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3. Mai 2016

Buchdeckel

Unsere erste Veröffentlichung: Zeitung zwischen zwei Buchdeckeln

 Heimito von Doderer, nach Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

Mehr davon!

Gibt es hier: 0,00 Euro

Wir freuen uns hier einen Auszug unserer Arbeit zur Verfügung stellen zu können. Da es sich um geistiges Kapital handelt preisen wir es auch gleich aus, damit nachzuvollziehen ist, wo es sitzt, wegen der Steuern. Sollen sich andere daran ein Beispiel nehmen. Auch wenn es bis jetzt nur analytisch ist.

Die Bildqualität ist gering, aber es kann an eine Druckerei weitergeleitet werden.

Automne à Pekin


Herbst in Peking (Automne à Pekin)
von Boris Vian
Bei diesem Buch kann man die Handlung vorweg sagen: Am Schluß sind alle tot, die Hauptpersonen. In dem Roman kommt weder der Herbst noch Peking vor.
Boris Vian war Ingenieur, er beschreibt Orte und seien sie romantisch mit technischem Maß, technische Dinge bekommen bei ihm Lebendigkeit und die Null ihre poetische Rundung.
Die Handlung des Romans spielt in der Wüste Expotamien, weil da soviel los ist, es wird eine Eisenbahn gebaut, ein Hotel war da, ebenso die Archäologen. Der unausstehliche Chef Amadis Dudu des Unternehmens leugnet nach Fertigstellung der Eisenbahn seinem Untergebenen Anne gegenüber, dass es sich um eine Wüste handle, in welcher Wüste gäbe es eine Eisenbahn? Dudu ist mit dem Bus 975 dorthingekommen, in konsequenter Verweigerung zu Fuß zu seiner Arbeit zu gehen, trotz aller Schwierigkeiten einen unbesetzten Bus zu bekommen, er bekommt denjenigen mit dem verrückten Fahrer, der jede dritte Fahrt in die Wüste fährt, weil keiner klingelt.
Der Freund von Anne ist Angel, sie sind beide als Vertretung für einen Ingenieur in die Wüste geschickt worden, den sie mit dem Auto umgefahren hatten und der damit verhindert war, mit im Wagen und der Wüste ist das Mädchen Rochelle, das sich mit Anne rumküßt, während der verhängnisvolllen Autofahrt, und mit ihm schläft, obwohl Angel in sie verliebt ist, sie Anne vorzieht, nicht weil Angel unansehnlich wäre, sondern Anne ist unkomplizierter. Erotische Schilderungen treibt Vian nicht unerwartet ( ( siehe J´irai cracher sur vos tombes, dt. Ich werde auf eure Gräber spucken ) ) bis zur Pornografie, wobei sich jenseits der damit verbundenen Geschmacksverirrung, seine Perversion zeigt, ich denke, dass er damit die Wirklichkeit der Liebe als Handlungselement in seinen Roman hereinbekommt.
Das ist bei Vian nicht französisch, in seiner Logik ist er eher deutsch und seine Psychologie menschlich.
In der Wüste beaufsichtigt der Abbé (Pater) Petitjean die Eremiten, derjenige der mit den anderen dorthin geschickt wurde hat aus verständlicher Wut einen Fahrradfahrer erschossen und hat die Eremitage der Hinrichtung vorgezogen, er wirkt dort mit seiner schwarzen Freundin glücklich ( Vian ist dort 1947 politisch unkorrekt ).
Dass sich Vian mit dem tragisch verliebten Angel identifiziert, merkt man daran, dass er Bemerkungen über den Jazz und die damit zusammenhängende Trance fallen läßt. Man kann ihn in den Charakteren Amadis und Anne ausmachen, die extreme Anschauungen äußern, wenn sie gereizt werden.
Die Handlung wirkt surreal, was sie nicht ist. Sie spielt das Modell einer tragischen Liebe mit solcher Konsequenz bis zur Absurdität durch, dass die Tragik in Frage steht, weshalb Angels Selbstmord ausbleibt.
Nett ist der tyrannische Professor Frißtfrist, aus dem Krankenhaus wo der Fußgänger liegt, der seinen Assistenzarzt fertigmacht, dort ist die einzige Inkonsequenz des Romans, warum der Assistenzarzt am Professor und einem Stuhl keinen Doppelmord begeht, der Professor hält ihm den Tod eines anderen Stuhls vor.
Sie basteln mangels Patienten in der Wüste an Modellflugzeugen mit überzogenen Motoren.
Der Archäologe schlägt alle Vasen, die er findet klein, damit sie in die genormten Schachteln passen, und sein Ausgrabungsteam findet die Richtlinie. Sie sind für die Handlung entscheidend, damit sich nachdem die Eisenbahn fertig ist, die zivilisatorische Sinnlosigkeit perpetuiert oder unendlich wiederholen kann.
Lapidar erzählt ist es wenig peinlich, wenn im Roman Vians eigene Liebe durchscheint, es könnte ebenso mein Tagebuch sein. Der Roman ist geschrieben.
Weiter geht es bei mir mit Vians Erzählungen und dem Lied Le Déserteur.

Theorie

Seltsamerweise bin ich darauf gekommen, dass Vian hier ähnlich Douglas Adams im Anhalter, die Physik auf den Arm nimmt, mit der Vorstellung einer vom Ort abhängigen Geschwindigkeit. Das führt er ad absurdum, da sich der Fahrer nur zufällig an den Plan hält und die Busfahrt sowieso in der übertragenen Unendlichkeit ( Wüste ) endet. Vian dürfte das mathematisch gedacht haben. Hier mein Entwurf seine Gedanken nachzuvollziehen.
Im ( einem ganz anderen ) Ansatz wird die Kraft als von x ( Weg ) abhängig beschrieben, oder gegeben.
Dann ist natürlich auch v ( Geschwindigkeit ) von x ( Weg ) abhängig, diese seltsame Vorstellung bedarf meines Erachtens der Illustration. Die Geschwindigkeit, gibt sozusagen an wie spät es an einem Ort ist. Wie ein Busfahrplan. Die ( Integrations– ) Konstante sagt dann nur, ob es beispielsweise einen Tag früher oder später ( oder ein Bahnumlauf ) ist, ( oder 20 min beim Bus ). Man steht an einer bestimmten Bahn an einem bestimmten Ort und zu gewissen Zeiten passiert etwas. Ich brauche aber mindestens eine weitere Bushaltestelle, um irgendetwas weiteres auszusagen ( wieviel Busse fahren, wie schnell sie sind ). Meines Erachtens ist die theoretische Physik deshalb so unanschaulich.
Weiter sind Potentiale ( potentielle Energie ) nicht durchweg als negative Hubarbeit ( oder als Spannung einer Feder ) gegeben. Ausserdem wird unterstellt, dass das Ganze bis auf die Integrationskonstanten bestimmt ist. Ich weiss aber, dass selbst diese nicht frei verfügbar sind.
Im Impuls ( Änderung von Kraft mal Weg ) ist die Geschwindigkeit allerdings die von t ( Zeit ) abhängige, deshalb ist es anschaulicher.
Als Beispiel habe ich mir zum Ansatz mit x ( Weg ) folgendes gedacht: Einer pendelt täglich zwischen Berlin und München, zu gewissen Uhrzeiten trifft man ihn da oder dort an, und die Integrationskonstante kann so gewählt werden, dass man einen ganzen Tag zuzählt oder abzieht und zur selben Uhrzeit am Ort ist, oder in der Mitte, ob der Bahnverlauf dazwischen konstant oder beschleunigt und gebremst ist, ist dabei nicht herauszukriegen, dazu muss man mehr wissen, ( das Kraftgesetz eben. ) Man weiss noch nicht, ob er auf einer Billiardkugel, die am Ende reflektiert wird, fährt oder auf einem horizontalen Federpendel, das beschleunigt.

1. Mai 2016

bellas partei


gegründet Freitag 29 April 2016

Programm:

  • Patientenrechte, Histologie, Pathologie, Public Health, Staatskunde!
  • IG Farben, Bayer AG, Schering, BASF, etc.
  • Kapitalsteuer
  • Internationale
  • § 217
  • Anarchie
  • AEG, Erzberger, Airbus, Atomkraft, Linke, Stalinismus, Hinterbänkler SPD
  • Finanzierung, Blog Forum Zeitung?
  • Professoren studieren auf den Staat
  • Krankenkasse, DKV – Allianz, Professoren (aka Experten), Pharmaindustrie
  • Schulden, Währung TTIP, Keynes, Imperialismus, Kolonialismus, Waffenexporte
  • Eisenbahn, Farben, bio oder synthetisch, Pharma, Ammoniaksynthese Haber- Bosch, Dünger, Sprengstoff, Giftgas, Die letzten Tage der Menschheit.
  • Richthofen (Schicksal) Göring, Boeing-Bomber, Strauss Airbus, Europa. Wo bleibt da der Individualismus.
  • Menschrechte, Napoleonische "Befreiungs"kriege, unter Zurücknahme aller Modernisierung durch Napoleon, den Code Civil, gegen Kleinstaatenfürstenherrlichkeit und Kabinettskriege. Gehe nicht zum Fürsten, wenn du nicht gerufen wirst. Schiller Freiheit, Menschenhandel
  • Fliegerei, Mongolfiere unter absouten Königen, (Der Staat bin ich, Erdogan) Luftauskundschaftung der feindlichen Stellungen, schon unter Napoleon, der erhöhte Feldherrenhügel: Roda Roda, O. M. Graf Wir sind Gefangene.
  • Strauss, Gegner der Junkernklasse. Massenvernichtung ist Schicksal. (Hier kann man Paralellen ziehen zum positivistischen Darwinismus, aus Voraussetzungn schrittweise aufbauend, statt (göttlich, schöpferisch), Arno Schmidt. Verpflichtungen des Einzelnen gegenüber dem Staat und umgekehrt: Freiheit. s361/62 Im preussischen Generalstab 1801!
MASSENBACH: Die Natur - meiner und aller Dinge Mutter - weiß nichts von Deutschland oder Frankreich. Sie machte mich zum Menschen nicht zum Bürger : Aber um ein Mensch zu sein, muß ich von jemand gezeugt und irgendwo geboren werden. Das Schicksal wollte es, dass dies zu Deutschland und von einem deutschen Bürger geschehen sollte. Aber man wird nicht Mensch, um Bürger eines Staates zu sein ; sondern man ist Staatsbürger, damit man Mensch sein könne. Das ist : damit man alles das sicherer und besser sein und werden  könne, was der Mensch sein und werden soll. - Der Mensch ist also nicht, wie Sie zu glauben scheinen, dem Bürger, sondern der Bürger dem Menschen untergeordnet. Hingegen steht die Pflicht des Bürgers gegen den Staat und des Staates gegen den Bürger im genauen Gleichgewicht. Sobald  meine Voreltern Bürger Deutschlands waren, übernahm dieser Staat die Pflicht, sie und ihre Nachkommen bei ihren wesentlichen Menchenrechten und bei ihrem Eigentum zu schützen, und wir sind ihm für die Erfüllung dieser Pflicht zu keinen Dank schuldig : denn : wir übernahmen dagegen die Leistungen der Bürgerpflichten und der Staat ist uns ebensowenig Dank dafür schuldig. Jeder Teil tut, was ihm obliegt. Dieser Vertrag aber ist nichts weniger als unbedingt. : Preußen versprach uns zu schützen. sofern es kann ; denn gegen eine große Koalition oder sonst eine überlegene Macht vermag es nichts. Wir hingegen müssen uns das Recht vorbehalten, mit allem was unser ist, auszuwandern, falls wir unter einem anderen Schutze sicherer und glücklicher leben können vermeinen. : ein Vorbehalt , der überhaupt zu unserer Sicherheit nötig ist, weil zwar Preußen uns zur Erfüllung unserer Pflichten, mit Gewalt anhalten kann, wir hingegen nicht vermögend sind, es hinwiederum zu dem, was es uns schuldig ist , zu zwingen.
Was mich selbst persönlich betrifft, so sehe ich meine Menschheit, oder was mir eben dasselbe ist, mein Europäertum, meine Weltbürgerschaft, für meine Höchstes und Alles an. Preußen kann mir , wenn es ihm beliebt _ - was vielleicht bald genug begegnen wird - alles nehmen, was ich in Preußen habe : solange es , mir erlaubt ein freier Mensch zu sein, werde ich mich nicht beklagen. Meine guten Dienste glaube ich mit gehöriger Einschränkung jeder besonderen Gesellschaft, deren Schutz ich genieße, so wie allen Menschen, mit denen ich lebe. schuldig zu sein. Träte jemals ein besondere Fall ein, wo ich meinem Vaterlande nützlich sein könnte, so würde ich mich schon als Weltbürger dazu verbunden halten (mit erhöhter Stimme) : insofern nicht etwa eine höhere Pflicht - zum Beispiel gegen Europa ; oder : nicht unrecht zu tun - dabei ins Gedränge käme. denn wenn etwas Preußen die Lust ankäme, ganz Afrika und Amerika zu erobern, so würde ich mich ebensowenig schuldig glauben , ihnen meinen Kopf oder Arm oder auch nur einen Groschen aus meinem Beutel dazu herzugeben, als ihnen den Mond erobern zu helfen.
  • Gefängnis, Massenbach, Fritz Reuter, DDR. Schauprozesse, Heike, Zensur, Rechtsbeugung. Plutokratie. Oligarchie.
  • Platon der Ideale Staat
  • Geld, aus dem Tempel, verweltlicht (genau Jesus), Die Börse schafft aus Hysterie Wirklichkeit.
  • Herdentrieb. Parallelen zu Sex, Drugs and RocknRoll, ist die Revolution Propaganda?
  • Ludendorff (leitender I. Weltkriegsgeneral) bezahlte 1917 die russische Revolution für 26.000 Millionen Mark. Billig.

Historischer Hintergrund:

Strauss:
Wehner und Ulbricht kannten den Stalinismus, Ulbricht war der erfolgreichste deutsche Nachkriegspolitiker, der zu Lebzeiten seine Demontage beobachten durfte, als er einen eigenen Sozialismus wagen wollte. Beide werden für Todesurteile in Moskau während der grossen Säuberung 1936 verantwortlich sein. Wehner war ursprünglich Anarchist.
"....Bei Ihnen, Herr Wehner, ist das deshalb möglich, weil Sie – vor allen Dingen dann, wenn Sie verärgert sind – Ihre Umwelt so zu behandeln pflegen, wie ostelbische Gutsbesitzer früher angeblich ihre Kutscher behandelt haben ...".
Teil eines Dialogs mit Herbert Wehner anlässlich der Haushaltsdebatte 1979 im Deutschen Bundestag am 21. September 1978, in: Verhandlungen des Deutschen Bundestages 8.Wahlperiode 104. Sitzung. 1978, S.8187
"Ich habe Herrn Wehner immer einen Instinkt für politische Chancen und für politische Gefahren zugesprochen".
Zitat von 1978, in: Neue Presse, 18. März 1978
"Ich habe in Herbert Wehner stets einen Mann strenger Pflichterfüllung gesehen, der viel von anderen verlangen konnte, weil er sich selbst am wenigsten schonte".
Zitat von 1986, in: Abendzeitung, 11.Juli 1986

Vertreter

Königin: Heike. Vetorecht mit Veranlassung von Voksabstimmungen. Ja mei.

25. April 2016

der singende Bus


geschaffen Montag 25 April 2016
Wo kam der voluminöse Gesang her? Ah vielstimmig. Es sang länger, war draußen auf der Straße, ich im dritten Stock, suchte, dachte schon er würde weiterziehen, ging auf den Balkon. Es war vielstimmiger rauer Gesang, dabei fröhlich. Erstaunlich richtige Intonation, was ich vom Gegröle nicht gewohnt bin. Auf dem Balkon die Straße absuchend, sah ich 50 Meter entfernt einen Bus, gelb, doppelstöckig aber in anderen Städten sieht das anders aus, an der Ampel warten und er klang weiter vor sich hin. Selbst dann noch blieb der Bus als Gesangsquelle erstaunlich unscharf, unbestimmt, es klang nach mindesten vier runden Quellen, hier und dort und eine Ecke weiter, vielleicht weil er in vier Richtungen abstrahlte, er wirkte vibrierend, sirrend, vielleicht hallten die Mauern der Häuser wieder.
Ich stelle mir den armen enervierten Busfahrer vor! Er hatte keine Stöpsel in den Ohren, sein Nervenkostüm zitterte.
Mir fiel ein, was ich über Lautsprecher gesagt hätte.
Dieser Bus kam rechtzeitig. Natürlich war der Text plump deutsch, damit die Herde ihn versteht. Wer singt so laut und fröhlich. Natürlich Fußballfans, die dankbarerweise diesmal den singenden Bus bildeten. Raffiniert.

Ich, als Busfahrer, hätte ihnen zugerufen, denn der Rhythmus war schon eine Zumutung an Primitivität. "Könnt ihr Neger mal afrikanischen Rhythmus singen." Das wär höchste Kultur gewesen.
Recherche am 24 oder 23 April in Berlin ergab das Spiel: Hertha und O gott -- Bayern 0 : 2 --- Ausschreitungen der "Bayern- Anhänger". Dissonanter Schlußakkord: Ein 35 Jahre alter Mann ins Gleisbett geschubst ,wo er sich schwere Kopfverletzungen zuzog.
Das ist kein guter Anlaß zur Fortsetzung unseres vianschen Buses.

19. April 2016

bluemchen ii

 Links die Hecke der Gänseblümchen


 
Leiter zum Hochhaus ( = 4 stöckiger Altbau )

Schöne ( gestraffte ) Anleitung zur Landschaftsbeschreibung nach Goeths Farbenlehre in AS Der sanfte Unmensch: 
Die wahre Lanschaftsschilderung hält sich an 2 höchstens 3 (haarscharf) beobachtete Merkmale, sprachlich (zuschärfst geschliffen) - : und suggeriert dadurch den Rest der Fantasie, der eigenen Erinnerung (des Lesenden.)

voegelchen ii

Nachtrag für Herren D.: In einer Welt, in der die Vögelchen wegen der Eichinvarianz nicht tot von der Leitung fallen, wie Herr Naumann seines Zeichens Leiter von CERN weiß, ist mehr möglich.

www.mare-crisium.de

Guten Tag,
ich hab das mal nachgerechnet. Es passt immer noch nicht zum sturzbesoffenen Piporakemes-Herren. Im November trank er gerade mal fünf Tage von 30, bei den nächsten Monaten maximal ein Drittel der Zeit. Und dazwischen der Kommentar, das dies der Sache nicht förderlich war. Was bedeutet das Symbol?* Sekt? Is gut fürn Kreislauf. Reicht für einen Dauerkater.

*Y

 ___fundamentale Selbstzweifel. Schadet dem Menschen. Nicht dem Buch. (z. ZT. Massenbach-Homburg)
Viel schöner fand ich die Flugblätter (genau Kriegsdienstverweigerung, nicht Wehrdienstv. wie in ländl. Erz.) und die Lilienthalhinweise. Auf dem Mondseitenlink eiert der Mond, präzessiert und nutiert, so, dass er wohl bald auseinanderbricht. Die abgepauste Skizze stimmt nicht ganz, zu viel Gebirge. (zu dem etc. unten, die fehlende Masse im Land am Südpol, bei Musil, dem Asteroidengürtel, bei Schmidt, und der dunklen Materie (schwarzes LOch)  bei den modernen Vögelchen (W., D., Naumann, Einstein, Zeeman ...) (Thema: Verhältnis Goethes Farbenlehre - Spektralanalyse nicht bei Schmidt)

Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn F. für seinen den Laien ermüdenden ausführlichsten julianische Tage Vortrag. 

/arno-schmidt/julianische-tage-in-lilienthal/
Die Reziproken Radien gibts in Funktionentheorie länger als 5 min. . etc. usw .... Und Singularitäten und hebbar ein
Y und C und  Gruß

K. W.




Akkuratesse ist eine Illusion.
Fuzzylogik, Chaostheorie, lehne ich ab, ist Scheiße. (Fraktalbilder finde ich schön, ich habe so eines aber mal anders hergestellt.)
Haben Sie Lemprières Wörterbuch gelesen? Grausam.
Was ich mir unter Ähnlichkeitsrechnung vorstellte, wäre wünschenswert, aber vermutlich unmöglich.
Herr S.: Meinen Sie ich sei besoffen, im Chor mit den Kifferpredigern? Oder werfen Sie mir Schlampigkeit vor? Oder ist das bayrische Lebensweisheit?
Die Vögelchen gehen mir nicht aus dem Sinn.
Die klassische Maxwellsche Theorie nimmt den Äther an. Die armen Vögelchen, wenn sich Maxwell geirrt hätte, und es keinen Äther gibt.
(Auf dem Stern der Ungeborenen gibt es keine Vögel!)
1904 erfand Einstein die Relativitätstheorie, was haben die Physiker und Mathematiker gemacht? Naiv haben sie mit Differentialgleichungen Aufhängungen von Brücken für Dampflokomotiven berechnet, Achslager, Kreisel (!), die klassische Maxwellsche Theorie und harmonisch analysiert. Ja sie haben uns nicht gekannt und respektiert.
Ich kann die Trägheit geistiger Masse durchaus nachempfinden, mit der sich die Vögelchen in selbstmörderischer Absicht ohne Kenntnis des inneren Zusammenhalts der Welt auf die Leitung setzten. Sie mussten auf Gott vertrauen. Wie ich. Warum sind sie nicht tot heruntergefallen, wo ihr Sitzen doch gar nicht richtig erklärt war?
Die Moderne (wir) glaubt nicht mehr, sie weiß es: Sie hat das selbstverliebt nachgeholt, mit Differentialgleichungen rechtzeitig Feldtheorien aufgestellt, die Relativitätstheorie weiter  behandelt, und wir wissen, was das für ein Glück für die Vögelchen ist, dass die vermittels der Higgsteilchen ein wenig mehr Masse bekommen, genug für das bißchen mehr Widerstand, das sie brauchen, damit  im Modell die Umeichung tatsächlich gut genug funktionert und noch dieses kleine bißchen unklar bleiben darf. Göttlich. Das müssen sie doch verstehen die Vögelchen.
Selbst wenn mir unterstellt wird, das sei fuzzy logic, was ich triebe, mit dieser Kenntnis setze ich mich auf keine Leitung.
Lieber in Gesellschaft mit Leibinz Fuzzylogic treiben, der hat immerhin mathematische Symbole, die überdauern. Das vertrag ich. Denn Tina oder die heilige Inquisition werden irgendwann feststellen, wenn der Name Leibniz vergessen ist, es die Symbole nicht sind. (Bitte bei Oskar Becker Grundlagen der Mathematik in geschichtlicher Entwicklung  nachlesen, welche Art Licht er sah.)
Archimedes (Kumpel von Aristophanes) kannte die Symbole vor Leibniz, wenigstens fast. Das ist danach ebenso möglich, wenn es nötig ist. Wenn es nötig ist.
Abschließender Gruß hierzu
K. W.

Am 11.04.2016 um 17:40 schrieb R. J.:
Guten Tag
Am 10.04.2016 um 13:46 schrieb f. v.:
Guten Tag,

wohl eher

"Fuzzylogik - fuzzy logic"

Aber keine Kurve zu AS.

MfG

FV

ohne jetzt allzu rechthaberisch auftreten zu wollen, aber die "Fuzzyfizierung" der Mathematik ist über die Anfänge (Fuzzy Set Theory und Fuzzy Logic) schon hinaus gekommen. Um die "Kurve zu AS" zu kriegen: Fuzzy Topology (ist der Punkt schon drin oder noch draussen, unscharfe Ränder) könnte man durchaus in Verbindung mit der Schmidtschen Etym-Theorie bringen (der "Lagerung der Worte im Gehirn"). Nicht dass ich das jetzt wirklich tun möchte!

Am 10.04.2016 um 16:37 schrieb K. W.:
...
Fuzzylogik, Chaostheorie, lehne ich ab, ist Scheiße.
...

Was soll denn das heissen? Eine mathematische Theorie kann man allenfalls ignorieren. Meines Wissens gibt es in der jüngeren Geschichte der Mathematik nur eine "Ablehnung", nämlich von L.E.J. Brouwer, und zwar eine durchaus begründbare (das Auswahlaxiom ist ja schon ein dicker Hund; warum sollte man das für selbstverständlich halten. Mir hat's allerdings noch nie geschadet). Jedenfalls ist "Scheiße" eine etwas dünne Begründung, Dünnschiss eben!

Beste Grüsse
RJ




Lieber Herr J.,
mein Fehler, teils

E R R A T U M

Fuzzylogic erscheint mir als eine Kombination aus Mengenlehre, mit ihren Fehlern, Modallogik, der geringeren, Kombinatorik und Permutationen. Zu ENg.

Die Computerspieler wissen: Die künstlich intelligent gesteuerten Kameraden, stehen immer im Weg. "Mit der Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens."

W E I T E R

Fuzzylogic und Chaostheorie haben keinen Zusammenhang, wie ich dachte.

Fuzzylogic mag ihre Berechtigung haben.

Nicht alles Widerspruchsfreie ist real.

Ich ignoriere sie, die Fuzzylogik.

Dafür braucht es keine Begründung.

Ich finde Scheisse und Dünnschiß widerspruchsfrei und glaube innigst an deren Realität.

Gruß (doch ohne Fortsetzung)

K. W. 


Auf diesem Wegen auch ein Gruß an Herrn W.: Die Eichinvarianz des Standardmodels mag zwar - auch meinetwegen - bewirken, daß die Vögelchen nicht von der Leitung fallen, aber ohne spontane Brechung dieser Symmetrien geht's leider nicht, die führt dann dazu, daß auch die Vögelchen vermöge Higgs-(nicht Hicks)-Feld Masse bekommen und somit vermittels Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie dennoch von der Leitung kippen können, vielleicht sogar in 1 schwarzes Loch hinein! O mei, wenn der Schmidt das gewusst hätte ... 

:-)

Mit freundlichem Gruß / Best regards


kpd
Am 07.04.2016 um 12:42 schrieb kw

Am 06.04.2016 um 17:49 schrieb kpd
spontane Brechung d(ies)er Symmetrien
- was für eine sensible Wortgeburt (Beckett - Freud - Haasis) mit 99 %iger Signifikanz.
Am 07.04.2016 um 13:43 schrieb kpd
Danke, Danke! Es sind übrigens schon "diese" Symmetrien, nämlich die SU(2)-Symmetrie des Standardmodels der elektroschwachen Kraft, andere - z.B. Translationssymmetrie et al. - werden nicht gebrochen ... :-))

Mit freundlichem Gruss / Best regards

kpd
Am 07.04.2016 um 15:15 schrieb kw

Umso besser!


Eben

Mit freundlichem Gruß / Best regards
kpd


17. April 2016

1 wunder zum 102.

geschaffen Sonntag 17 April 2016
; indessen, ein bißchen Schwärmerei muß er doch haben, ein ganz klein Wunderchen muß er doch tun können. Du tust diesem Areligiösen vielleicht unrecht, dacht ich wieder, vielleicht können diese Gänseblümchensamen ebensogut ein Wunder tun wie ein Bild von der Mutter Gottes oder wie ein Knochen von ihrem Mann, dem heiligen Joseph, und um der Sache auf den Grund zu kommen, ging ich gleich nach Lankwitz, und besetzte eben diese Gänseblümchensamen in der Lankwitzer Gartenkolonie.
Hier die mühe- und ruhmvolle Aussaat:

Foto 1 - 5 :

 *


Am folgenden Tag konnten wir das Wunderchen besehen. Einen Meter entfernt im besten aller Paralleluniversen. Zu Füßen (Hacken) des Sääers oben

Foto 6 / 7 :

Was am übernächsten Tag zum Krieg mit unserer Nachbarin, selbstredend verwandt, führte, denn unsere Gänseblümchen sind vielleicht weniger aber gepflegter und erlesener.

Foto 8 :
* Schmidt wirft aber auch überall seinen mächtigen Schatten.
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