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10. Dezember 2017

methode der kleinsten fehlerquadrate ii + i

Angefertigt Samstag 02 Dezember 2017
Ich würfle stets 3 einhalb.
Zum Abmagern lösen wir ein Integral.
Göttingen entging der Bombardierung durch die napoleonische Armee, weil Gauss darin wohnte. Für diesen hatte sich ein französischer Mathematiker, der mit Gauss korrespondierte, bei Napoleon verbürgt, als für die Notwendigkeit (sic!) Göttingen auszusparen Gründe gefordert wurden, musste der bis dahin inkognito Mathematiker seine Identität offenbaren. Er war eine Frau.
Als Mathematikerin über Aristophanes nicht aber Gauss zu belehren.
Literarisches Motiv: Widerstandsgeschichten.
Ich kennen mehrere "Widerstandsgeschichten" bei Schmidt.

In den Stürenberggeschichten gibt es die des geretteten Juden.
In der Geschichte, der Bombardierung in der Schmidt die Zahlen-Koordinaten, des Zielorts ein wenig verändert, so dass der Schuss fehlgeht und Schmidt "Befehl ausgeführt!" meldet.
In der Wasserstraße beginnt die Schweikiade beim Anblick der grünuniformierten Herren über Leben und Tod.
Gibt es mehr solcher Geschichten?
Das Individuum als Masz ist darin, wie Descartes sagt, das Masz sei durch das Problem bestimmt oder willkürlich gewählt. Wie Schmidt in diesen Geschichten das Motiv Individuum als Maß (aller Dinge) angeht ist es definitorisch (und mathematisch) korrekt.
Bei einem Würfelversuch mit zwei Würfeln ist ICH = 7. Schmidt ist stets obenauf, mit genügend Versuchen.
Welchen Grund wollen wir denn annehmen? Den freien Willen? Aber was will er mir sagen,
Das Gegenteil davon ist Gauss, ein anarchistischer Realist, er rechnet mit falschen Zahlen richtige Ergebnisse. Siehe Anhang. Hier bemerke ich,
Naumman von CERN sagt beispielsweise von Higgsteilchen: Die Signifikanz ist so groß, dass wir von einer Entdeckung sprechen können.
?? Das statistische Auftreten passender Messergebnisse zu einer Versuchsanordnung?
Nicht nur die Literaturwissenschaft auch die Mathematik versteigt sich in Beweise die metamathematisch, mathematische Gedanken auf ein Mathematik angewendet und damit ein Problem erörtert, abgeleitet werden.
Abzählbar und Überabzählbar bezeichnet den Unterschied. Oder inkommensurabel, wie die Diagonale eines Quadrates Fläche 2 mit seiner Diagonale. Also ein Maszproblem. Es ergeben sich immer neue Maße.
Die konvergente Reihe für ln 2, lässt sich stets so umsortieren, dass sie jeden beliebigen Werte annehmen kann. Ist das Konvergenz? Bedingt.
Neue Begriffe stellen sich ein, wenn der Mast 5 aufgestellt werden soll.
Gauss geht nun mit Zahlen ganz anders um, und unterstellt ihnen Ungenauigkeit: Li\e\derlichkeit.
Schmidt selbst folgt dem blinden Zufall, hält sich bei seinen literarischen Vermessungen eng an Beobachtbares und sieht zu, dass die Fehler, wie es sich gehört und damit sie beherrschbar bleiben, zufällig sind. Er beschäftigt sich nur mit der Ungenauigkeit der Messwerte=Daten=Zitate.
[Die Schmidtzitate, als Messwerte genommen, die sich eng an ein Original halten finde ich besser. Diejenigen Zitate aus alten Lexika streuen mehr und sind ungenauer oder systematisch fehlerhaft.]

Zahlen sind reale @Repräsentanten von Messwerten und daher a priori ungenau.
Ein Messwert hat immer einen Fehler, dieser streut, wie eine Artilleriegranate ums Ziel, um den ideal wahren Wert. [Ists von Kant?]
Kann man bestellen und selber basteln

Dieser Zusammenhang drückt sich mathematisch in einer Wahrscheinlichkeitsverteilung aus, mit der man für den einzelnen Messwert, den Erwartungswert errechnen kann.
(Beispiel: Schmidt hat immer recht, bei einem dies repräsentierenden Würfelversuch mit zwei Würfeln, wenn die Augensumme pro Wurf gezählt wird, also denjenigen mit der größten Erwartung also 7 = ICH.)
Erstaunlicherweise teilen sich Logikwerte und Wahrscheinlichkeitswerte dieselben booleschen Rechengesetze.
(Beispiel 2: Der untergegangene Übermensch Schmidt hat die größte Scheiße überlebt, weil er mit seinen schäbigen schlauen Charaktereigenschaften den höchsten Erwartungswert des Überlebens hatte. Nun war sein eine entscheidende Spur zuviel Atomversuch nicht genügend erfolgreich, er ist nicht allein.
Er rät, suggeriert in seiner Erfolgsart den überlebenden Schmeissfliegen, dem Menschendreck, dem Pack, zu dem nächsten, die entscheidende Spur zu viel, Atomversuch, da er sich mit seinem eigenen Untergang nach Kierkegaard überfordert fühlt und nicht weiterkommt. Fliegen übertragen viele Krankheiten, auch diesmal braucht Schmidt wenig Überzeugungskraft, und sie bleiben damit erfolgreich. Nach der gelungenen Ausrottung ist Schmidt wieder allein. Vorher hat er allerdings die Fliegen zu ihrer eigentlichen geistigen Aufgabe animiert, sonst würde er alleine knietief drin waten, Scheiße zu fressen.)

Die Versuche sollen abzählbar unendlich sein, nicht überabzählbar, wie die Werte der ln2 Reihe.
Tatsächlich ist eine Versuchsanordnung stets endlich, sie hört, funktional beschrieben, irgendwo auf, dort hat sie mit der x-Achse eine Nullstelle. Die die Wahrscheinlickeitsverteilung beschreibende Exponentialfunktion hat diese Nullstelle im Unendlichen allein deshalb damit man deren Integral auswerten kann. Das ist ja nun mal idealistisch.
Hat Schmidt nun die Trajektorie eines literarischen Planetoiden mir entdeckt, sehe ich einen Asteroid Schmidt oder einen Leserasteroid auf seiner Bahn?
Fouqué ist unindividuell, gibt als Bahn untypischen festem Chaos ein Ziel : unendliche Geschichte der Zeiten.
Schizophren logisch: Orange verschluckt.
Es herrschst weiter expressionistisches Chaos. Olbers Paradoxon Keplers Vermutung
Praktischer Umgang mit Messergebnissen:
  • Kepler: Kombinatoriker und Astrologe
  • Zufällig
  • Funktional
Der Kombinatoriker sieht Zahlenharmonie. (Kepler sah selbst, dass sich seine nicht bestätigten, oder anders als er erwartet hatte.)
Bei zufälligen Zusammenhängen gleicht man mit einer Gerade aus.
(Das wäre Fouqués Lebenslauf, unbekannt, unindividuell, bankrotter Profiteur des Dreiklassenwahlrechts, der durchschnittliche Mensch geworfen in die Zeitläufe. Fouqué als Lästerfolie. Hat schon jemand herausgebracht warum Fouqué?)
Thematisch funktional bei Schmidt?
Reziprokes Abstandsgesetz oder Atheismus?
==============================================================
In dem Schulbuch von
1925, das Schmidt besessen haben könnte, Physik, Kleiber Naht, Schulbuch, steht etwas, dass der Asteroidengürtel ein "Gross geplatzter" Planet sei. Kein Pluto, weil der noch nicht entdeckt war.
Das Masz, Diagonale im Quadrat
Für jeden Messwert (=Zitat) kann man eine Erwartung an geben.
  • Zufall, Wahrscheinlichkeitsfunktion, Verteilung
  • Erwartungswert
  • systematischer
  • zufälliger Fehler
  • Signifikanz
  • Streuung (statistisch), Korrelation (funktional = dynamisch?)
  • Ursache
Individuum Schmidt hat Telegrafenmast 5 entscheidend weggebombt:
wir gehen mit Schmidt spazieren an Mast 3 vorbei an Mast 6.
Wo haben wir unsere Unterhaltung begonnen?
Wir berechnen. Mast drei halten wir für wichtig und gewichten ihn doppelt!
(6+3+3): 3 = 4
Aha, an Mast 4.
Wir spazieren wieder weiter, an Stelle von Mast 3 stehen tatsächlich zwei mit Nummer drei.
Wir sehen im Schauerfeld viele weitere Masten, wir besuchen eine größere Anzahl, sie tragen verschiedentlich wiederholt die Nummern 3, 4, 5, ein Abschnitt besteht aus Masten mit nur der Nummer 4.
Individuen, wie? 

methode der kleinsten fehlerquadrate i

Angefertigt Donnerstag 23 November 2017
Naumman von CERN sagt beispielsweise von Higgsteilchen: Die Signifikanz ist so groß, dass wir von einer Entdeckung sprechen können.
?? Das statistische Auftreten passender Messergebnisse zu einer Versuchsanordnung?
Nicht nur die Literaturwissenschaft auch die Mathematik versteigt sich in Beweise die methamathematisch, mathematische Gedanken auf ein Mathematik angewendet und damit ein Problem erörtert, abgeleitet werden.
[Abzählbar und Überabzählbar bezeichnet den Unterschied. Oder inkommensurabel, wie die Diagonale eines Quadrates Fläche 2 mit seiner Diagonale. Also ein Maszproblem. Es ergeben sich immer neue Maße.]
Die konvergente Reihe für ln 2, lässt sich stets so umsortieren, dass sie jeden beliebigen Werte annehmen kann. Ist das Konvergenz? Bedingt.
Neue Begriffe stellen sich ein, wenn der Mast 5 aufgestellt werden soll.
Gauss geht nun mit Zahlen ganz anders um, und unterstellt ihnen Ungenauigkeit: Li\e\derlichkeit.
Was lernen wir von unserem Ichkennihnwohlgauss:
Anhang Anfang
Wir haben Messmaterial und Daten: Zitate oder Zahlen.
Für einen Wert sind die Fehlerquadrate gleich dem arithmetischen Mittel.
Das arithmetische Mittel enthält Gauss Summenformel.
Haben wir mehr Werte bestimmen wir das Minimum der Fehlerquadrate. /Das ist etwas komplizierter, man nimmt erst einmal eine Näherung und verbessert diese.
[Die Bahn des Mittelmäßigen, allgemein unindividuelle, nebenher blitzen Messpunkte auf, die dessen (die eigene) Bahn beleuchten, vorausleuchten. Metawissenschaft gibt es auch in der Mathematik.
Fouqué der bankrotte Profiteur des Dreiklassenwahlrechts.]
[GItta.
Vorsicht fiktive Briefe zum expressionistischen Gedicht
Lindemann ist expressionistischer Autor und Literaturwissenschaftler, und mischt sich fiktiv in Okens Leben. M. Stadion: Übersetzter.

Das ist kein Programm. Das Gedicht bleibt unverständlich.]

==== Keplers Zahlenmystik
Olbers Paradoxon Welt endlich
Don Quichotterie, ich spiele als Individuum in Quichottes Lebenslauf keine Rolle, er aber in meinem. Bestenfalls die Menschen als irre Leser von Ritterheftchen, die das ernst nehmen. Individuen wie Pinocchio, Schweik.
mkfqii
Beispiel: Vegas Angriff:

Schmidt steht im Schauerfeld neben Telgrafenmast 4, das Bild wovon Vega das Foto in der Hand hält, er weiß nicht, dass Schmidt es ihm zugespielt hatte
[Ein Individuum? Wir negieren Schmidt: der Zufall. Später dann bestimmt durch das Problem oder Willkür beim Masznehmen.]
1 2 3 4as
Sofort nach dem Foto rief Schmidt einen Leser und befahl ihm das Schild vier abzunehmen, und mit dem am Mast Nummer eines zu vertauschen.
4 2 3 1as
Er lässt eine gefälschte Faustskizze der Lokalität mit vier Masten anfertigen
4as 2 3 1
und 1500fach im Wald umher verteilen gewiss, dass ein Vorauserkundungstrupp von Vega sich dort herumtreiben wird. Interessanterweise hat er das Blatt barock getarnt und mit Datum der Schlacht von Königgrätz versehen.

Auch dieses Blatt hält Vega wenig später in der Hand und überlegt sich welches Ziel er anvisieren soll, in der Karte einzeichnen, Azimut und Elevation wählen soll. Er weiß seine Tabellen sind genau genug um das anvisierte Ziel zu treffen.
Das Foto enthält Datum und Uhrzeit, Schmidt hat einen Sonnenstand gewählt der dem erfundenen entspricht.
Vega rätselt ein wenig darüber, ob man am Sonnenstand erkennen kann an welchem Ende Mast vier nun steht. Er kommt nicht weiter. Er ist Major, er entscheidet.
Er macht sich folgende Überlegungen:
Warum sind Telegrafenmasten 2 und 3 vertauscht aufgestellt? Es gab wohl einen Sturm und die beiden Masten sind umgefallen. Die Hilfsarbeiter bestanden aus Literaturwissenschaftlern und Friseuren, die beim Prinzip der Induktion negativ wie sie waren, setzten n = 3, n + 1 = 2. Als Maßeinheit wählten sie die Wurzel aus eins und kannten sich nicht mehr aus.
Aufgrund seiner Verbesserungen der Ballistik und Artillerie hatte Vega eine zweite Granate übrig.
Er schoß die erste Granate auf Mast vier, die zweite auf Mast zwei daneben um sicherzugehen, dann drehte er sich um und ging schlafen, in der ruhigen Gewissheit, dass er Schmidt getroffen hatte.
Schmidt sah sich das Spektakel neben seinem neuumbenannten Mast eins an. Er hatte Jünger als Vaterersatz zu Mast 4 eingeladen und Cooper unter Mast 2 gelegt. Nur um den Reiz des Einsatzes. Beides löste sich eibiasch in Luft auf und hinterliess schön tiefe Krater, und obwohl vergänglich hatten sie somit ihre Namen.
Auch Schmidt, nahm von Mast 3 den eingesetzten Tieck auf, wendete sich überlegen ab und seinem Ersthaus zu in der ruhigen Gewissheit Vega berechnend getäuscht zu haben, durch die Identitätsvertauschung.
So wie Schmidt zum Schauerfeld log (link: http://www.hendricksonline.de/projekte/schfd/home.htm : "So hat er es ja auch mit der Kontinentaldrift gemacht (s. Verschobene Kontinente); die Schmidtschen 36 m, um die Grönland neuerdings verschoben sein sollen, sind etwa 1000fache Übertreibung. ") und dort keine Zweitimmobilie bekam, so bekommt der Leser kein Zweitkapital an geistigem Besitz aus dieser Geschichte, in der der blinde Wille des Autors herrscht.


Als formale aristokratische Protestanten (in Negierung von Luthers Literatursprache) schieben wir die Frage nach der Ursache, mit Schopenhauer (Kritik am Satz vom Grunde) und Kant in den Bereich jenseits der Erkenntnis.
Schmidt erkannte aber Gesetzte an, wie das Gravitationsgesetz. So stehe ich mit Schmidt an dieser Grenze und schaue hinüber. Jemand behauptet Schmidt sei atheistisch, ich lächle und sage ihm, auf mich wirkst Du mehr pantheistisch, panwissenschaftlich.

Ich sage ihm sein idealistisch deutscher Standpunkt oder jede Negation davon seien Schmarrn. Den hätte er vermeiden können, wenn er nicht auf die leibnizverdrehende Wollfkantsche Schule eingegangen wäre. Dann hätte er auch Spinoza jenseits eines falschen Deus sive natur besser verstehen können. Menschlich ist es allemal eine göttliche Ursache anzunehmen. Das Masz durchs Problem oder Willkür beim Lösen der Widerstandsaufgabe ist mathematisch.

Kritik an Wolff und deutschem Idealismus billigt er mir sogar zu.


Gauss war deswegen anitrevolutionär monarchistisch. Revolution ist internes sozialistischen Chaos, Krieg externes (aristokratisches) .
Dann führt er Literaturwissenschaftler indem er sie zu systematischen Fehlern mit ungenauen Zitaten verleitet, denen sie folgen immer weiter in seine literarisch expressionistische atomare Zitatwüste, um sie dort verrecken zu lassen.
Will er Übersetzern systematische Fehler nachweisen? Systeme entwirft Schmidt nicht, ja er hat Abneigung dagegen.
Ein Listener hatte es mir anhand der Realienbücher erläutert, die gefärbte Geschichte, oder wars Erdkunde, anboten. Ich weiß nicht.
Wie wir die Ursache der Energie ihres literarischen Universums nicht kennen.
Es ist natürlich Unsinn: Jeder erwartet Erfolg , Schmidt zu drei Vierteln und Vega wegen zwei Granaten zur Hälfte.
Vega durch die Schande von Königgrätz irregeleitet erwarte natürlich nicht dass sich daran und der Topografie des Schauerfelds seitdem etwas geändert, gebessert hätte.
Nach einer Spur zu vieler Atomversuche zur Energiegewinnung für Bitcoin mining, ist es gelungen die Schreibmaschine zu entwickeln, in die man Literatur hineintippt, und aus der Walze kommt der Geldschein heraus. Das ist aber nicht meine, meint Schmidt.
Windräder an deren Fuß Geldautomaten stehen, mit integriertem vom Münzamt zertifiziertem Lasergeldscheindrucker. In den Minen leben chinesische Notenbanker, Marco Polo steht daneben sieht und versteht nichts.)

Bitcoin Rechner neben den österreichischen Wasserkraftwerken, verschlüsseln und verschlüsseln und verschlüsseln.
Wir sind in Schmidts desastrer Zukunft, (Neosozialismus, mach die Unterschiede größer, Milliardäre reicher, enteignet die Massen, wer bezahlt den Aufbau Ost, keiner von beiden), angekommen und merken es nicht, Schmidt sagt nichts dazu, meine Meinung ist irrelevant, aber wenn Siemens keine Turbinen mehr herstellt, liegt das daran, dass wir uns mit dem Stand der Physik ob er nun richtig ist oder nicht, und ihrer gottursächlichen Gesetze, glücklich unglücklich machen.

Material:
Gauss bekam als siebenjähriger die Aufgabe 1 bis 1000 zusammenzuzählen, damit der Lehrer eine Stunde Ruhe habe.

Gauss rechnete in fünf Minuten 1000*1001/2 = 500*1001= 500500
und legte 500500 dem konsternierten Lehrer vor. Die Ruhe war dahin, und er musste sich das auch von seinem Schüler erklären lassen.
Der setzte an 1000 +1 = 1001,
999+2 =1001
998+3 = 1001
997 + 4 = 1001
...
und so weiter bis zur Hälfte 500, also 500 mal.

n*(n+1) / 2 = ∑1n k
Wir machen das von k= 1 bis k= 10, ist 55.
Das teilen wir durch die Anzahl der Werte, die, k genannt, wir jetzt mal "Messwerte" nennen. Das ist das arithmetische Mittel 5,5.
(bei vielem konkretem Würfeln (eines "Zehnerwürfels") schwankt das um diesen Mittelwert, am Anfang vielleicht einmal viel, am Ende nur noch wenig. Bei großen Zahlen nähert sich das an, obwohl alles empirisch ist, und nicht streng mathematisch ableitbar. Es könnte stets eins vorkommen.)
Jetzt stellen wir fest, dass 1 von 5,5 absolut so weit entfernt ist wie 10, 2 wie 9, und so weiter also sich diese Abweichungen gegenseitig aufheben.
Dann betrachten wir die Abweichungen als Quadrat und addieren sie und fordern, dass die ein Minimum seien.
Σ (5,5 - k)2 : = min!
das heißt dass die Ableitung der linken Seite als Funktion von k nach k gleich Null sein muss.
2 ∑ (5,5-k)(-1) = 0
(die minus Eins kommt vom nachdifferenzierten k.)

zwei auf die andere Seite, minus eins auf die andere Seite:
∑ (5,5-k) = 0

das ist aber n = 10 mal 5,5 minus alle k summiert, gleich 55, gleich Null!
Wie beim arithmetischen Mittel.
Also war das dasselbe wie ohne Quadrate, sie sind dasselbe in diesem speziellen Fall, dass sich die Fehler gegenseitig (paarweise) aufheben.
Man kann einfach weiterwürfeln und die Augensummen addieren.
www.kurtsoeser.at/2015/11aa/29/wuerfelsumme-dreier-wuerfel/

www.welt-der-bwl.de/Zentraler-Grenzwertsatz
Das kann man allgemein von Messwerten nicht fordern, aber dass sie zufällig, oder nach einer empirischen Zufallsfunktion, einer Wahrscheinlichkeitsfunktion verteilt sind, darum herum streuen, was mit mehr Messwerten oder Daten immer genauer wird.
Oder anders gesagt, der konkret erwürfelte Mittelwert wird von 5,5 abweichen und mit zunehmender Anzahl von Würfen immer (nicht im strengen Sinn des mathematischen Grenzwerts) genauer erreicht.
Im Duden Rechnen und Mathematik kann man sich ein wenig in das Thema Zufall und Determination einlesen. "Der Computer würfelt nicht!"
Schmidt hätte mal nach Petersburg reisen sollen und das dortige Paradoxon aufspüren, wegen seiner Geldsorgen.



Erwartungswerte 1/6 bei einem Würfel für jede Zahl, Summe der sechs Erwartungswerte =1
Bei zwei Würfeln
2 oder 12 :
1/36= 0.02778
1/18= 0.0556
1/9= 0.1111
5/36= 0.1389
7 : 6 Möglichkeiten : 6/36 =
1/6= 0.1667
www.spektrum.de/quiz/zwei-wuerfel-welches-ergebnis-wuerfelt-man-am-haeufigsten/614128

Das stimmt für Erwartungswerte (größte Erwartung 7 bei zwei Würfeln kleinste 2 und 12, natürlich mit richtigen Zahlen angegeben) einer empirischen Verteilungsfunktion (zwei Würfel) (gewürfelt)
Also wie oben, 7 hat hohe Erwartung, 2 und 12 niedrige. Den Zahlenwert erhält man durch eine Formel mit Integral. Das kann man nicht streng fordern, dass ist reines Wissen aus Erfahrung.
Da das Integral einfach eine Summe ist, und hier nicht mal mit n gegen \infinity gemacht werden kann, bleiben die Differential so endlich, wie die Anzahl der Messversuche, dennoch kann man die Annäherung an eine Verteilungsfunktion beschreiben,( man nennt das Signifikanz dafür.)

https://novustat.com/statistik-glossar/signifikanz-statistik.html
Signifikanz und Ursache haben keinen Zusammenhang. kein ursächlicher Zusammenhang, (zwischen Individuum und zufälligem Leben?)
Zufällige Fehler gleicht man mit der Ausgleichsrechnung aus.
Bei Gauss haben Signifikanz und Ursache einen Zusammenhang, denn er findet Ceres wieder! Also zwischen Gravitation und Planetenbahn.
Glücklicherweise stört es bei Pocahontas nicht, dass es dazu eine Berechnung gibt.
Dennoch meine ich sollte man dem nachgehen, wenn es Grund zu denken gibt, dass Schmidt eine Berechnung stillschweigend anwendet, die er nicht nennt, und man Indizien dazu hat, dass man sie sucht.

Wir haben Schmidts Verhalten sich eng an vorgegebene Texte zu halten, also einesteils seine Deutungen nicht weit auszudehnen, oder andererseits, er geht von geringen Messwertabweichungen aus.
Jedenfalls haben wir die Unterscheidung systematische und zufällige Fehler, was heißt das bei Übersetzung? Zufällige Fehler lassen sich ausgleichen, systematische entfernen immer weiter von der Wahrheit. Vielleicht hat Schmidt deshalb so wenig System.
Beim Übersetzten ist ein zufälliger Fehler eine Unachtsamkeit, falsch nachgeschlagen. Ein systematischer ist eine falsche Werksicht eines Autors, oder eine nachgeborene Weltsicht die nicht zu dessen Zeit passt.
Nun ist Schmidt protestantisch und seit die Bibel auf deutsch erschien, kann der Leser mit den studierten Theologen mitreden. Diese streiten sich erstmal zurecht um die Auslegung der Bibel in Luthers Sicht, andererseits wird ihr Machtanspruch eingeschränkt, wenn sie .... nicht mehr studieren dürfen. Wahrheit suchen alle.
Das stehen wir nun mit unsere Willkür an der Grenze zum Glauben und wessen Wille ist Ursache: Gottes, des Blinden, Schmidts, meiner, des Lesers?
Hobbyastrologen machen die Entdeckungen. Dennoch ich sehe keine neues Objekt auf entdeckter Bahn im literarischen Universum umlaufen.
Motiv: Der zeitgeschichtliche kleine Widerstand Schmidts in den Zeitläuften.
[Nun gibt es zu Schmidts Logarithmen eine 95%ige Signifikanz, also große Übereinstimmung, der Richtigkeit seiner Behauptungen, dass eine Entdeckung vorliegt.
Andererseits kann man ursächlich zweifeln, ob Schmidt mit Fahrrad allein oder mit Freundin nach der Katastrophe die Logarithmen neu erzeugen würde. Ob das sinnvoll wäre.
Naumman von CERN sagt beispielsweise von
Higgsteilchen: Die Signifikanz ist so groß, dass wir von einer Entdeckung sprechen können.]

"Die Signifikanz der Übereinstimmung meiner berechneten Werte mit denen Schmidts ist so groß, dass wir von einer schmidtschen logarithmischen Entdeckung sprechen können."
Das Aufspüren von Mathematikzitaten erschwert sich dadurch, dass man sich explizit ausdenken muss, was Schmidt implizit gemeint haben könnte, wie weit er seine Mathe mit Leben erfüllt hat, obwohl sich das mathematische erschliesst.
Jedenfalls ist Eisenplanetoid mit Steinhäuser, Planetoid mit Piazzi/Gauss gut erschlossen.
Von Zettels Traum sagt Schmidt, er sei eine Fingerübung zum Lilienthal gewesen.
Die Behauptung die Zettel dazu seine in Kaff eingearbeitet betrifft aber keine zu den Daten (oder Messwerten oder Zitaten aus) Gauss Biografie oder dem Briefwechsel mit Olbers. Der mit Schröter ist klein. Das Material für den Lilienthal in Kaff verwendet? Und kein mathematisch astronomisches Material.

Wenn Zitate = Daten sind, muss man mit Gauss die Idee umkehren.
Zahlen sind ungenau: 2 ist der ungefähre schlecht vermessene Mittelwert aus 1 und 3 (oder 4).
λ = 1 /n ( λ1 + λ2 + λ3 + .... + λn )
Σ (λ~- λ k)2 sei minimal
2 Σ (λ~- λ k) (-1) = 0 ...
also λ ~ = 1/n ( λ1 + λ2 + λ3 + .... + λn )
somit λ ~ =λ
(Oder die genaueste Linie zwischen Messpunkte legen
die ein wenig rechts und links liegen: https://www.youtube.com/watch?v=Ekbw28n6IX0 )
alles kulminiert in der größten Scheiße aller denkbar möglichen.


Thema Literatur
Als Rainer das Material für die Ahnverwandten schreiben.

Notizen zu Jm.s Schwänze.

Junge reiche Germanistin GItta
Phallgesetzte
Eine Regel Schmidts lautete, möglichst niemals "wie" oder
"ähnlich" zu verwenden, vgl. seine Rezension von Kreuders
'Agimos' (BA 3/3, S.495):

323:
»Es ist auch eine Ehre, jahraus=jahrein den worst=seller zu
liefern", Neokommunismus

Shakespeares Garten Zitat nur ein bißchen Mehr : Maszlos?
"der Zimmermann zur Zeit der einzige Dichter"
Schmidt erfand sich alle 5 Jahre neu. 

Die Schmidtgemeinde zieht los, sie stellt nach Mast 4 Mast 5 und 6 auf.Und die Hoererin ist froh ein Typoskript direkt von der AUtorIn zu haben.

22. November 2017

herbstabend



Diesen Abend erwägen wir den Gedanken aus diesem Blog alle Themen zu dessen Namensgeber zu löschen. Weltuntergangsgedanken hat Gauss in Briefen an Olbers geschildert. 
"Jegliche Théori kann, der Name, über den die hoererin nicht belehrt worden ist, muß nun völlig vergessen werden."

16. November 2017

Stürenberggeschichte-Eisenplanetoid-Panwissenschaft


Angefertigt Mittwoch 15 November 2017 Sonntag 05 November 2017 

Liebe L.,


der vermessene Schluß:

"der Beruf des Landvermessers diente ihm zur metaphorischen
Selbstbeschreibung:" ist mir nicht glaubwürdig.
http://www.grin.com/de/e-book/85590/arno-schmidts-kursbestimmung-in-den-50er-jahren

Schmidt hat nichts über die Arbeit des Landvermessers erklärt.

Herr J.m. hat "Planetoid" collocuiert, Nachforschungen haben
den Geodäten miterklärt.

Konkretes berichtet Gauss beim Vermessen: Ärger über Zerstörungswut an
Vermessungskreuzen, Neueinspannen von Fadennetzen, Beobachtungschneisen
in Wäldern schlagen (Holzfällen), Arbeiten zur Kalibrierung mittels
Theodolith ohne Hilfe von Polarsterndurchgängen schreiben, angestrengte
Augen am Heliotrop, Lichtmorsetelegrafie
, mangelhafter Datenaustausch wegen
Kleinstaaterei... ..

Usw. Material für den Lilienthal.

Zusammengefasst:
Die Berechnung von Planetoiden benötigt Ausgleichsrechnung.

Diese benötigt auch der Landvermesser, Geodät, und Schmidt war einer:
* Ausgleichsrechnung.

Der Astronom, und Schmidt ist keiner, benötigte:
* ebenso Ausgleichsrechnung
* Störungsrechnung
* ggf. Variationsrechnung (Bessel)
* Schmidt war eifriger Leser des Briefwechsels zwischen den Astronomen
Gauss und Olbers.

Dazu findet sich wenig, vielleicht weiß ein L.ner mehr. 

Das ergibt:                  

Schmidt ist bestimmt zu den Themen Logarithmus,
"Ausgleichsrechnung", meinetwegen auch Reihe.

Zu den astronomischen Themen wird er zunehmend unbestimmter.

Elementare mathematische Themen (cartesianische Geometrie u.a.)
unterwirft er eigenwilligen Begriffsdefinitionen, die nicht 
fehlerhaft sein müssen und die seine Weltsicht klar machen (sollen).


Wer Lust hat kann eine Herleitung nachlesen und im Apparat schmökern.

Es grüßt im Sinne von
"auf der anderen Seite wollen wir auch, daß die Gegenwart ihren Wert
behalte und daß sie nicht bloß als Mittel gelte und die Zukunft ihr
Zweck sei."

K. W.

===================================================

Eine indiziengestützte Herleitung

Herr J.m. collocuierte:

hl; und darinnen liefe 1 |kleiner Eisenplanetoid um, den er abwech| ZT2|4/1|0307:001
darinnen liefe 1 kleiner |Eisenplanetoid um, den er abwechselnd ›M| ZT2|4/1|0307:001

Eisenplanetoid ZT Seite 307 Bargfelder Ausgabe S. 305 Fischer

"JOHANN GOTTFRIED STEINHÄUSER (*?1768, +1825) Beruf , Professor der
Bergwerkskunde, an der Uni Halle, der, und das ist sein Verdienst, alle
Daten über Magnetismus mit, vor ihm noch nie dagewesener Sorgfalt
zusammenstellte anschließend allerdings die schnurrige Hypothese
verkündete, die Erde sey hohl: und drinnen liefe 1 kleiner
Eisenplanetoid um, den er abwechselnd 'Minos, Minerva oder Apollo'
nannte - ne Zeitlang brauchte er zur Darstellung der verwickelten
Bewegungen sogar zweie: 'Pluto & Proserpina' "

Genauer:
"Hier in Wittenberg schrieb er (STEINHÄUSER) seine „Theorie über den
Magnetismus der Erde“ nieder und bestimmte viele Jahre voraus, welche
Veränderungen die Magnetnadel haben würde. Interessant ist, was er in
Beziehung auf diesen Gegenstand im J. 1819 an einen seiner Freunde
schrieb: „Ich zweifle nun nicht mehr an dem Dasein eines Trabanten im
Innern der Erde, der mit seinem eisernen Scepter die Erdoberfläche
dirigirt. Zu Luther’s Zeiten war er uns am nächsten."
https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Steinhäuser,_Johann_Gottfried

Also der innere Eisenmond dirigiert den Magnetismus (wichtig für
Navigation) auf der Erdoberfläche. [Wie genau das jetzt war, weiß man
nicht, ob das Modell(!) eines innen umlaufenden Eisenmondes
funktioniert, auch nicht. Letztendlich könnte einfach der Schwerpunkt
(oder zwei) von irgendwas (Eisenkonzentrationen) an Stelle des Mondes
im Innern umlaufen.]

Nebenergebnis:
"spezifisches Gewicht demnach rund=5" (der Erde) : Gegenargument gegen
Höhlen in der Erde. ZT 2 Fischer 141 



http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Spezifisches+Gewicht 

[zweite Stelle wieder:]
Fischer ZT 2 305 rechts "(zu seiner Zeit schon seit über 50 Jahren
nicht mehr haltbar : man wußte, daß das spez.Gew. der Erde weit ü-ber 5
betrüge)"

Schmidt lehnt, aufgeklärt wie er ist, Theorien über Hohlwelten ab.

(Das, Vermessung des Magnetismus auf der Erdoberfläche, haben Gauss und
Humboldt später unternommen. Gauss hat damit als Erfinder des
Magnetometers seine Einheit bekommen, die erste Telegrafenverbindung
hergestellt und einen Magnetverein organisiert, seinen
Mondkrater bekommen.)

Kleines Bild der cülsten Wahrheit.
[Es gibt eine Theorie, nach der am Ende der Geschichte des Universums
als Element nur noch Eisen, und somit Eisenplaneten, vorkommen. Das ist
hier nicht gemeint. Dies wollte ich ursprünglich beim "Eisenplanetoid"
nachsehen.]

Weitere Stellen betreffen den Landvermesser und
Schmidts Schweigen [wie ich meine] zu dessen Befähigungen.

die knotigen Oberflächen |kleiner Planeten.¶ Die kleinen Planeten:|fLlR|S/1|0057:024
n kleiner Planeten.¶ Die |kleinen Planeten: Piazzi’s xxxentdeckung|fLlR|S/1|0057:025 [Hab ich fLlR???]

ie, 1801–07 entdecktn, 4 |›Planetoiden‹ nicht etwa Fragmente eines| ZT2|4/1|0143:027

ZT 2 S. 142 (<*))))>< er) : Gauss und der Planetoidengürtel

OLBERS rechnete
1. ob die 1801- 07 entdeckten "Planetoiden" nicht etwa Fragmente eines
geplatzen großen sein möchtn? (worüber sich übrigens GAUSS - ein
bedeutender Mann,ich kenn ihn wohl) - psychologisch=interessant, sehr
aufgeregt hat )
2. ob die Mondvulkane die Erde zu bombardieren vermöchten. (mit
außerirdischen Erzeugnissen (CHLADNY) Uranolithen, Bäthyle, Luftsteine,
Boliden, Asiderite uswusw.)

Wikipedia (WP) zu Ceres, speziell für Landvermesser
[Ichkennihnwohlgauss konkretisiert dazu:
"Dass Sie (Olbers) uns eine neue Theorie der astronomischen Geodäsie geben wollen, habe
ich mit dem grössten Vergnügen aus Ihren mir anvertrauten Mittheilungen gesehen.", oder
"Abweichung zwischen astronomisch und geodätisch bestimmten Polhöhen"]:

"Nachdem Piazzi den neuen Himmelskörper aufgrund einer Erkrankung bald
wieder aus den Augen verlor, gelang es Carl Friedrich Gauß mithilfe
seiner neuentwickelten Methode zur Bahnbestimmung dennoch eine gute
Vorhersage für dessen Position zu machen. Damit konnte von Zach (Franz
Xaver von, Himmelspolizey) Ceres am 7. Dezember 1801 wieder auffinden.
Gauß’ Berechnungen erwiesen sich nebenbei als ungemein fruchtbar für
fast alle Wissenschaftszweige, da er für sie zuerst die Methode der
kleinsten Quadrate (später von Bessel vereinfacht) zur
Ausgleichsrechnung angewandt hatte. Wie sich herausstellte, bewegt sich
Ceres tatsächlich genau in dem von der Titius-Bode-Reihe (empirische
und einfache Folge der Planetenabstände) vorhergesagten Abstand
zwischen Mars und Jupiter um die Sonne."

Die Fragestellung der Auffindung von Funktionen, die ein Problem minimal
lösen, wurde von den Erfindern der Differentialrechnung sofort erkannt und
Johann Bernoulli löste das Problem der Brachistochrone 1696. Die Entwicklung der
Variationsrechnung stammt von Euler und begann Mitte des 18. Jahrhunderts.


Aus WP:
"Die Ausgleichungsrechnung wurde um 1800 von Carl Friedrich Gauß für
ein Vermessungsnetz der Geodäsie und für die Bahnbestimmung von
Planetoiden entwickelt. Seither werden Ausgleichungen in allen Natur-
und Ingenieurwissenschaften durchgeführt, bisweilen auch in den
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die Ausgleichung nach dem
Gauß-Markow-Modell liefert das bestmögliche Ergebnis, wenn die
Residuen" (der Statistik) "zufällig sind und einer Normalverteilung
folgen. Unterschiedlich genaue Messwerte werden durch Gewichtung
(mehrfaches Zählen eines einzelnen Messwertes) abgeglichen."

Nochmal Seite Fischer ZT 2 305: Bemerkung davor zur Rechenmaschine???
"kurioses Zwischenspiel ... in jener, von Rechenmaschinen praktisch noch=freien Zeit ...:? -:
nu weil man da=mit jegliche Théori mattematisch (auch mechanisch
: nach statischen bzw. dynamischen Wahrscheinlichkeiten) durchrechnen
kann."

[Woher weiß er das? Was meint er in der Klammer? Und ob das, bei
jeglicher Théori, heute so geht, ist die Frage. Ich dachte mit
Ausgleichsrechnung <s>Variationsrechnung</s>haben die das längst
gemacht. Und Gauß Guiseppe Piazzis Planeten Ceres wiederentdeckt! ]

Ausgleichsrechnung nimmt ein grobes Bahnmodell und konzentriert sich
auf die Minimierung der Fehlerquadrate und schmiegt zwischen sie die
Kurve, die die Fehler am besten minimiert. (Verwendet man am Bahnmodell
einen Reihenansatz? Bestimmt.)
Von Grundsätzlichkeit ist das weit entfernt, es ist numerisch und
angewandt.

Und was will Schmidt damit sagen, will er als Moderniker seine
Lilienthaler in Schutz nehmen? Wie albern.

Zum Thema "jeglich" :
Aus WP aus Störungstheorie (klassische Physik)
"Zu beachten ist, dass bestimmte Lösungsanteile singulärer Natur im
Entwicklungsparameter sein können, und dass mehrdimensionale
Lösungsräume sich durch den Störparameter in verschiedene Lösungsäste
aufteilen können."
[Das widerspricht Schmidts Behauptung von Lösbarkeit jeglicher Theorie.]

Zum Thema des Inhalts der Klammer:
"Jeder Ausgleichung geht eine Modellbildung voraus. Hierbei wird im
Allgemeinen zwischen funktionalem "[=dynamisch]" Modell und
stochastischem "[=Wahrscheinlichkeits-]" Modell unterschieden.

Ein funktionales Modell beschreibt hierbei die mathematischen
Relationen zwischen den bekannten (konstanten), unbekannten und den
beobachteten Parametern. Die Beobachtungen stellen dabei stochastische
Größen (Zufallsvariable) dar, z. B. mit zufälligen Störungen
überlagerte Messungen.
Als einfaches Beispiel sei ein Dreieck genannt, in dem überzählige
Messungen zu geometrischen Widersprüchen führen (z. B. Winkelsumme
ungleich 180°). Das funktionale Modell dazu sind die Formeln der
Trigonometrie; die Störungen können z. B. kleine Zielabweichungen bei
jeder Winkelmessung sein." [=Statisch?]

[Bemerkung: Dieses einfache Beispiel spielt für den Landvermesser eine
Rolle. Ziel der Sache ist herauszubekommen, wo denn der mehrfach leicht
verschieden gemessene Punkt am genauesten liegt und auf der Karte
eingezeichnet werden soll.  Besonders, wenn man ihn nicht erreicht. Sonst
ist Deutschland nicht gut  vermessen und Schmidt kein Patriot. (Bessel hat,
psychologisch interessant, untersucht und herausgefunden, dass jeder
Forscher seine ihm eigentümliche Zeitmessung hat. Bessel bittet diese aus der
"Forschung" weitestgehend herauszuhalten.)]

Weiter mit einer Schmidtstelle:
"Was nützt im praktischen Einzelfall einer Störungsrechnung das
Gravitationsgesetz mit seinem >>Quadrat der Entfernung<<, wenn ich
diese >>Entfernung<< nicht kenne?"
(aus Das schönere Europa, Venusdurchgang 1769)
http://www.venus-transit.de/schmidt/as1.html

Störungsrechnung 1769? Der Ansatz Ausgleichsrechnung stammt von 1801.

Gauss lebte 1777 bis 1855. Was will man mit dem Gravitationsgesetz,
wenn man die Masse von Erde (Cavendish, 1798) und Sonne (dazu braucht
man die Gravitationskonstante, auch Cavendish 1798 und Keplers 3.
Gesetz) auch nicht kennt. Das wird nach Kepler gerechnet, nicht nach
Newton. Scheint sinnvoller.

Dieser Satz ist mehrfach hingeschludert. Er hat sich das Verständnis seiner
Leser und pantheistischen Kritiker mit Beziehungen zum Rundfunk redlich erschrieben!

Entwicklungsgeschichte Störungsrechnung
aus
WP Störungstheorie (klassische Physik)

"Auslöser für Forschungen im Bereich der Störungsrechnung war die
Entdeckung in den ersten 1820er Jahren, dass die Umlaufbahn des
Planeten Uranus von den vorherigen Berechnungen abweicht. Der
französische Mathematiker und Astronom Urbain Le Verrier begann 1844
mittels Störungsrechnung, einen Teil der Umlaufbahn eines gedachten
Planeten zu berechnen, um die Abweichungen der Umlaufbahn des Uranus zu
erklären. Daraufhin beobachtete der deutsche Astronom Johann Gottfried
Galle im Jahre 1846 nur noch eine Abweichung von einem Bogengrad zur
berechneten Umlaufbahn. Wenige Tage später konnte er daraufhin eine
Bewegung eines neu entdeckten Himmelskörpers feststellen, woraufhin
dieser Planet Neptun benannt wurde. Aufgrund von Bahnanomalien Uranus'
und Neptuns haben die US-amerikanischen Astronomen Percival Lowell und
William Henry Pickering Anfang des 20. Jahrhunderts mittels
Störungsrechnung die Umlaufbahn des Pluto berechnet, der erst
Jahrzehnte später am Lowell-Observatorium in Arizona entdeckt werden
konnte."

Ergebnis: Störungsrechnung gab es 1769 noch nicht, erst 1840. Olbers
veröffentlichte seine diesbezügliche Rechnung 1797.

Nochmal WP:
"Weniger Erfolge hatte die Störungstheorie der Himmelsmechanik auf dem
Gebiet der Atomtheorie."

Später bei Schmidt wieder eine Stelle mit Mensch als Inividuum mit
unindividueller Entwicklungsgeschichte und somit UBW.

"Mmm Du : Du must Dir, bei allem, klar darüber bleibm,daß wir zwar
mehr=oder=wenijer 'Individuen' sind, daß Wir aber
auch,phylogenetisch=biologisch, die gesamte Menschheits= (ja die
Pflanzen= und Tierheits=) Enwicklung mit Uns herumschleppen. Nich nur
physisch=biologisch, also an&=im Körper;sondern wahrscheinlich auch (nu
sagn Wa, der Einfachheit halber)-'geistich': im Über=Ich, wie auch im
ubw. werdn sich Öffnungen ins Generationsgedächtnis=hin findn... "
Seite 307, Fischer.

[Nur dass diese embryologische Entwicklung Stadien überspringt. Also
Erinnerungslücken hat. Jegliche Théori kann vergessen werden.]

Der Telegrafenmast hat seinen Schopenhauer gelesen und verstanden!
Es stimmt zur "Welt als menschenfeindliche Konstruktion", die jedes
Individuum ablehnen kann. Der Telegrafenmast lehnt sie ab. Würde
lieber im Wald stehen.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46162567.html

https://archive.org/stream/parergaundparal02schogoog#page/n29/mode/2up
usw. der Verdächtigungen mehr.

Die Liste bekommt Der Sonn entgegen nicht nachgerechnet. In der
Bargfelder Ausgabe ist ungefähr eine Lösung eingezeichnet. Der
Bargfelder Bote mit der Lösung ist mir nicht zugänglich. (Da die Erde
eine Kugel ist, kann man auch nach Norden fahren, besonders nachts.)
Es gibt hier einen schönen link.
http://www.jgiesen.de/pursuit/
Legt man sich nachts schlafen, dann bekommt die Lösungskurve dort einen
Knick von 90 Grad (, ist dort nicht differentierbar).

Das folgende Material für, wer will, und für mich.

Ganz unten eine Skizze zur neunten Stürenberggeschichte.

Nach der entscheidenden Spur zu vieler Demokratieversuche im Lobbyismus
fanden sich in Stuttgart, bei einer spezifische Dichte von 2.1,
ausgedehnte Höhlenwelten in denen mangels Tageslicht depressive
Individuen von Landvermessern vorbildlich zusammenleben. (Grzimek)

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Mathematisches WP Material: Ausgleichsrechnung:

"Das Ziel der Ausgleichung ist eine optimale Ableitung der unbekannten
Werte (Parameter, z. B. die Koordinaten der Messpunkte) und der Maße
für ihre Genauigkeit und Zuverlässigkeit im Sinne einer Zielfunktion.
Für letztere wählt man meistens die minimale Summe der
Abweichungsquadrate, doch können es für Sonderfälle beispielsweise auch
minimale Absolutwerte oder andere Zielfunktionen sein.

Enthalten die Messungen oder Daten allerdings auch systematische
Einflüsse oder grobe Fehler, dann ist das ausgeglichene Ergebnis
verfälscht und die Residuen weisen einen Trend hinsichtlich der
Störeinflüsse auf. In solchen Fällen sind weitere Analysen erforderlich
wie etwa eine Varianzanalyse oder die Wahl eines robusten
Schätzverfahrens."

Varianz und Variation (im weitesten Sinn Bessel)
"Die Varianz ist ein Maß für die Streuung einer »Variablen« X (engl.:
variance). Sie basiert auf der Summe der quadrierten Abweichungen jedes
Variablenwertes vom »arithmetischen Mittel« über alle
»Untersuchungseinheiten«. Damit man diese Abweichungen berechnen kann,
muß es sich um eine metrische Variable handeln (vgl. »Meßniveau«). Die
Summe der quadrierten Abweichungen bezeichnet man auch als Variation.
Sie wird um so größer, je mehr Untersuchungseinheiten betrachtet
werden.

Ähnlich wie das arithmetische Mittel wird auch die Varianz von extremen
Datenwerten negativ beeinflußt. Da diese mit dem Quadrat ihrer
Abweichung vom arithmetischen Mittel in die Berechnung eingehen, kann
die Varianz durch einzelne, vom arithmetischen Mittel weit abweichende
Werte sehr groß werden.

Notation (von Bessel): s² in der Stichprobe, σ² (griech.: sigma) in
der Grundgesamtheit."

 
WP Zwergplanet:
Ceres
Mit einem kugelförmigen und planetenartigen Aufbau und einem
Äquatordurchmesser von 963 km ist Ceres der einzige Zwergplanet im
Asteroidengürtel, weil sie eine ausreichende Masse für ein
hydrostatisches Gleichgewicht besitzt. Im Gegensatz dazu sind die
zahlreichen anderen Asteroiden nur unregelmäßig geformte Felsbrocken.
Ceres wurde nach der Entdeckung durch Giuseppe Piazzi im Jahre 1801
zunächst als Planet klassifiziert. Bis zur Entdeckung von Neptun im
Jahre 1846 wurde Pallas, Juno, Vesta und Astraea entdeckt, die damals
als vollwertige Planeten zählten. Damit gab es im Jahre 1846 insgesamt
13 Planeten. Weil ab 1847 laufend neue Objekte zwischen Mars und
Jupiter entdeckt wurden, führten Astronomen 1851 die neue Kategorie der
Asteroiden (Planetoiden) ein. Ceres, Pallas, Juno, Vesta und Astrea
wurden nun als Asteroiden geführt, die Zahl der großen Planeten belief
sich danach wieder auf acht.


Pluto
Er wurde 1930 von Clyde Tombaugh am Lowell-Observatorium in Flagstaff
(Arizona) entdeckt und galt 76 Jahre lang als neunter Planet des
Sonnensystems. Er hat einen Äquatordurchmesser von 2374 km und verfügt
über fünf Monde, wovon der größte, Charon, den halben Plutodurchmesser
hat.
Am 24. August 2006 wurde ihm von der IAU jedoch der Status eines
vollwertigen Planeten aberkannt, weil er nicht wie die anderen großen
Planeten das dominierende Objekt in seiner Umlaufbahn ist. Auch ist
seine Bahn um die Sonne stark geneigt und zeigt eine große
Exzentrizität. Zudem wurde mit Eris ein Objekt entdeckt, das zunächst
größer als Pluto zu sein schien, weswegen beide in die neue Kategorie
der Zwergplaneten eingestuft wurden.

Eris Das am 29. Juli 2005 bekannt gemachte Objekt Eris ist mit einem
Äquatordurchmesser von 2326 km minimal kleiner und etwas schwerer als
Pluto. Weil beide Objekte ähnliche Eigenschaften aufweisen, wäre eine
Zuweisung in unterschiedliche Kategorien nicht sinnvoll gewesen,
weshalb sie beide in die neue Kategorie der Zwergplaneten eingeordnet
wurden.

Das schönere Europa:

"...abends gegen 14 Uhr Ortszeit"?? (da ist 14 und 19 verwechselt worden.
OCR? Oder auch gedruckt?)
http://www.venus-transit.de/schmidt/as4.html

A.: (mit Nachdruck): Siebzehnhundertneunundsechzig!

B.: (desgleichen): Am dritten Juni!

http://www.venus-transit.de/schmidt/as6.html
Gerade noch rechtzeitig hat Schmidt Euler nach St. Petersburg zurückgeholt.
Der dann das zweitbeste Ergebnis des Erd-Sonnenabstands lieferte, aber
nur weil der mit der besten Rechnung geschummelt hatte.


Arno Schmidts Leidenschaften wa-
ren Astronomie, Landkarten und Loga-
rithmentafeln – und alles, was damit zu-
sammenhing. Seine Hingabe zu diesen
Themen stammt vielleicht auch aus sei-
ner Dienstzeit bei der Artillerie, wo man
Feuerstellungen und Ziele auf Landkarten
einmessen musste, um dann mit so ge-
nannten Schießtafeln die Geschütze nach
Azimut und Elevation auszurichten.

Aus dem in "Recht und billig" verlinkten Artikel Sterne und Weltraum Feb. 2016.
http://www.drfinkenzeller.de/arnoschmidt1.pdf
 

==========================================

https://de.wikipedia.org/wiki/Heliotrop_(Messgerät)


Daraus kann man folgende Stürenberggeschichte Nr. 9
machen:

Stürenberg, erzählen Sie uns wie Sie und Gauss das Heliotrop erfanden
und die Welt erklärten.
Stürenberg:
Wir kannten die Welt. Bei der Konstruktion
erinnerte sich Gauß an eine Beobachtung, die er
im Jahre 1818 bei einem Aufenthalt in Lüneburg gemacht hatte. In einem
Brief an Olbers berichtet er im selben Jahr, er habe „in der Entfernung
von 6 Meilen [44,5 km] das zufällig von einem Sonnenstrahl getroffene
Fenster des obersten Kabinets im Michaelisthurm in Hamburg mit geschul-
tem Landvermesserauge als einen überaus glänzenden Lichtpunkt“
gesehen. Woher er das wusste, was in 44 Kilometeren Entfernung steht?
Selblaufend hat er das vorher schon vermessen und ist die Strecke
von, über, so ungefähr, Hannover abgeschritten, oder, er hat Dettmer
geschickt. Zwei Jahre später entwickelte Gauß ein Gerät, mit dem er das
Sonnenlicht mit Hilfe von Spiegeln in eine bestimmte Richtung lenken
konnte.

Vom Zielpunkt aus erscheint uns das reflektierte Licht wie ein Stern,
der sich mittels Theodolit sehr gut anvisieren lässt. Bei einem
Versuch, den Gauß und sein Assistent Hartmann-Diskau Mitte 1821
durchführten, schrie der mitgeführte Arbeiter "Feuer" beim ersten ihm
unbekannten Aufblitzen des Heliotropenlichts. Gauß schrieb dazu am 1.
Juli 1821 folgendes an seinen Freund Heinrich Wilhelm Olbers: „Gestern
fünfter Versuch, am Platz des künftig zu errichtenden südlichen
Meridianzeichens, (...) Distanz 11890 Meter. Hr. Lieutenant Hartmann
betitelt das Licht wieder als herrlich. (...) Im Theodolithenfernrohr
schien der Faden an der Stelle dieses scharfen Lichtpunkts völlig
zerschnitten.“ Nun zerschnitten? Wir nahmen gewachste Wollfäden fürs
Fadenkreuz, denn bei Ausfall derselben konnte uns Frau Dr. Waring diese
in unserer abendlichen Rechenrunde wieder zusammenhäkeln, und die
spannten wir wieder ein, der Spaß ist größer als mit Eisendrahtfäden,
besonders wenn gar kein Faden zerschnitten ist. Man klemmt sie in die
Nuten, "Einrisse", ein, an derselben Stelle also, aber die Intervalle
sind nicht mehr an derselben Stelle, ich habe eine Arbeit über die
Einstellungsmethode mittels Theodolith verfasst, wir verpassten
vorher viel, und haben bei gutem Wetter das Gerät eingestellt, indem wir den
Meridiandurchgang des Polarsterns beobachteten. Als wir fertig waren,
warteten wir monatelang das schlechtes Wetter ab, und wenn wir
danach bei guter Sicht zur Messung schreiten, war der Faden wieder gerissen.
Mein Verhältnis zu Gauss hat sich damals endgültig verschlechtert, nach der
Einführung des Heliotrops mussten wir Kantenlängen von Dreiecken von
13 einhalb Meilen [100 km] ablaufen. Sehen sie sich diese Hühneraugen an! Heute noch!
: Stürenberg packte seine nackten Füße auf den Tisch : Ich glaube Gauss hat das gemerkt,
und nur deshalb meinen Anteil an der Erfindung in seinen Veröffentlichungen
verschwiegen. Ich könnt ihn auf den Mond schießen.

Frau Dr. Waring: Emmeline, magst Du nicht diesen Dr. GAUSS heiraten?
Emmeline: Diese Schlafmütze? Niemals!
Frau Dr. Waring: Das war keine Frage!
Alle Männer:
Wir werden seinen Wünschen Erfolg verschaffen, wir kennen unseren Gauss!

Schöner Briefwechsel Olbers - Gauss aus dem Schmidt ihn
wenigstens unmathematisch "gut" kannte, hier:
https://archive.org/stream/p2wilhelmolberss02olbeuoft/p2wilhelmolberss02olbeuoft_djvu.txt

30. Oktober 2017

Miljenko Jergović!


Lest mehr Miljenko Jergović! 

Er war wie Ivanka zwischen Galaxien, Zeitaltern und Stiefmütterchen .... und einem Frühling  .... gestorben.

"... Zu beiden Seiten der Straße flogen Telegrafenmasten, Mais- und Hopfenfelder und alte Umspannhäuschen vorbei, die lange vor dem Krieg mit der Werbung für die Elektronska Industrija Niš bemalt worden war(en), die Buchstaben der subversiv-feindlichen Aufschrift konnte man noch ahnen. Professor Adam bremste vor jedem Häuschen auf neunzig ab, und las, buchstabierte und fragte sich, ob außer ihm niemand  die Reklame für eine Firma bemerkte, die es nicht mehr gab und deren Fernseher längst schon durchgebrannt waren; neben der Straße standen hohe Schornsteine vor grauen Fabrikhallen mit zerbrochenen Fensterscheiben, endlose Wiesen mit nicht gemähtem Gras, verrottende Stoppelfelder, die in der spätsommerlichen Sonne kurz vor der Selbstentzündung standen, Hochspannungsleitungsmasten mit roten Warnblitzen, die an SS-Offiziere in BBC-Dokumentationen erinnerten, dann wieder Telegrafenmasten, ..."

Die SS lädt die BBC ein? Schreibt die SS der BBC in Ihren Dokumentationen, die nazifreundliche Ausrichtung vor? Die Leserin ist nicht irre, es sollen die Dokumentationen lange danach sein, was erhellte daraus. Es erhellt, dass BBC und SS austauschbar sind! 

Der deutsche Patient, liegt sprachlos und tragisch verunglückt in einem zerstörten jugoslawischen Haus, die Jugoslawen sind mit sich beschäftigt, er wird von mehreren Personen, einer Niederländerin und einem ostdeutschen Gangster, gepflegt und er hat ein Buch bei sich die Disquisitiones arithmeticae und ein Buch von Jacobi und eines von Boltzmann, woraus er sich vorlesen lässt, er wird mit 1 eine wochealtem Schweinefleischgericht ernährt, das flüssig ist, weil es aus vergorenem Menschenfleisch aus den Massengräbern stammt, er stirbt an gefälschten nichtopiathaltigen Schmerzmitteln bevor seine Informationen eingebend für kroatische Agenten in österreichischen Diensten, waren, das Chaos um ihn löst sich nicht,
das klingt wie der englische Patient, der deutschtreuer Ungar war, die Engländer waren damit beschäftigt andere für sich einzuspannen. Der Deutsche war ein Amerikaner, Gibbs.

Wir dokumentieren Befindlichkeiten und schauen dem Krankenpfleger über die Schulter, vor uns liegt ein Patient, der Hilfe benötigt, das bekommt er sozialprinzipiell, obwohl es ihm nicht zusteht, denn er säuft.
Kompetent flösst ihm der Pfleger ein, zwei Gläschen Schnaps ein.
Warum machen Sie das?, informiert sich das BBC Team.
Ein Delir ist lebensbedrohlich und wenn er hineingerutscht ist, bekommt man ihn nicht mehr heraus. Man muss den Entzug kontrolliert durchführen, wenn man die Ausgangslage kennt und nach und nach durchführen. Solang muss man einen individuell unterschiedlichen Alkoholspiegel halten. Später kann man auf Ersatzstoffe, wie Distraneurin, oder Catapressan übergehen. Habe ich Handelsnamen gesagt, das tut mir leid, die Wirkstoffe sind mir nicht parat. Doch Clonidin.
Aha.
Anderthalb Wochen später kommt der Patient, nachdem er glücklich mehrere Mordversuche einer frustrierten 50 Jährigen barmherzig mitleidigen Krankenschwester überlebt hat, auf die periphere Station.
Er hat von der Therapie, oder vorher durch seine Lebensweise Schaden, Fettleber, oder Zirrhose genommen, die ihm nun Schmerzen macht.
"Sie haben ungesund gelebt, Herr Bergovic." sagt der milde Doktor zu ihm.
"Jawohl Herr Doktor.", sagt der Patient.
"Anderthalb Flaschen Slibovitz am Tag, das sind anderthalb Kisten Bier, das ist viel."
"Ich habs mir nicht ausgesucht"
"Wem weisen Sie die Schuld zu? Sie sind schuld."
"Im Winter obdachlos im kontinentalen Europa braucht man eine halbe Flasche, mit mehr ist es angenehmer."
"Das ist ungesund."
"Und man überlebt."
"Gut, gut das ist Schnee von gestern, da sind sie durch."
"Da bin ich durch."
"Sie haben noch Schmerzen?"
"Ja."
"Nehmen sie Morphin, Hydromorphon, Fentanyl."

Einige Tage später beschwert sich der Krankengymnast, dass der Patient träge ist.
"Oh, wir wollten es reduzieren, haben wir das vergessen.?"

"Der Assistenzart:" Wir gehen nach Richtlinie vor und ersetzen das durch Neuroleptika und antikonvulsive, oder ähnliches nicht opiathaltiges. Gabapentin Vioxx."

"Was heißt das," fragt der Patient.
"Entschuldigung, wir ersetzen das durch Medikamente, die kein Morphin oder Opium oder Heroin, wie es hiess, enthalten, und wie Medikamente gegen epileptische Krampfanfälle oder psychiatrische Krankheiten wirken, in einer angepassten Dosierung."
"Also niedriger, weil ich keine Krampfanfälle und psychiatrische Störung habe."
"Niedriger, und ein paar neue Medikamente, die auf den Beipackzetteln keine Nebenwirkungen haben."

Anderthalb Tage später hat der Patient einen Herzinfarkt.
 "Sind Sie Pharmavertreter?"
"Wieso?" fragt der Arzt entrüstet.
"Sie hätten dann Studien in der Schublade, die schädliche Nebenwirkungen belegen."
"Ach so meinen Sie das, Nein wir sind ganz ganz vorsichtig."
"Wenns hilft"
"Das versichert mir die Pharmabranche."

"Sicher. Alles wird kontrolliert und beaufsichtigt."
Die BBC Dokumentation hatte eine Fachiodiotexperten ausgegraben und interviewt. Die geneigte Blogleserin weiß, dass das Blödsinn ist, bei neuen Medikamenten steht nichts auf dem Beipackzettel, weil die Nebenwirkung nach kurzer Zulassungszeit noch nicht mit dem Medikament in Verbindung gebracht wurde. Vorhanden sind sie immer.
Der Zettel ist eine Absicherung gegen Klagen gegen die Hersteller, keine Patientenaufklärung. Und es ist nicht so, dass der Patient geopfert werden sollte, wie manche meinen, die im AOKpatienten eine Unterkaste sehen, das wird nicht verachtet, ist aber nicht Ziel der Sache, denn die Globalisierung der Pharmabranche nach Indien, geschieht seit den 1970ern und läuft gerade endgültig aus dem Ruder. Sie, Lobbyisten und Politiker, wüssten nicht, was sie dagegen tun könnten. Schicksalsgemeinschaft. Vorsehung.

Einige Monate später zeigt der Patient ernsthafte Symptome, als es schlimmer wurde, ergeben diagnostische Massnahmen, Leber- und Nierenversagen, und eine allergische Hautreaktion über die ganze Haut.
Wenig später ist der Patient tot.
Der Arzt meint: "Er hatte die Wahl."


Die Wahl: Saufen erlaubt und ungesund, Morphin ungesund und nicht erlaubt, Medikamente erlaubt, gebotene Pflicht, und ungesund. 

Das BBC Team hat eine Statistik zur Veranschaulichung ausgebgraben.
Es sterben alle, was geht mich das an. Stirbt der Immobilienbesitzer, wird spekuliert, meine Miete wird erhöht, ich sitze wiederholt auf der Straße und habe keine ..... Bibliothek. Das ist nicht schlimm, die Bücher gehören mir nicht, erwirb, um es zu besitzen, was Du erbst. Ich habe hier in einer meiner Großstädte nichts gelernt, keinen Jatźz, aus einem Media Pro markt mir meine Denon/Savoy Jazzplatten CD Sammlung erworben. 

Das BBC Team geht dem Thema der gesunden Lebensführung nach, mit zwei Kleinbussen in Fahrt umringt es:

Asch, der Anarchist radelt, geht durch den Nieselregen, kauft sich, eine interessante Matheaufgabe oder Idee für eine Börsenwette: mit vier leeren Bierflaschen auf eine volle zu wetten, alkoholfrei, kann man das perpetuieren, so dass man immer vier leere Flaschen und eine volle hat? als Vorbereitung auf die Rente und das Flaschensammeln.
Havelberg, Rheinsberg, Rathenow, Neuruppin. 


Die BBC sucht die Provinzstimmung und Schmidt im Bunkergarten auf, dokumentiert die nachhaltige Anbauweise und das agrarische Volkswesen von Aschs Operationsgebiet Brandenburg, Meck-Pomm, will nich so ask ick wohl will, Sachsen. Ach Sachsen, deutsche Hochsprache, Hochliteratur, Papier für Bücher, Holzfällen.

Hummeln fliegen im Gegensatz zu Fliegen, lieber bunte und duftende Blumen an. Nach neun Generationen von Hummeln angeflogener Blumen, sind diese bunter und duften mehr. Wir werden Nistplätze aufstellen im Garten. Malaria haben wir,  der Oderbruch wurde, RBB Dokumentation, trockengelegt? Mücken bis Lenin-, ah St. Petersburg. Chinin bis zum Leberversagen. Schweppes Bitter Lemon, Lieferant der Queen.
Angesichts des Insektensterbens, werden die Blumen vermehrt von Fliegen bestäubt und weniger bunt und duftend.(Investition in Soldiers Flies als Proteinlieferant für die Schweinezucht in Schwaben: Ist ein Geheimtipp. Arteneinseitig.)
Die Biomasse der Insekten ist seit 1989 um 75% zurückgegangen. Woran das liegt kann man im Augenblick mangels Studien nur vermuten.
Ein Jahrzehnt vorher wurde die Ausrottung der Malaria mittels DDT gepredigt und steuerlich gefördert, Agrarsubventionen über alles. Kritiker merkten als Konsequenz an, dass auf das Sterben der Insekten die Vögel folgten und es einen "Stummen Frühling " gebe. Das wissen die Grünen. Agrasubventionen für Biodieselmonokulturen im Osten der Großinvestoren. Diesel, da war etwas?

Grüne sind daraufhin antiradikal gemässigt. Weil sie mit ihren radikalen Lösungen in Diktaturverdacht gerieten. Veggie Day etc. 


Der BBC Redakteur tippt in den Computer, Asch radelt von Passau nach Venedig, legt sich nackt in den kalten Gebirgsbach und lässt sich meiner Lust und Sehnen von ihm streicheln. Soweit zur Pflicht der schriftstellerischen Objektivität, sagt sich das begleitende Dokumentationsteam, und versucht krampfhaft dem ganzen einen Plot abzugewinnen. 
Der verzweifelte Redakteur abends im Campingbus, während die anderen mit Bier am Lagerfeuer Feierabend machen. Er weiß nicht mehr, was er noch nehmen soll an Ideen oder Drogen: über Fentanyl ist er aufgeklärt. The most beautiful girl in Purple Rain, purple rain in the world, er fährt entsetzt aus dem Traum auf.

Verkaufe ich mich, sagt sich Asch in einer Randnotiz, die das BBC trotz Tagebuchschloß aufgebrochen hat und voyeuristisch verwertet, wie in Hollywood, wo das als Übergrifflichkeit durch die Mädchen thematisiert wurde, Chandler hat sich dort prostituiert, so kann ich, wenn meine gesundheitswesender Arbeitgeber, diese Wolllust bei mir voraussetzt, in die Pornobranche wechseln. Das könnte entspannt, wenn der Bumsdreh fertig ist, der golden facial shot Vergangenheit, bei einem Nacktspaziergang am tropischen Strand, stolz aufrecht mit erhobenen Haupt, die lockere Möglichkeit zum schön und wahr und treu sein.

Asch radelt die Havel entlang, nördlich von Berlin, als Ötzis in den Eistälern des schwedischen Gletschers wandeln, und dieser diese Geröllhalde vor sich herschob vor hunderten von tausend Jahren, es bildeten sich diese havelländische kleinen hügelumgeschlossenen autarken Seen, wie Fitzceraldopatrick in Kiniskis Brasil, als sie das Schiff über den Berg transportierten oder schleppten, Asch radelt ab vom Weg, schiebt über einen beachtlichen Hügelzug, kommt ins Schwitzen, schiebt zwei Stunden, verirrt sich im Dickicht, der Weg wird schmaler, er gabelt sich im spitzen Winkel, wohin? fragt er sich, rechts oder links, er vergleicht es mit der Karte, entscheidet sich die Winkelminunten mit der Karte vergleichend und abschätzend für links, schiebt ins drängendere Dickicht, bis der Rehpfad fast verschwindet, völlig verschwindet, zett zerrt sich nicht mehr durchs fingernde, sondern hakende zerrende Gestrüpp und bleibt an einer kleinen Kippe, einem Abhangssturz stehen. Der Himmel tut sich auf vor und unter ihm und über ihm her auf, er gibt einen Ausblick auf den abgeschlossenen Amazonas: einen See, den man in einer anderthalb Stunden umrunden kann, unten ein Raddampfer  1899/1900 am Ufer gegenüber, und Asch ist verloren, verschollen, er wird hier unbekannt sterben. Er ist kraftlos und verzweifelt, nach einer langen hoffnungslosen Pause macht er sich hoffnungsloser auf den Rückweg, Maxime nie denselben Weg zurückgehen, doch er stand auf der breiten Landzunge. Wie das Boot in den abgeschlossenen See kam, mag ungeklärt bleiben. In Einzelteilen, bei Kinskis Fitzcarraldo ziehen sie es ganz, auf den riesigen afrikanische See, Tanganika, transportieren sie das deutsche oder englische Pendant in Einzelteilen, GiIles Foden, Die wahre Geschichte der African Queen. Dort ebenso verloren. Eine Generation später erinnert nichts mehr an Aschs Lettow Vorbeck, der hiess anders, der erfolglose General,des Kriegsschiffes "Graf von Goetzen" und er scheitert grandios oder unfähig gegen den skurrilsten Offizier des britischen Empire mit zwei viel kleineren Schiffen, der tätowierte Commander Spicer-Simson. Adel, der die Primitiven erhöht hat. Sie wollten nicht erhöht werden, lieber ihre Hände behalten. Capus soll darüber geschrieben haben in Eine Frage der Zeit. http://www.bagamoyo.com/576+M53c587ed7c8.html
Die ganze letzte Seite Tagebuch steht vollgeschrieben: Die kriegsgeilen Medien, die kriegsggeilen Medien, die Kriegsgeilen Medien, Guten Abend, es ist acht Uhr und hier ist, was wir wollen, dass Sie denken. Die kriegsgeilen Medien, die kriegsgeilen Medien. Für das gesamte Team schlägt einer entsetzt das Tagebuch zu und wirft es ins Lagerfeuer.
 
Die Dokumentarfilmer der BBC fluchen zerkratzt und zerschunden über jede einzelne dieser richterschen Idyllen, und ihnen gehört Bear Grylls an, und über diesen schauspielernden Asch. 

Tage später entdeckt er zur Entspannung einen eingeschlossenes See, dunkel und tief. Asch zieht sich nackt aus und badet sich darin, am Ufer erscheint seine stolze Schöne vom karibischen Strand, und lächelt pornografisch gekünstelt, das ihr zu einem echten Lächeln entgleitet. Keiner siehts keinen störts, keiner ist da, die Akkus waren alle  leer, keine geträumte paradiesische unschuldig Geliebte. Das Baden wird am nächsten See wiederholt. Erfrischt. 

Haut ist wasserdicht, temperaturregulierend, atmungsaktiv und flüssigkeitsaktiv, im Gegensatz zu klebenden Baumwollhemden. Bear Grylls war mit der BBC auf dem Mount Everest und die Outdoorausrüster hatten aufgeboten an Goretex und Survialequipment, was zu bieten war, und er hat es bezwungen. Asch musste vom Team mehrmals wiederbelebt werden, da er unter der einzelnen märkischen Wolke stand, die sich gerade ausregnet, er sich in Gummi einpummlte, schwitzt, auspummelte, Platten reparierte, einregnete, die Schuhe nassliefen, der Rücken auf dem Fahrrad wegen hinten zu kurzer Jacke nass wurde, Speiche auswechselte, die Sachen am nächsten Tag nicht trocken wurden, Schuhe überm Feuer verbrannten, der Wind an ihm riss, Fleece zu dünn und komplett luftdurchlässig war, im Sturm sich unter dem Supermaterial plattdrückte und nicht wärmte. Er abends nass in den eingetüteten Schlafsack schlüpfte. War das Regen oder Tränen der Verzweiflung auf Aschs Wange? Das BBC Team wählte aus ehrlicher Anteilnahme eine herzrührende Einstellung, ein Spotlicht auf dem nächtlichen Gesicht, und Nahaufnahme vom zerflossenen Asch. Beinah schafften sie es auf die Titelseite von National Geographic. 

Ausflugstipp: Die Seen sind unzugänglich, das geht heute noch. 

Asch kämpft sich anderthalb zwei Stunden in die ostdeutsche "Zivilisation" mit Inter-Touristkarte zurück, steht erneut an einer Gabelung laut Karte, die zweifach einen Bahndamm unterführen soll, er blickt auf, und sieht nur eine Unterführung, was ist das, Irreführung des westlichen Invasoren? Ja! ermüdet legt er sein Haupt in einem Zimmer des ostdeutschen überschuldeten Eigenheimbaus, oder Hotelausbaus für siebzig Mark auf das Kissen, ärgert sich und schläft ein. Bescheidener alle, Asch und die ostdeutsche Gier bei der westdeutschen Bank verschuldet zu sein. Er war verdurstet hatte sich mit einem Gurkensalat, es war Feiertag, die sozialistische Gastronomie sperrte sich, das Leben gerettet, ohne Salz. Er stand nach zwölfstündiger mittelgebirgiger Radelfahrt erfroren, verdurstet auf der Kuppe mit Aussicht aufs schöne Bautzen, innerlich kannte er es nicht, und versuchte mit einem Esbitkocher Pfefferminztee zu erwärmen, der Sturm blies ihm das jämmerliche Flämmchen davon, das Asbit verbrannt, der Tee blieb kalt, das nächste mal, die nächste Reise ein Gaskocher, und er sollte nur drei Tassen wärmen und die Taschen belasten. Er glitt und flog mit dem Rad in das Tal vor Bautzen und schwitzte und keuchte, strampelt im ersten Gang seiner siebenundzwanzig und stehradelte sich in das Zentrum eine Stunde hinauf, die zwölf Stunden Fahrt waren zu vierzehn geraten, er dachte er wäre am Ende gewesen. Er springt euphorisch wie ein Gummiball vor dem Bautzener Picque den man besteigen kann, bei Zeiten, auf und ab, ernsthaft endorprhingeschwängert. 




Beim Abklingen dachte er sich, schön und gut, aber die Scheiße vorher war größer als der Rausch hinterher. Den grossen Moment hält das Team in bewegenden Rundumbildern fest, Aussicht aufs Lausitzer Mittelgebirge, grobgepflasteter Platz, bautzener Kirche, dicken Stadtmauern, bauchigen Rundtürmen, Renaissancesilhouette.
Die Welt ein Fahrrad und Marathonlauf. 

Der Spree folgend: Nachdem ihn Jergovics Wolga Wolgas schaukelnd und in den Straßengraben stoßend, wankend, schlingernd und menschverachtend mit ihrem Gefolge an Tross und Lastern in den Tod stießen und gefahren hatten und rauschend überholten, kam er an ein Tor, das sich als kafkaesk erwies, davor ein Soldat, russisch, entspannt, sich beginnend zu wundern über das außerirdische Wanderslustobjekt. Laut Karte musste Asch nur durch dieses Örtchen fahren, um seinen Zielpunkt mit heimeliger Unterkunft zu erreichen, Deutsches Haus. obwohl er sich antibürgerlich vegetarisch ernährte, das war schwierig. Unverständnis auf beiden Seiten, auf der einen wegen des Services, auf der andern wegen der Eigenbrötlerei. Er hat es später aufgegeben, überlebt. Der anämische Hilbert wurde mit künstlichem Vitamin B 12, intramuskulär injiziert, gerettet. Andere Nahrungsmittelzusätze stammen von den Nazis, um billiges Zeug in der Mangelwirtschaft anzupreisen, Margarine, Süssstoff, von dem einer der zwei Stoffe den bitteren Geschmack des anderen übertönt.
 
Er steigt fünf Meter entfernt ab, der Kerl ist bewaffnet, vorsichtig sich nähern, kramt erstmal seine Karte, den Restweg hatte er auswendig gekannt, heraus, um sie dem Menschen zu zeigen. Der Mensch steht vor einer russischen Kaserne dörflichen Ausmasses: Wünsdorf. Naiv wie Asch ist, tritt er mit der Karte, Militärgelände wird geheimgehalten und nicht eingezeichnet, kleiner geht es nicht, auf den Posten zu, ist der gedeckt?, gibt es da einen Zweiten der ihm Feuerschutz gewährte, gäbe? Vermutlich.
Asch tritt hinzu, hält im Sinne eines Kommunikationsversuches die Karte hoch und fängt an zu deuten, der untermenschliche Klassenfeind und was noch, der Asch die Mädchen wegschnappt, die die Russen in der Kaserne beglückend besuchen, hatten die Sex, gruppierend. oder haben die nur gefeiert?, tritt auf ihn hinzu und der wendete sich interessiert und nicht mehr verteidigungsbereit der Karte zu. Asch hätte ihm, hätte er mangels Körperkräften nicht, hätte ihm die geladene Waffe entwinden können und die Kaserne angreifen, einmarschieren, anschliessen. Hätte Asch als Deutscher gemacht. Asch deutet auf seinen Weg : "Ich möchte durch das Dorf" Ein ratloser Blick, Mann, der ist länger hier stationiert, kann noch kein schillersches Deutsch, schreibt er wie Gogol? Er fährt mit dem Finger die Hauptstraße durch das Dorf  nach, und zeigt auf sein Fahrrad. Er blickt ihn an, er fährt auf der Karte noch einmal die Straße ab, deutet hinter den Posten in das Dorf und vermittle eindeutig, dass er da durchradeln müsse, um an sein Ziel zu kommen, soweit so klar, keine Reaktion. Er insistiert, besteht drauf, der Posten lächelt freundlich, grinst, verständnisvoll. Reagiert nicht. Asch verlegt sich aufs mimische gestikulierende Betteln.
Schütze Arsch auf russisch erweicht sich, er stellt sich breiter vor Asch hin, wie wenn er Posten einnimmt, blickt nach rechts und links auf seine Schultern, auf denen nichts ist, als leere Schulterklappen ohne nennenswertes Abzeichen, er wendet den Blick nach, anbetend?, oben, blickt geradeaus sieht mich an und fährt sich mit der Handkante quer über die Gurgel. International. Er hätte ihn umarmen mögen. Kurz er verneint die Durchfahrt grinsend. Getroffen bestürzt und heute weinend, weil in innerer Erfahrungsübereinstimmung mit dem Schützen Arsch (Ař) die Realitäten erkennend, Asch (Aš) resignierend, schwenkt er die Kapitualationsfahne seiner abwinkenden weißen Handfläche und dreht ab, und wendet sich dem Fahrrad hinter ihm zum Aufbruch zu, "hinter mir", spürt Asch, "bohrt sich ein Grinsen in meine Flanke".
Das beschert abends einen Umweg von 40 Kilometern um das infrastrukturell schlecht bestellte Wünsdorf, eine Fahrt im Dunklen mit Verirrungstendenz, das Kartenstudium unmöglich, mit beginnendem, tod- und verzweiflung bringendem Niederschlag, der in am nächsten Tag nassen Klammotten Tod durch Erfrieren ankündigt, es trocknet in der märkische Sandbüchse ausschließlich der Sand, er erreicht nach wiederholten Ortsdurchdringungen hin und her seine gediegen bürgerliche Einkehr. Freuen wir uns mit ihm. Er konnte Geheimdokumente und Mikrofilme retten. Hatte er sowas als carréescher Bond? 

Asch liegt ermordet im Straßengraben, seine Raubmörder fliehen gemächlich gemütlich, entfernen sich laut, schwenken seinen gestohlenen Kompass. Asch träumt was er alles verloren hatte, Pässe, sechshundert Mark, Kaffemühlen und -Maschinen, Fahrrad, Westen, usbekische Mützen, Kisten voller physikalischer Dokumente, Quitschegänse deren Ton er sich erinnert, Hakennasen.
Erschreckt fährt Asch aus dem Schlaf auf, nach Besinnung, überlegt er,  was er alles verlieren wird, will er, Lifestyleverweigerer, nicht in seiner ausbruchsicheren Zitadellenwohnung, Ausgänge von innen nach aussen breiter werdend, schulterstoßend, gesäubert sterben.

 
Als Jäger und Fischer am Luch gehen. karl hagemeisterlich. Jergovitschich.
Ein fader mit Zitrone zu geniessender, sich in den Schwanz beissender Fisch, gekrollt wird angepriesen als, ein vorrätiges Notessen, wird angepreist als menschenfressender Babyhai, heldisch germanischgeschichtlich Salm der Wassergottheit, dieser Fisch vor der deutschen Flotte geflohen, zog sich ins Mittelmeer zurück, in Paris als eine Delikatesse erster Ordnung angepriesen usw. Wie das lila gesottene Mädchen, das die Amerikaner, ich esse keine Mädchen, als Sirenenfisch, es ist kein Mädchen, es ist ein Fisch, angepriesen bekommen, das hier ihre Abrundung findet.


Asch geht in der böhmischen Schweiz durch eine dunkle tiefe nicht feuchte, triefende, Klamm. Die Wilde Klamm, obwohl alles schattig und dunkel ist, oben ein Streifen gräulichen Wetters, und die Klamm frostige Kälte von unten hochschickt, der Saumpfad teils rutschig ist, die Klamm kann bepaddelt werden, sich der Pfad durch senkrechte überhängende Uferfelsen bohrt, einzelne Bäume sich hoch am Felsen festklammern, gebeugt und sich aufrichtend, die Stammwurzel beugt sich am Ansatz eng von schräg nach gerade oben. Hier möchte er begraben liegen, seine Asche verstreut. Am ribbeckschen Amazonas war er verzweifelt, er hatte sich verirrt, das Sterben dort war nicht richtig. Gestorben war ein anderer aus Politik und Familie. Das sind die schlimmsten. 

Katastrophen verlaufen radikal. Die Menschen fordern, was ihnen durch das globalisierte Ungleichgewicht vorenthalten wurde. Fährt ein Chinese Fahrrad? Wieder! Ohne Licht! Wir begleiten Asch auf seinem Fahrrad dorthin, er versucht den Umsturzversuch. Menschenunkraut.
Konkurrierende Arten
Sein Buch Lassalle veröffentlicht Stefan Heym 1956 programmatisch und unerlaubt in der BRD, und wird in der DDR verurteilt.

Wir sehen uns die Rede des Altersbundespräsidenten an. Was hat er gesagt. 

Massenarbeitslosigkeit: 

Massenarbeitslosigkeit, meine Damen und Herren
- das haben Ihre Eltern vor Jahren schon durchleben müssen -, zerstört
die gesamte Gesellschaft und treibt das Land in den Abgrund. 


Wieso, wieso, muss ich die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland von landfremden Albanern. Portugiesen abwenden. Ärgert mich das. Nein, wieso sollte es. Wirtschaftsflüchtlinge par excellence, getrieben von unserer Gier. Wir hatten die Wahl bei Aldi und geilem Geiz. Ist Geiz fröhlich? Politik den unternehmerischen Menschenhändlern untertan. Die Investmentflüchtlinge sind zu wenig und zu reich, als dass man sie bemerkte. Sie kaschieren das gut, finanzieren Strauss und Konsorten und Amigos und binden das Rechtsvolk, das ist riskant, das auf dem Oktoberfest Hände verliert und 80 in den Tod reisst. Warum müssen die Importierten zu konkurrenzlos billigen Löhnen arbeiten, muss die Gesellschaft sich auflösen, weil Herde können sie. Der Fisch, Salm, soll einzelnen gegen den Strom schwimmen, im Schwarm flussab, watership down. Oder tot. Die gesellschaftsfremden Gewinnler treiben die Gesellschaft in den Abgrund. Willkommen bei der Deregulation. Der Untergangswille der Deutschen ist und bleibt unübertroffen, ... 

Als Asch nabentief im märkischen Sand neben der Spree versunken war, müßige Contemplation trieb, über die Wahl eines Bridgestone Rennrades, Bridgestone den Namen wählten die Japaner für den amerikanischen Markt, der Umwerfer um die Achse gewickelt, die Rücktrittnabe in Brand, abgekühlt, aufgequollen und blockiert, die Felge geborsten, als er Zeit hatte nachzudenken, vertiefte er sich in seinen Lieblingsspruch, weil er hier weit weg war:
"Ich habe nichts gegen Ausländer, aber ....", aber, aber, und er wußte, dass er die Lösung  hatte, königlich von Deutschland, von Täuschland, weil sie umgesetzt war. Nicht aber sondern und!

Ich habe nichts gegen Ausländer und sie sollen kommen, sie sind da .... . sie kommen auf jeden Fall. Die polnischen Assistenzärzte treten in den Hungerstreik, um ohne Geld westeuropäische Medizinstandards zu erfüllen. Vor Jahren sagte eine polnische Ärztin zu Asch, als es drunter und drüber ging, was wollen Sie, in Polen gibt es Siechenhäuser, die Assistnezärzte, Solidarität, wissen nicht, was sie nicht brauchen, denn der Nachbar will, muss, elitär expandierend, abgeben.  Der Hungerstreik ist ein ausgedehntes Fasten, sie unterschrieben Arbeitsverträge ohne Arbeitszeit, und arbeiteten sich zu Tode. Um diese Standards zu erreichen müssen die Flüchtlinge kommen, diejenigen, die es in die Hinterhofmietskaserne in Kairo geschafft haben, die Nubier, und sie kommen und sie kommen, innerlich beraubt, in Einzelteilen.
Die Kinder in Einzelteilen kommen aus Israel. Der glückliche polnische Arzt kann den wodkageschädigten Patienten auf Westniveau mit neuer Leber ausstatten, in Deutschland sind die neunzigjährigen Damen dafür rüstig.

Er schleppte sein Fahrrad auf der Schulter zum Zug und unterbrach für eine Reperatur diese Reise und setzte sie an dieser Etappe zwei Tage später fort. Feldsteinpflaster, ist es gut gelegt, ist für hunderte Kilometer ein guter Untergund. 


...was für ein grandioser Sieg des finanzierenden Kapitalismus. 

Asch dachte an seinen geliebten alten Kampfgenossen Alcofribas Nasier und berichtete ihm, dass die polnischen Assistenzärzte seine Hilfe bei Emporheben ihrer Wissenschaft auf das modernste medizinische Niveau der Vier-Säfte Theorie benötigten, dringend. In die vier Öffnungrichtungen des Menschen werden Sachen gesteckt und Säfte hineingeblasen oder herausgelassen, und was einem Riesen nicht schadet, muss für den Menschen gut sein. Der Staat kann seine Winde ohne Ende über sein Volk lassen, es ohne Ende fressen ohne sich zu vergiften, und erschöpft sich nicht, der kleine Verräter wird mit Sicherheit daran erkannt, dass er von den guten Gaben nichts verträgt, ohne sich zu vergiften, und dass er zu geizig ist entschlackend vier Literchen seines Blutes herzugeben und stirbt. Galenisch heißt das.

Der BBC-Redaktuer hackt das in die Tastatur, finanziert der Tochter Ikea-, sehnt sich nach anderen Dokumentationen (S.I. Literaturanalyse), -Schrank, geschraubt durch Todeskandidaten aus China, der DDR politische Häftlinge, kauft ihr Handy von forschen Faschistenliebhabern, Jobs, Ford, etc., Montgomery bei den Ärzten und will es loswerden, wie der Russe seine Waffe, der wird sie los nach der Wehrpflicht, er ist kaputt und er wird sie los, es sei, er wird nach Tschetschenien, Afghanistan, anonym ohne posthume Ehren in die Ukraine geschickt, und dazu hat er keine Lust mehr. Aber wer? Aber wer? Wir haben Lust, wir sind Lust und Sehnen, andächtiger Aufenthalt. Pack die Waffe in schöner unsklavischer Wehrhaftigkeit und Du wirst sie nie loslassen. Eine Schweinerei. Und in keinem katholischen Land.
Schreibt sich alles von der Seele.
Es scheint die Medikamentenqualität seit den 1970ern aus dem Ruder gelaufen, die Bank weiß, dass das ein spekulativer Markt ist, zu sein, und angesichts von Behördenwillkür die Angst vor Massenarbeitslosigkeit, die de facto kaschiert vorhanden ist, wenn man bis 30 studiert, keinen Beruf, keine Arbeit, kein Geld und keine Familie hat und sie nicht ernähren kann. Ein Generationenwechsel wie nach dem Weltkrieg 33+, also das Alter nicht 1933. 

" .. zwischen Kot und Harn geboren, ... Blut Schweiß und Wasser. (nein die Kleinen schwitzen nicht) ... Das ist des Menschen Tragik von ihr lebt alles Kunst und sie füllt die Wartezimmer der Psychiater."

"... zwischen Kot und Harn gestorben, ...  in Blut und Schweiß und Oedemen ... Das ist des Menschen Gewinn, von ihm lebt alle siechende Geldwirtschaft und füllt die Auftragsbücher der mit Sozialaufgaben betreuten Mafia."
 
Lest mehr Miljenko Jergović!
Ishiguro den Nobelpreis verleihen, fiel uns selbst ein. Als nächstes sind wir dran.

Wer wird in seinem Land mehr gehasst als unser sympathischer Anarchist, und beneidet ihn Rushdie?
Lest mehr Miljenko Jergović!

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