Stenografie, und selbst wenn sie vierhundert Silben pro Minute verstehen, sitzen im Parlament zwei Stenographen für die Auzeichnung der Wahrheit, und man streitet sich über die einheitliche Kurzschrift.
>
> Was "Wirklichkeit" und "Wahrheit" betrifft, so ist das nicht einerlei.
Das Abbild der Wirklichkeit ist nicht Wahrheit, sondern Abklatsch. (Brechts Beispiel von der Fotografie der Krupp-Werke: Wirklichkeit, Abklatsch. Also: nichtssagend)
Der ganz Simplicissimus ist ein Fotoepigramm, ebenso Dix Großstadt Tryptichon. Wo blieb der Einfluss?
> Die Widerspiegelung der Wirklichkeit liefert mehr als ein Abbild, nämlich Reflektion, Durchdringung der Wirklichkeit - dies die Bedingung der Möglichkeit von Wahrheit.
> Die Widerspiegelungstheorie ist keine Abbildtheorie, wie Lenin des langen und breiten in "Empiriokritizismus" ausführt.
> "Der Marxismus ist allmächtig, weil er wahr ist." (Lenin)
Er ist so wahr wie ein Ludendorff, oder die Kriegsführung dieser Zeit. Und Ulbricht war die Möglichkeit von Wahrheit, was sein Abgang zeigt.
Möglichkeit von Wahrheit ist der Hinweis von Schmidt, dass die Deutschen sich kurzsichtig treu bleiben, nichts verstehen und ihre Fehler wiederholen, wo kämen sonst die ganzen heutigen Parallelen her?
>
> Von Reformist Klopstock zu Schreckensmann Lenin - genug erschreckt für heute!
> In diesem Sinne
> mit passenden Grüßen in die Runde
> W█████ H█████
>
>
* * * === * * * === * * * === * * * === * * * === * * * === * * * === * * *
Am 08.03.2016 um 13:09 schrieb W█████ H█████:
> In Anbetracht der Tatsache, dass andere Kommentare vergleichbarer Werke in der Reihe "Haidnische Alterthümer" schon einmal 100 Seiten umfassen können, sind 40 Seiten von Günter de Bruyn zu Meyern und Dya Na Sore vielleicht wirklich ein bisschen wenig. Andererseits kommt es auf den Gehalt an. Und ob man im Nachwort eine ausführliche Interpretation wünscht.
Ich meinte die Dya Na Sore Besprechung von Schmidt selbst.
In Anbetracht der Ähnlichkeit von Meyerns Biografie mit Vegas schimpft er erstmal dessen Liderlichkeit. Seinem Gesprächspartner versichert er auch, dass das Thema vollständig abgehandelt wird. Es fehle nichts. Zu wenig für einen Verriss.
Man kann aus der zufälligen historischen Abfolge Dya Na Sore - Zarathustra - Mein Kampf keinen kausalen Zusammenhang folgern. Wenn Mays Bücher am Führerbett lagen, so wurde der versöhnliche Mensch nicht geschätzt.
Soll der Dya Na Sore 195+ eine Diskussionsgrundlage mit einer Rechten sein? Ist ja egal ob er dynastisch österreichischer Bellizimus oder preussischer Militarismus ist. Eine Diskussion ist die Negation des Schweigens und der Sprachregelung oder political correctness. Ausdruck. Noch nicht individuell.
Für ein Lob, sei es des Vorläufertums, reicht mir die Betonung und Kürze der Besprechung nicht.
> auf einem Irrtum oder einem Schwindel
Wenn ich das logisch negiere erhalte ich: kein Irrtum und keinen Schwindel. Ich übersetze Irrtum als Fehler, Schwindel als falsche Behauptung. Das Negat würde für mich die Wahrheit. Nun wissen wir alle, daß Schmidt alles sagt, aber nicht die Wahrheit, nicht mal beim Klopstockbrief.
Er sagt auch nicht ein kleines Weniger als Wahrheit. Ich meine, er dreht im postkriegerischen Trümmerfeld alles auf den Kopf, dreht jedes Trümmerstück um, nimmt es in die Hand. Wenn die Folge Meyern - Nietzsche die Trümmer vor ihm erklärt, dann ist die Folge Nietzsche - Meyern ebenso trümmerhaft, wenn Meyern Nietzsche ablösen soll, so sind die Trümmer gleichberechtigt, er kann sich beliebig daraus bedienen. Zurecht. Es gibt keine Traditionslosigkeit. Will er uns das an die Hand geben: Denken Sie um Gottes willen selbst nach. Deswegen die Klassikerzertümmerungswut im Nachsommer?
Angesichts des Zusammenhangs heute Schröder - Spitzensteuersatz - Erzberger - staatlich legitimierte Mörder hat er hier Recht behalten. Unheimlich. Kurz: Argumentiert Schmidt für den radikalen Neuanfang so? Mit Anknüpfungspunkten, also durchaus historisch, aber nicht in hergebrachter altbackener Manier? Sollte so sein, so wird es hier in der Liste doch verstanden?
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = =
Lieber Herr D███████,
Adelung und Kero sind umgezogen und nicht mehr erreichbar.
http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?c=autoren_index&ab=Adelung%2C+Friedrich+von&l=de
Gruß K. W████
---
Am 01.03.2016 um 10:42 schrieb G█████ S█████:
> Liebe L████,
>
> in Rolf Hochhuths Erzählung "Alan Turing" stieß ich auf folgenden Satz:
>
> "Schwarze Spiegel: mein geöffnetes Fenster neben der Schreibtischlampe." (Rowohlt Taschenbuch Verlag: Reinbek b. Hamburg 2015, S. 88)
>
> Das letzte Kapitel von "Alan Turing", "Der schwarze Spiegel", greift diese Bedeutung ("Fenster", v. a. S. 240) nochmals auf.
>
> Hochhuth kannte Schmidt nachweislich (als Herausgeber von "Trommler beim Zaren"), es kann also sein, dass er hier an Schmidts bekannte Dystopie dachte.
>
> Schöne Grüße,
>
> G█████ S█████
>
>
> ps An den Logarithmiker Schmidt musste ich denken, als ich in Robert Harris' "Enigma" (Heyne 2012, S. 107) folgendes Zitat las:
>
> "... auf alle Fälle gibt es eine Aufgabe, die die echten Mathematiker im Krieg erfüllen können. Wenn die Welt wahnsinnig geworden ist, kann ein Mathematiker in der Mathematik ein unvergleichliches Gegenmittel finden. Denn von allen Künsten und Wissenschaften ist die Mathematik die entlegendste." (G. H. Hardy, "A Mathematician's Apology")
*Räusper* Ich fühle mich angesprochen, liebe L████:
Der antike Zirkel mit Lineal ist nicht entlegen, käme dann Leibniz' Differentialrechnung, die das Beaunesche Problem löst, ein logarithmisches, das aber vorher praktisch real von Napier (der erste Rechner), Bürgi, Briggs angegangen wurde. Der musikalisch ungebildete Schmidt, hat nicht betont, dass a l l e unsere Sinne logarithmisch arbeiten. Die logarithmischen Tonhöhen des Klaviers werden nur linear empfunden. Also das Gegenteil von entlegen. Viel zu selbstverständlich. Entlegen ist das nominalistische Emporheben auf eine programmatische Metaebene.
So gesehen ist Grundschulbildung schon entlegen. Ich hatte die Frage gestellt, was seine Generation im Affen transportierte, der englische Patient Herodot, viel Humanistisches, Physik, Sommerfeld sandte Hefte an die Front. Aka Anspielungen auf Langeweile in der Gefangenschaft. Die Bibel war nicht angesehen (Flex im I.).
*Mich wiederhol*
Programmatisch braucht Schmidt Rechner (Turing nach Zuse) für seinen piporakemeschen Übersetzerstaat, mir entsteht da ein ameisenhaftes Wusebild deutscher Bürokratie über der Schmidt, gar nicht so allein, den Taktstock schwingt, mit immer genaueren Wörterbüchern, das wollte er auch bei Logarithmen, immer mehr Stellen. Ein zirkulärer Selbstläufer. Wie das geht, hatte ich hier öfters vorerschlagen. Übrigens hat Pascal den zweiten Rechner für seinen Vater erfunden, um ihm Rechnungen zu erleichtern, die er für den Staat (bin ich) trieb, da der Steuern eintrieb. Interessant, wie der eurokritisch pleite ging.
Ein Frage in die Runde: Was habe ich mir unter dem aus einer alten Biographie kolportierten "Zahlenkünstler" Schmidt vorzustellen? Das ist nirgends auch von ihm nicht ausgeführt. Im Zirkus gab es so etwas.
Aha hier: Arno Schmidt, der 1914 in Hamburg geboren wurde und ab 1928 in Schlesien lebte, trat in seiner Jugend in Breslauer Lokalen als Gedächtniskünstler auf, der zahlreiche ihm zugerufene Telephonnummern im Kopf behalten, von hinten nach vorn aufsagen und miteinander multiplizieren konnte. Es ist das phänomenale Gedächtnis Schmidts, das die Eigenarten seiner Epik und Essayistik ermöglicht hat und das ihr Fundament bildet.
http://www.zeit.de/1967/41/selfmadeworld-in-halbtrauer/seite-2 auch lustig. Stimmt das? Kolportage, gäbe ein 15-Minutenprogramm. Wer will die vierzehnstelligen Produkte nachrechnen, oder damals achtstellig.
Aber Schmidt geht wenig konkret auf einen Landvermesser ein: Triangulation, die kleinsten Fehlerquadrate. Für ihn Handwerkszeug.
Zu den Mayposts: Danke für das Nachreichen des Wissenschaftsstands. Löchrig.
"Die Mathematik ist eine Mausefalle. Wer einmal in dieser Falle gefangen sitzt, findet selten den Ausgang, der zurück in seinen vormathematischen Seelenzustand leitet."
Gruß vom sich charakteristisch gleichenden oder es gibt niemanden der sich so charakteristisch gleicht wie ich mich mir
W████
 _ o_o _o_ o_o _o_ o_o _o_ o_o _o_ o_o _o_ o_o _o_ o_o _o_ o_o _o

Liebe unfehlbare L████!
Der Unfehlbarkeitswahn, einen Mangel den Haffner bemerkte, und die Besessenheit sind dabei vorbildlich. Brigitte Hamann schrieb von einem Diktator in seinem Wien, der die Veranstaltung von Suttner und May 1910 besuchte und den dort vorgefundenen Pazifismus, aka Verständnis, nicht goutierte. Es ist ein Sendungsbewußtsein, der Gesandte kann keine Fehler machen, sonst wär er nicht geschickt worden. Weswegen alles zu Ende gebracht wird, da es richtig, weil gesandt, ist. So liegen nur die Bücher dort.
Zu urdeutsch möchte ich ein österreichisches Zitat nachtragen, das mich beeindruckt:
"Man lacht über die falschen Leute, das ist ein schlechtes Zeichen. Man lacht nicht mehr über Humoristen wie mich, man lacht über ein paar politische Tachinierer. Man lacht sie sich gefährlich. Und eines Tages rächen sie sich an dem Gelächter. Dann brauchen wir wirklich ein Rettungsboot."
Roda Roda in Die Leute vom Kurfüstendamm, Dieter Hildebrandt (der Klavierhildebrandt),
dort allerdings auch :
"Ihr alle klauts wie die Raben", der Brecht " ... der gibt sich nicht mal Mühe, daß mans nicht merkt! Und er klaut einem nicht nur die großen Sachen, er klaut einem sogar die Seufzer! Ich schreib drei Zeilen von der Frau, die ich vor zehn Jahren geliebt habe, die mich tieferschrocken ansieht und sagt: Sie haben sich aber gar nicht verändert! Und was macht das Bürscherl? Er schreibt auch drei Zeilen von einem Herrn K. , zu dem auch einer sagt: Sie haben sich gar nicht verändert. Und nun kommt das Schlimmste: Oh! sagte Herr K. und erbleichte. Das ist doch die Höhe, Herrschaften. Meine Geschichten plündern, das laß ich mir noch gefallen - aber meine Pointen verhunzen, das ist Skandal."
Auch die Einleitung ist genial: Bismarck sitzt im Gottesdienst und hört sich die schlecht formulierte Heuchelei eines emporgekommenen Pfarrers, anläßlich Kaiserkrönung, an und denkt sich Wüstes.
So warten wir auf ein Bismarckdenkmal auf dem Kurfürstendamm, sozusagen Bismarcks bargfelder Hütte.
Ich recherchierte über die Zensur und Verfolgungen der Kolprtageromane und deren Kolpoteure, jedenfalls Müßiggang (Revolutionslektüre) ist aller Laster Anfang.
Subversiv tachinierend weiter hergeholtes Dya Na Sore lesend
Ich grüße ich Sie
Am 29.02.2016 um 08:34 schrieb G█████ S█████:
> Warum sagen Sie nicht gleich: Jules Verne. Ein Trivialautor, der bei Schmidt in günstigem Licht erscheint. Vernes "Propeller-Insel" wird gar in die "Gelehrtenrepublik" verfrachtet - ein literarischer Ritterschlag.
>
> 'Trivialität' ist ein Faktor Schmidtscher Literaturkritik, aber nicht unbedingt entscheidend. Schmidts Verhältnis zu May ist unter anderem ideologisch belastet. Er sah in ihm einen Repräsentanten urdeutscher Mentalität ("man vergesse doch nie, daß 'Mein Führer' sämtliche Karl May Bände griffbereit neben dem Kopfkissen hatte"). Auch Religiosität, unterschwellige sexuelle Verführung und Homosexualität - aus Schmidts Sicht suspekte Dinge - spielen hier eine Rolle.
>
> "Ein weites Feld".
>
> Schöne Grüße, G█████ S█████
>
>
> Am 28.02.2016 um 20:16 schrieb K████-P. D████████:
>> Wenn der Meister Perry Rhodan oder - besser noch - die kürzlich hier erwähnte "Enthymesis Baller SF" gekannt hätte, hätte ers dann auch goutiert und ähnliche Verrenkungen wie trivialen May gemacht? Interessante Vorstellung ...
>>
>> Mit freundlichem Gruss / Best regards
>>
>> Dr. K████-P. D███████
>>
>>
>> k███████ iPad
>> (c) 2016
>>
>>
>>> Am 28.02.2016 um 19:50 schrieb G█████ S████ <g███.s█████@t-o██████.de>:
>>>
>>>
>>>
>>>> Am 28.02.2016 um 19:24 schrieb G████████ D████████:
>>>> Wirklich verstehen kann ich Schmidts Begeisterung für Mays Spätwerk nicht (und werde es wohl auch nie verstehen).
>>> Schmidts May-"Begeisterung" klingt arg gewollt und konstruiert. Er steckte offenbar sehr in Vorstellungen von "hoch" und "niedrig", E- und U-Literatur fest. Es wirkt, als hätte er sich nicht verzeihen können, Karl May - den 'trivialen' - einmal ungeheuer gut gefunden zu haben - "He really went into that", sagt Lucy Kiesler, wenn ich mich recht erinnere - oder vielleicht sogar immer noch gut zu finden. Schmidt hatte sich ganz klar als E-Autor positioniert und hätte dergleichen nicht zugeben können. Zu dem 'ernsten', verqueren May dagegen konnte er sich bekennen.
>>>
>>> Schöne Grüße,
>>> G█████ S█████
>>>
>>>> Das Spätwerk ist schon ziemlich erstaunlich, die sagenwirmal subkutanen Bewegungen im Text sind verblüffend - aber lesbar ist das imho alles nur von einer äh Meta-Position aus. Die radikalen Brüche von Silberlöwe I zu II und dann zu III sind auf einer Metaebene ziemlich spannend - aber das macht die Texte ja nicht lesbarer. Generell halte ich das Thema "Karl May" allerdings für den blinden Fleck der Schmidtforschung, May war für Schmidt ja zeitlebens ein immens wichtiger Autor und literarischer Bezugspunkt, der ist im Werk praktisch omnipräsent, und die Behauptung, es gäbe kein Werk, in dem May nicht herumspukt, wäre nur wenig übertrieben. Ich hab das jetzt nicht so im Blick, aber außer Wollschlägers "Schmidt & May"-Essay gibt es da doch kaum etwas. Oder fällt mir das jetzt bloß nicht ein?
>>>>> Nach 1896 ("Ölprinz" und "Surehand" III, glaube ich) bröckelt bei May das Erzählerische nahezu völlig ab. Und ein Erzählgenie wie Dumas war er vorher auch nicht.
>>>> Wohl wahr. Immerhin ist das May selbst aufgefallen, in Surehand III heißt es mal "Diese Geschichte muß ein Ende nehmen. Ich habe das ewige Anschleichen satt!" ;-).
>>>>
>>>> Die Wildwest-Handlung in Silberlöwe I ist ein leerlaufende Erzählmaschine, die immer wieder das gleiche produziert (und die Figuren des Romans sagen das sogar explizit), also versetzt May seinen Helden kurzerhand in den Orient, was aber auch nicht wirklich funktioniert. Und dann kommt der Übergang zu Band III (in dessen erstem Kapitel gewissermaßen ein erzählerischer Kehraus stattfindet, bei dem das übliche Personal einfach aus dem Roman geworfen wird, um dann Kara Ben Nemsi samt Hadschi Halef Omar wortwörtlich bei Null anfangen zu lassen). Und dann wird es sehr seltsam.
>>>>
>>>> Aber das ist hier ja keine Karl-May-Liste, also genug davon ;-)
>>>>
>>>>
>>>> Gruß, G███████ D████████
>
 n u n u n u n u n u n u n u n u n u n u n u n u n u n u n u
Am 03.03.2016 um 22:12 schrieb M██████ R████████:
> geradezu gusseisern aufrecht erhielt
Auch nach Goethes Werthererfolg, war es nicht abzusehen, dass er ein Klassiker (ohne Schiller schon gar nicht) würde, Chateaubriand ists mit demselben Atala auch nicht geworden, und Vian mit Ich werde auf Eure Gräber spucken auch nicht.
Schmidtina wusste dass sich kein Klassiker mit Herr Klassiker anspricht.
Ja, es gibt bei Schmidt Konstanten.
Goethe fand dann auch seine Farbenlehre am wichtigsten.
Bernhard ist ein Waisenkind, für andere gefühlskalt. Der selbstkritische Bernhard ist so echt wie das Ich bei Schmidt.
Wenn Schmidt gescheitert ist, dann vielleicht an seinem Lohndumping aka 16 Stunden Tag, er hat die Agenda 2010 vorweggenommen.
Holzfällen, habe ich gelesen, das wurde falsch eingeordnet, als üblicher bernhardscher Wahnsinn, Frau Löffler hat das zugegeben.
Darin die ständigen Klassikervergleiche, der Musiker wird verglichen, die Viriginia Woolf von Österreich, dann blättert man doch mal nach, in Die Wellen, und oha.
Aber diesen einen atemlosen Bogen, und das das verpflichtende Ultimatum, das hat Schmidt nicht hinbekommen.
Wenn ich meinen dilettantischen Bogen weiterspinne.
Die ländlichen Erzählungen habe etwas Klassisches: Man erinnert sich an die Geschichte: Man erinnert sich bei der Wundertüte an die Fremden.
Ich aus Neigung an die Logarithmiker, nicht ans steinerne Herz. Die Geschichten arbeiten weiter:
Die zwei Irren kreissägenden Opas, der Bildungsausflug mit der Volkshochschule Bargfeld zum Mast, und sonstige seltsame Tauschverwicklungen, drei Irre treffen eine große Frau, gärtnernder Irrer wird von Übersetzerkollegen interviewt, Verwrirrung im Schwimmbad. Zeitwandlerische Wunschtypen Schmidts.
Wenn man sich dann in zweiter Linie fragt, warum so völlig nebensächliche irrelevante Themen, kommt man über die Zitate zu den relevanten Themen, die aber keiner kennt, und die vergessen werden können, sie hatten ihre Zeit und haben es nicht geschafft, sie haben nicht überlebt, sie bleiben unter ihrer Zeit, unter sich, schwimmen unter der Oberfläche wie Ungeheuer (Herrmann Kant ist heute so ein Ungeheuer, wie gesinnungspolizeilich wohl auch Jean Paul). Wie lange hält sich ein Archiv im Holzhaus in Bargfeld? Die steinernen Archive etwas länger. Was gibt es daraus zu vererben, zu erhalten, sicher, wenig. Zu denken alle wichtigen Varianten seien nicht eingebaut ist sicher falsch. Sie haben sich alle als falsch erwiesen. Wenn man wissen will warum, re-lese man die Originale und man findet keinen Klassiker.
Die Literaturverarbeitung ist abgeschlossen, hier nur noch Reflex, Instinkt, der Steinbruch, auch die Substanz. Höchstverkünstelt. Aber nicht mehr substantiell wie bei Fouqué, der sowieso eine Biografie ist. Worauf will uns der Autor nihilistisch stoßen, natürlich auf die großen und die pornografischen Fragen, keinen kleinen Sozialismus, aber Wittgensteins du etc. Aber mir sagt er und hat es gesagt: Vertraue Dir selbst, die Sprache Deines Umfeldes schützt Dich nicht, Du gehörst nicht zur Sippe, dann drücke Dich aus, Du sprichst die tote Sprache allein, so tot wie deren Geschichte ist. Wo in der Zukunft ist das intelligente Wesen, das sich bemüht Dich zu verstehen? Ist nicht alles Chaos, Verständigung sinnlos, dann fangen wir an, Autor Schmidt versteht Dich. Also muss ich mir sogar Mühe geben. Weiß ja keiner was.
Gruß
W████  
 o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O
--- Am 29.02.2016 um 17:15 schrieb K███-H████ S███████:
> traumautor. Manichäismus!
Aha Gospel, Ekstase, Besessenheit und Trance, Séance, Ritus, das geht wegen seines gebrochenen Rhythmus (und Schriftbild) nicht. Jedes gegen den Duden dreisilbige gesetzte Wort, muss ich dreimal lesen in Variation der Silbenbetonung. Sein Husarenritt gegen alle Regeln.

Programm sehe ich woanders.
=== >>><<< === >>><<< === >>><<< === >>><<< ===
Lieber W████████, ich warte noch Deine Antwort ab.
Für mich ist der Verstand und damit die Logik ein Sinnesorgan. (Nimms als provokanten Scherz.)
Ich kann damit, wie mit einer Hand Teile begreifen, erfassen, die zu klein oder zu groß dafür sind.
Mit dem Verstand kann ich in das Innere einer Taschenuhr sehen, deren Werk so klein ist, dass ich es nicht reparieren kann, und verstehen wie es läuft. Ich kann verstehen wie sie läuft, wovon ich die Erfahrung nur im Großen habe, aber nicht der einzelnen Schritte im Kleinen.
Ich kann damit sehen, dass ich auf Jupiter und Saturn nicht Eisenbahn fahren kann, weil sie dort geschmolzen ist.
Oder ich kann das Signal von Pulsaren erklären.
Jesus ist für meine Sünden gestorben, und wenn ich von den Sünden ein wenig absehe, ist er für mich gestorben, und er zeigt auf jeden, und für dich und dich und dich. (Eine Leistung, die nur im römischen festgefahrenen Umfeld möglich ist. Allein die Provokation mit dem Esel. Mach das mal im Wilden Westen. Würdest du noch heute reiten.)
Damit hat er die Individualität begründet, die in der Romantik aus dem Ruder läuft, völlig weltfremd ist, weswegen wir ohne Talent heute alle Künstler sind. Das geht aus republikanischen Gründen schon gar nicht.
Aber hat Leibniz mit dem Differential die Welt verändert? Nein, denn Mathematik ist nur bedingt individuell, Newton hat es auch gefunden, und ausgearbeitet haben es die Bernoullis und Euler, sie alle dachten völlig abstrahiert von Individualität dasselbe.
Jesus wollte mir aber sagen, ich könne die Welt, individuell verändern, kreativ, Kraft einer Schöpfung aus meiner Person oder gar nicht. Wegen der Sünden sagt er gleichzeitig, ich müsse das.
Das Wahre, Schöne, Gute. So komme ich mit einer artifiziellen Moral gut zurecht. Sie hat konkret reale Vorbilder, zwar nicht genug, aber könnte Orientierung bieten. Und zwar undogmatisch.
Ist ja mal wieder wunderbar unklar.
Gruß K████
...
Blogverzeichnis - Bloggerei.de