Gesellschaft der Arno Schmidt Lese=Rinnen ( GASLI )
gegründet 1870 / 71 – ZERSTÖRT 1967
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21. Oktober 2018
kunstsalon posin
Wir gingen mit unserem Hagemeisterkatalog zu den Fälschern Posin, um zu fragen, ob sie so etwas schon gemacht hatten. Hatten sie, den Teich in der Mark; etwas untypisch für Hagemeister.
Wir bewunderten die vorhandenen Fälschungen der Mona Lisa und anderer, und bekamen etwas später die inspirierten alter Meister/Posinmischungen gezeigt.
Auf die Frage nach Hagemeister und den Kostenpunkt, entsprang ein Gespräch über die Kunstentwicklung und Fälschungstechnik. Zuerst wird mit einem Raster ähnlich wie bei Dürer, eine Vorzeichnung kopiert, die dann auf den Gesamteindruck noch mal kontrolliert wird.
Nach Auseinandersetzung mit der Malweise des Meisters, wird zu Wahrung der Spontaneität im ähnlichen Zeitrahmen, das Bild fertiggestellt. Van Gogh zum Beispiel ca eine Woche. (Für den gesamten Auftrag nehmen sie sich ein halbes Jahr Zeit.)
Darauf entspann sich für Hagemeister ein Gespräch über Impressionisten und Farben, und warum Hagemeister sich selbst so nicht bezeichnete. Er zerlegte keine Farben. Zu Hagemeisters Anwendung der götheschen Farbenlehre meinte Michael: " Göthe hat recht." Apodiktisch.
Auf den Hinweis auf Cranach im Jagdschloss Grunewald, bekamen wir ein Analyse seines naiven Malstils, der unnachahmlich (quasi naiv) ist, und den Hinweis seine Zeichnungen zu beachten (Michael stelle sie mit Leonardos auf eine Stufe!).
Für einen weitere eigenwilligen Maler wurden wir auf Runge, Philipp Otto, hingwiesen. Das werden wir nachholen. (Er ist uns aus der Weimarer Zeichenschule erinnerlich.)
Wir wurden ob unseres Wissens gelobt, und daß wir Bazille kennen. Zum Hinweis Monet habe seine Farben bei seinen Freunden abgekuckt bekamen wir keinen Widerspruch.
Eigentlich gingen wir in den Salon, weil wir wußten, dass die Brüder Seelenbekannte wären. Dass es Michael auch so ging freute uns. (Die beiden Kinder benahmen sich vorbildlich. Wir bestaunten Posins minimalistische äußerst ordentlich Palette zu einer aktuellen Arbeit.)
Auf die Frage, wie man mit den Farbfehlern von Fotos umgehe, entspann sich das Gespräch über Dürers Landschaftsblau, der Hinweis Hagemeister habe eine Licht- und Schattenfarbe, mündete in die Feststellung Michaels:
"Man kann im Dunkeln malen." (Jeder Maler hat seine Palette.) Wir stimmen dem, nach einigem Nachdenken, auch für Hagemeister zu, denn selbst wenn er für jeden Seelischen Ausdruck, seinen Licht- und Schattenton neu gewählt hat, unterstellen wir, dass er nicht beliebig viele Pastellbrocken in seinem Weidenkorb mitnahm, oder da er sie selbst machte, überhaupt zur Verfügung hatte.
So ist dieses obige Bild der griegschen Abendstimmung entstanden. Licht- und Schattenfarbe einmal hingeworfen, malte sich das Bild allein, wir konnten die Skizze früher abbrechen, da die Stimmung eingefangen war, ohne uns in Details zu verzetteln. Die hellere untergehende Spätsonne, ist die Lichtfarbe nicht.
Der Betrachter mag es wieder nicht sehen, aber die Sonne ist hagemeisterlich zart in der Mitte am Untergehen.
Hier: http://www.kunstsalon-posin.de/
27. September 2018
Schikaneder und einige seiner Zeitgenossen
Ich verlinke Seumes Kapitel Wien aus dem Spaziergang (sozusagen Radtour im Nachbefreiungsitalien). [0] Schikaneder ist Mozarts Zauberflötentexter, wie Fouqué Lortzings Texter ist. Seume berichtet von den Unsichtbaren, die die Stiftersche Zensur betreiben. Wir bebildern Schmidt: Mit Füger.
Dieser klassische Maler orientierte sich an Wielands Aristipp. Klopstock kommt mit entschiedener Ansicht, vor. Wenn Seume eine zeitgeschichtliche Quelle ist, kann ich mir vorstellen, dass Schmidt (mit Jerofsky) aus spärlichen Quellen seinen Fouqué hervorzwingen musste. Das ist respektabel. Seume begibt sich auf seinen Spaziergang nach Syrakus. Dazu wird er durch Klopstock getrieben. Sei es, weil er als Lektor seines Verlegers den Druck von Seumes Büchern ablehnt, sei es, weil er Seume wegen seiner klassisch humanistischen Unzulänglichkeiten fertigmacht (abkanzelt). Seume lebt gut damit, Schikaneder und einige seiner Zeitgenossen nicht geschrieben zu haben, und spricht Schikaneder klopstocksch klassische Befähigung ab. (Wieland ist Seumes Freund, er liest den Oberon.) Schnorr von Carolsfeld verlässt Seume und kann nicht (wie Jerofsky) exzerpieren ( Schönes Buch Wu-Hi, Schmidts Armutsschmach durch Hochnäsigkeit glasiert.) In Wien trifft er Schikaneder, lobt sein Theater und Ensemble, seine Kenntnis der gesellschaftlichen Zustände, wie er sie, sein Publikum entlarvend, in seinem Theater äußert. (In Sachsen undenkbar.) Wieland beschreibt einen Tyrannen Diagoras, blaß gegen Dionysos. [1] (Napoleon) Bonaparte stellt die katholische Kirche wieder her, und ist der Messias der fetten Mönche, die das Geld der Armen geniessen. [2] Justinianisches Recht (und die tyrannischen Zwölfmänner) werden auf die aktuelle Situation bezogen. [3] Sündenvergebung ist der Fehler bei Seume. Sie werden nicht vergeben. Sie sind Grund zur Besserung. Insofern übertreibt Schmidt, wenn er lustvolle Sünden anhäuft, die so gigantisch sein sollen, das Leviathanstaatsvolk in den Schatten zu stellen. (Oder er hat mit Logarithmen und Fouqué Sünden gegen sich "billig" angehäuft.) [4] "Jeder soll billig sein für sich; das ist menschlich, das ist schön: aber alle müssen gerecht sein gegen alle;" Also Kinderwarnung: Für Kinder mit Bart ist Schmidt wegen tendenziöser Darstellung (und Verheimlichung) nur unter rückbesinnender (revoyanter) Aufsicht zu lesen. Massenbach bekommt nicht recht: Er wird Preussen nicht auf französische Seite bringen, und es ist protestantisch liberal (wenns so bleibt), Bonaparte (mehr tyrannisch als frei) benutzt den katholischen Gegner. Chateaubriand und der Romantiker finden jeder eine nützlich idiotische Rolle. Seume sieht 1802 Napoleons Überschätzung (folgend aus: Fehler des Gegners sind Ursache des Glücks französischer Truppen) [5] voraus.
Seume kommt bei Schmidt nicht vor. Keine Formversuche, zu sehr allein aus seinen Texten Kennichseumewohl, zuwenig Rätsel, zu simpel konstitutionell monarchisch. (Außer humanistischer Bildung, die ich mit einem Lexikon Antike fülle.)
Wienlink[0] http://www.zeno.org/Literatur/M/Seume,+Johann+Gottfried/Reisebeschreibungen/Spaziergang+nach+Syrakus+im+Jahre+1802/Wien
Quellen [1] http://gutenberg.spiegel.de/buch/spaziergang-nach-syrakus-im-jahre-1802-8600/24 http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/seume_syrakus_1803?p=344
[2] http://www.deutschestextarchiv.de/search/ddc/search?ctx=8&q=%22%27Bonaparte%27%22%20%23HAS%5B%27basename%27%2C%27seume_syrakus_1803%27%5D%20;start=11;limit=10;fmt=html http://www.deutschestextarchiv.de/search/ddc/search?ctx=8&q=%22%27Bonaparte%27%22%20%23HAS%5B%27basename%27%2C%27seume_syrakus_1803%27%5D%20;start=11;limit=10;fmt=html
[3] http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/seume_syrakus_1803/?hl=Justinian&p=79
[4] http://www.deutschestextarchiv.de/search/ddc/search?fmt=html&corpus=ready&ctx=&q=%27s%C3%BCnden%27+%23HAS%5B%27basename%27%2C%27seume_syrakus_1803%27%5D&limit=10
[5] http://www.zeno.org/Literatur/M/Seume,+Johann+Gottfried/Reisebeschreibungen/Spaziergang+nach+Syrakus+im+Jahre+1802/Z%C3%BCrich
Possierlich grüßt
Dieser klassische Maler orientierte sich an Wielands Aristipp. Klopstock kommt mit entschiedener Ansicht, vor. Wenn Seume eine zeitgeschichtliche Quelle ist, kann ich mir vorstellen, dass Schmidt (mit Jerofsky) aus spärlichen Quellen seinen Fouqué hervorzwingen musste. Das ist respektabel. Seume begibt sich auf seinen Spaziergang nach Syrakus. Dazu wird er durch Klopstock getrieben. Sei es, weil er als Lektor seines Verlegers den Druck von Seumes Büchern ablehnt, sei es, weil er Seume wegen seiner klassisch humanistischen Unzulänglichkeiten fertigmacht (abkanzelt). Seume lebt gut damit, Schikaneder und einige seiner Zeitgenossen nicht geschrieben zu haben, und spricht Schikaneder klopstocksch klassische Befähigung ab. (Wieland ist Seumes Freund, er liest den Oberon.) Schnorr von Carolsfeld verlässt Seume und kann nicht (wie Jerofsky) exzerpieren ( Schönes Buch Wu-Hi, Schmidts Armutsschmach durch Hochnäsigkeit glasiert.) In Wien trifft er Schikaneder, lobt sein Theater und Ensemble, seine Kenntnis der gesellschaftlichen Zustände, wie er sie, sein Publikum entlarvend, in seinem Theater äußert. (In Sachsen undenkbar.) Wieland beschreibt einen Tyrannen Diagoras, blaß gegen Dionysos. [1] (Napoleon) Bonaparte stellt die katholische Kirche wieder her, und ist der Messias der fetten Mönche, die das Geld der Armen geniessen. [2] Justinianisches Recht (und die tyrannischen Zwölfmänner) werden auf die aktuelle Situation bezogen. [3] Sündenvergebung ist der Fehler bei Seume. Sie werden nicht vergeben. Sie sind Grund zur Besserung. Insofern übertreibt Schmidt, wenn er lustvolle Sünden anhäuft, die so gigantisch sein sollen, das Leviathanstaatsvolk in den Schatten zu stellen. (Oder er hat mit Logarithmen und Fouqué Sünden gegen sich "billig" angehäuft.) [4] "Jeder soll billig sein für sich; das ist menschlich, das ist schön: aber alle müssen gerecht sein gegen alle;" Also Kinderwarnung: Für Kinder mit Bart ist Schmidt wegen tendenziöser Darstellung (und Verheimlichung) nur unter rückbesinnender (revoyanter) Aufsicht zu lesen. Massenbach bekommt nicht recht: Er wird Preussen nicht auf französische Seite bringen, und es ist protestantisch liberal (wenns so bleibt), Bonaparte (mehr tyrannisch als frei) benutzt den katholischen Gegner. Chateaubriand und der Romantiker finden jeder eine nützlich idiotische Rolle. Seume sieht 1802 Napoleons Überschätzung (folgend aus: Fehler des Gegners sind Ursache des Glücks französischer Truppen) [5] voraus.
Seume kommt bei Schmidt nicht vor. Keine Formversuche, zu sehr allein aus seinen Texten Kennichseumewohl, zuwenig Rätsel, zu simpel konstitutionell monarchisch. (Außer humanistischer Bildung, die ich mit einem Lexikon Antike fülle.)
Wienlink[0] http://www.zeno.org/Literatur/M/Seume,+Johann+Gottfried/Reisebeschreibungen/Spaziergang+nach+Syrakus+im+Jahre+1802/Wien
Quellen [1] http://gutenberg.spiegel.de/buch/spaziergang-nach-syrakus-im-jahre-1802-8600/24 http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/seume_syrakus_1803?p=344
[2] http://www.deutschestextarchiv.de/search/ddc/search?ctx=8&q=%22%27Bonaparte%27%22%20%23HAS%5B%27basename%27%2C%27seume_syrakus_1803%27%5D%20;start=11;limit=10;fmt=html http://www.deutschestextarchiv.de/search/ddc/search?ctx=8&q=%22%27Bonaparte%27%22%20%23HAS%5B%27basename%27%2C%27seume_syrakus_1803%27%5D%20;start=11;limit=10;fmt=html
[3] http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/seume_syrakus_1803/?hl=Justinian&p=79
[4] http://www.deutschestextarchiv.de/search/ddc/search?fmt=html&corpus=ready&ctx=&q=%27s%C3%BCnden%27+%23HAS%5B%27basename%27%2C%27seume_syrakus_1803%27%5D&limit=10
[5] http://www.zeno.org/Literatur/M/Seume,+Johann+Gottfried/Reisebeschreibungen/Spaziergang+nach+Syrakus+im+Jahre+1802/Z%C3%BCrich
Possierlich grüßt
30. August 2018
platonische Harmonie
Wie gesagt, man kann dieses Planetenmodell basteln. (Und flucht, weil er es gar so fein harmonisch gestaltete.)
Wir schaffen uns ein 60mm Teleskop an, um seine Forschung dort fortzuführen.
Kurz zur Erklärung der dargestellten Harmonie: Die fünf platonischen Körper (die Gleichflächer) werden ineinandergestellt. so dass der Umkreis des einen der Inkreis des nächsten ist. Auf diese Kreise werden die Planeten gesetzt, und siehe die tatsächlichen Abstandsverhältnisse ergeben sich erstaunlich genau. Nun ist die Erdbahn zum Beispiel nicht sehr exzentrisch und auch Kepler kam beim Nachrechnen auf Ellipsenbahnen. Den Anlass zum Nachrechnen sah er in der Notwendigkeit seine Horoskope zu verbessern. Auch nach diesen Erkenntnissen verwarf er das urspüngliche Modell nicht.
16. August 2018
zachs himmelspolizei
Der Kirchturm der Sekte raste dahin und wir flohen vor ihm. Es war hoffnungslos. (Daten des Kirchturms flimmerten:
mit 29,8 km/s +/- 1/2 km/s Geschwindigkeit. Unsere Daten notierten:
mit 9m/s)
Der Turm stand in seiner Trägheit fest, wie meine Quetsch=Stempel=Kaffeekanne, jeder einzelne Backstein raste dahin.
(Stichprobe der Backsteine: mit 29,8 km/s +/- 1/2 km/s)
Wir entschieden uns zur Flucht, Rückzug, Evakuation. Mit unserem Material, unsererLogarithmentafel, also Elektronengehirn, reist man nicht mal hinter den Mond, und wir entschieden uns für dessen Vorderseite.
Wir stiegen zum Raumschiff Insulaner hoch, dort warteten 431 jugendliche Schmidtleser im Raumschiff: wir wollen noch einmal das Ziel anpeilen "Könnt Ihr nicht mal endlich Eure Handys ausmachen." es blendete in die Kameras, die Fische im Sternbild wollen schlafen. Es ist weg. So ein Pech, Mondfinsternis. Noch etwas ist da. Oben fliegt die ISS über den Himmel. Zur Not dorthin. Rechts unterhalb der Mondposition, etwas kleines rotes. Der Mars. Da fliegen wir hin. Nach dem anfänglichen Gedrängel lockerte sich die Stimmung. Dunkelheit macht vertraulich.
(Um Mut zu fassen, werfen wir für uns im Dunkeln unsere Hanser Dünndruckausgabe d´un rien über den Zaun in den Himmel. Plump plumpst sie zurück. Das war ja rein nichts mit der Motivation hinterherzuspringen. Die astronomischen Tafeln werfen wir hinterher.)
Schmidt im Mare Crisium wartet da oben auf uns. Lem auf elliptischer Patrouillenbahn in der Leere.
Wir steigern Exzentrizität über die annähernd kreisförmigen Ellipsenbahnen der Planeten unseres Sonnensystems. Wir schweifen weiter. Im Großen, Genialischen. "Nur Lumpen sind bescheiden."
Dann gleich zum Sternbild der Jungfrau.
Freude trinken alle Wesen. an den Brüsten der Natur.
Die gutgelaunte Mannschaft entfernt sich von Irdischem, hebt ab, überwindet.
Ei verflucht wo steuern wir hin, das ist Cassiopeia, das Himmels=W, jetzt den Kurs nachrechnen, Logarithmen zeugen, und ein wenig die verschüttete Milch lang, Scheibenwischer einschalten, da kommen wir dem schon näher, hoppla, das ist ja Perseus, oh kuck mal eine Sternschnuppe, ich darf mit was wünschen, da noch eine, was ist denn das, da streckt ein Anhalter den Daumen nach Cheliabinsk heraus, der kommt aber nah ran, oh, das war knapp. Da weiß ich was ich mir ab jetzt wünsche. Das ist der reinste Ström, meine Reserve ist nicht das Problem, Wollust ist dem Wurm gegeben, davon gibts genug, aber wo habe ich meine PEZzo=Eufruglium=Pillen aus der pharmazeutischen Kabine gegen Ström, ah, da sind sie ja. Noch mal Glück gehabt. Alle nehmen eine, das sind drei Stunden Pause. Noch einen Tee Misses Nesbitt? Jetzt mal schnell weg von den Perseidenschwärmen.
Ins Blogbuch schreiben wir, dass wir uns dem Sternbild des Buches nähern, leerer Raum, wir passieren einen Schauer von Rezensionen ungelesener Bücher.
In der Depression, vermutlich ein Ausfluss der Raum-Zeitsenken, ging es lustig auf und ab, das Schiff knirscht, droht zu bersten. fing dieselbe an und die reine Verwirrtheit. Wir himmelten uns gegenseitig als intelligente Wesen an im Raumschiff, kreativ bis zum Untergang. Wir überhöhten unsere Eigenschaften, übermenschten uns, und spielten Fehler verliebt herunter. Hoffnung kam auf, wie nichts. Ein Verliebter, die Wirklichkeit wurde immer schöner, Opium fürs Volk. Keine Schlafmohnblumen, es war kein Österreicher dabei. Ein Stier ritt vorüber und eine nackte Frau wedelte mit Papieren, auf denen man Paragraphen ahnte. An der Pflicht hat man was, rief mich kurz ich kujonierte die Mannschaft, schnarrte, disziplinierte für einen Augenblick. Es schnarrte weiter, und Teile lösten sich vom Schiff.
Ich raste auf den Stier zu, säbelte den Schwanz ab, und versuchte auszuweichen, die Haftpflichtversicherungen für Raketen sind teuer und schlecht, dabei brach der Steuerhebel ab, heut abend gibt es Ochsenschwanzsuppe, verdammt wir werden hochgestuft, und wir rasten dem Stern Wega entgegen. Oh solche Schande.
Der liederliche Stern stand im Weg, wir prallten dagegen, elastisch wie Major Vega war, prallten wir ballistisch ab, und trudelten hyperbolisch ins Nichts, einem Wurmloch entgegen, worin uns der dunkel materialisierte Leviathan verschluckte.
12. Juli 2018
28. Juni 2018
Wolken
Alle drehen sich im Park nach Papa um, der schreit:
"Chezaia, Du hast die Wolken vergessen!"
Chezaia planscht im Brunnen und reagiert nicht.
"Chezaia, Du hast die W O L K E N vergessen!"
Chezaia reagiert nicht. Wie kann man nur die Wolken vergessen.
Chezaia erklärt später: "Nö, ich hab sie nicht vergessen, sie sind oben."
Oben ist ein kleiner weißer Fleck der im Gegensatz zum großen weißen Fleck auf der unteren Hälfte nicht ins Gewicht fällt, kaum bemerkt wird.
"Ich wollte ja auch kleine Wolken malen, und sieh hier: Hecke, Bank, Baum, Busch, Zaun, kleiner Baum mit Ästen."
"Chezaia, Du hast die Wolken vergessen!"
Chezaia planscht im Brunnen und reagiert nicht.
"Chezaia, Du hast die W O L K E N vergessen!"
Chezaia reagiert nicht. Wie kann man nur die Wolken vergessen.
Chezaia erklärt später: "Nö, ich hab sie nicht vergessen, sie sind oben."
Oben ist ein kleiner weißer Fleck der im Gegensatz zum großen weißen Fleck auf der unteren Hälfte nicht ins Gewicht fällt, kaum bemerkt wird.
"Ich wollte ja auch kleine Wolken malen, und sieh hier: Hecke, Bank, Baum, Busch, Zaun, kleiner Baum mit Ästen."
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